Preview - Freedom Force vs. The Third Reich : Freedom Force vs. The Third Reich

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Auch wenn die Missionen der Singleplayer-Kampagne häufig mehrere Ziele enthalten, geht es meistens doch nur darum, alle Feinde aufs Kreuz zu legen. Eure Mittel sind dabei sehr vielfältig – neben zahlreichen Superkräften lässt sich die Umgebung in eurem Sinne einsetzen, sodass starke Charaktere zum Beispiel mit Straßenschildern zuschlagen oder Autos auf ihre Feinde werfen können. Für jeden Erfolg in den Missionen verteilt 'Freedom Force vs. The Third Reich' Erfahrungspunkte, mit denen ihr zwischen den Einsätzen die Fähigkeiten eurer Superhelden verbessern könnt.

Die Steuerung der Figuren ging schon in unserer Preview-Version sehr leicht von der Hand: Mit den Zifferntasten '1' bis '4' könnt ihr jederzeit eine eurer vier Figuren direkt anwählen, per Rechtsklick ruft ihr ein Handlungsmenü auf und auf die linke Maustaste könnt ihr eine Aktion eurer Wahl legen, sodass es kein Problem darstellt, einen Charakter stets mitten in das Getümmel zu schicken, während schwächere aus der zweiten Reihe Unterstützung mit Fernangriffen leisten. Bewegt ihr den Mauszeiger über einen Gegner, erfahrt ihr, wo seine Schwächen und Stärken liegen, sodass ihr nicht minutenlang auf einen Widersacher Feuerbälle schießt, obwohl er gegen Hitze resistent ist. Das Drehen und Zoomen der Kamera orientiert sich an den inzwischen gängigen Genrestandards, weshalb ihr stets die Übersicht behalten könnt.

Gemeinsamer Spaß in der Vollversion

Optisch bietet das Spiel den Comic-Look des Vorgängers, welcher sich vor allem durch die Verwendung vieler Farben auszeichnet. Verbesserungen gegenüber dem ersten Teil sind dabei natürlich gerade bei den Charaktere sichtbar, doch neue Maßstäbe wird 'Freedom Force vs. The Third Reich' nicht setzen. Im Gegenzug dürfte das Spiel aber auch auf vergleichsweise schwachen Rechnerkonfigurationen gut lauffähig sein, sodass ihr keine 'High End'-Kiste zu Hause stehen haben müsst, um mit den Superhelden auf Gaunerjagd zu gehen.

Die uns vorliegende Version des Spiels war komplett in englischer Sprache, wir konnten uns daher noch kein Bild von der deutschen Übersetzung und Synchronisation machen. Angesichts der sehr guten englischen Sprecher wird die Lokalisation zweifelsohne schwierig, doch da dtp bereits bei Adventures sein gutes Händchen für die richtigen Stimmen bewiesen hat, blicken wir zuversichtlich der deutschen Fassung entgegen. Des Weiteren fehlten in unserer Preview-Version sämtliche Multiplayer-Modi, Charakter-Editor und Rumble Room waren noch nicht vollständig implementiert und viele Bugs erschwerten das Spielen. Bis zur Verkaufsversion sollen diese Fehler aber noch behoben werden. Gerade der Charakter-Editor verspricht dabei, ein interessantes Feature zu werden, dürft ihr damit doch eigene Superhelden nach euren Vorstellungen entwerfen.

Fazit

von Fabian Walden
Mit 'Freedom Force vs. The Third Reich' erwartet uns keine Revolution, sondern ein Spiel, das sich auf die Stärken des Vorgängers besinnt: die einmalige Präsentation, starke Charaktere und actionreiche Missionen mit einem Hauch Taktik. Viel wird allerdings von der deutschen Lokalisation abhängen, die im englischen Original das Geschehen auf dem Bildschirm perfekt begleitet. Wenn dtp die Rollen ähnlich gut besetzen kann, steht uns ein echter Hit ins Haus.

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