Damenwahl mit Hindernissen
Kaum zu glauben, dass es bereits fünf Jahre her ist, seit das Frankfurter Studio Deck 13 eines der wohl besten deutschen Adventures ins Rennen schickte. Damals lief der Titel noch unter der Flagge des mittlerweile pleitegegangenen Publishers 10tacle, diesmal haben sich die Jungs für Astragon entschieden. Hat die fünfjährige Pause dem sympathischen Abenteurer gutgetan?
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Hätte nie mit einem Nachfolger gerechnet.Ich fand den ersten Teil damals sehr lahm und überhaupt nicht unterhaltsam.weiß garnicht mehr warum, einfach weil ich mich nichtmal an die Story erinnern kann was kein gutes Zeichen für das Spiel ist.
Nett wäre aber in der Tat malein leicht nicht linearer Verlauf durch sich nicht immer gleich lösende Rätsel.Wie das umgesetzt wird bin ich mal gespannt.....
Nett wäre aber in der Tat malein leicht nicht linearer Verlauf durch sich nicht immer gleich lösende Rätsel.Wie das umgesetzt wird bin ich mal gespannt.....
Danke für die Vorschau, werds mir wahrscheinlich vorbestellen, da es auch nur 30€ kostet, was mMn für ein Adventure zum Release in Ordnung geht.
Teil 1 hat mir bis auf ein paar Gameplay Schwächen und etwas angestaubter Grafik eigentlich ziemlich gut gefallen, wie fast alle Spiele von Deck 13, Stichwort Ankh-Serie etc.....
Freu mich drauf.....
, Release laut Amazon ist übrigens der 27.9.2012
Teil 1 hat mir bis auf ein paar Gameplay Schwächen und etwas angestaubter Grafik eigentlich ziemlich gut gefallen, wie fast alle Spiele von Deck 13, Stichwort Ankh-Serie etc.....
Freu mich drauf.....
Jack is back
Nachdem die Point- & Click-Adventures vor einigen Jahren wieder ihre Renaissance feierten, war Jack Kean das erste Spiel, daß mich auch wirklich vollauf begeisterte und an die großen Titel der Vergangenheit heranreichte (DOTT, Sam&Max, Monkey-Island, etc.).
Es gab ja auch viele andere Anwärter, aber diese entäuschten doch immer irgendwo. Deadalic-Adventures sind gar nicht mein Fall. Techn. Schwächen, lahmer Humor und desaströs-enttäuschende Story-Abschlüsse. Keine Ahnung wieso Edna und Konsorten von der dt. Presse so hofiert werden.
Zwischendurch gabs dann natürlich auch immer mal wieder kleine Lichtblicke. Z.B. Tunguska, Runaway, Black-Mirror oder einige Sherlock-Holmes-Adventures waren wirklich gut, häufig störten mich eigentlich nur zu leichte oder sehr unlogische Rätsel, der Rest war aber meist stimmig.
Bei Jack Kean stimmte jedoch endlich alles, der Humor, die Rätsel, die Story. Für mich liegt Jack-Kean auf Augenhöhe mit den ganz großen Klassikern und das dann auch noch tatsächlich aus deutschen Landen.
Dementsprechend sind meine Erwartungen für den 2. Teil recht hoch. Hoffentlich werden sie erfüllt.
Es gab ja auch viele andere Anwärter, aber diese entäuschten doch immer irgendwo. Deadalic-Adventures sind gar nicht mein Fall. Techn. Schwächen, lahmer Humor und desaströs-enttäuschende Story-Abschlüsse. Keine Ahnung wieso Edna und Konsorten von der dt. Presse so hofiert werden.
Zwischendurch gabs dann natürlich auch immer mal wieder kleine Lichtblicke. Z.B. Tunguska, Runaway, Black-Mirror oder einige Sherlock-Holmes-Adventures waren wirklich gut, häufig störten mich eigentlich nur zu leichte oder sehr unlogische Rätsel, der Rest war aber meist stimmig.
Bei Jack Kean stimmte jedoch endlich alles, der Humor, die Rätsel, die Story. Für mich liegt Jack-Kean auf Augenhöhe mit den ganz großen Klassikern und das dann auch noch tatsächlich aus deutschen Landen.
Dementsprechend sind meine Erwartungen für den 2. Teil recht hoch. Hoffentlich werden sie erfüllt.
Habe mir gerade nochmal die anderen (leider viel zu wenigen) Kommentare angesehen und wollte noch was zur Meinung von xRAZORx anmerken.
Die Baphomets-Teile waren wirklich sehr gut (natürlich diesen letzten 3D-Teil ausgenommen) aber Jack-Kean fand ich noch einen Zacken spritziger. Dies dürfte jedoch auch an der moderneren Technik bei Jack-Kean liegen. Es spielte sich vlt. einfach flotter.
Baphomets-Fluch war aber auch echt eine Ausnahme-Erscheinung, hätte ich im vorherigen Kommentar tatsächlich noch mitaufführen müssen. Wobei das Spiel noch vor der immer-noch-aktuellen Adenture-Renaissance herauskam und ein echtes Nischendasein fristete, wenn ich mich recht entsinne. Aus heutiger gehört Baphomet also schon fast in die Liste der S.C.U.M.M. Klassiker.
Die Baphomets-Teile waren wirklich sehr gut (natürlich diesen letzten 3D-Teil ausgenommen) aber Jack-Kean fand ich noch einen Zacken spritziger. Dies dürfte jedoch auch an der moderneren Technik bei Jack-Kean liegen. Es spielte sich vlt. einfach flotter.
Baphomets-Fluch war aber auch echt eine Ausnahme-Erscheinung, hätte ich im vorherigen Kommentar tatsächlich noch mitaufführen müssen. Wobei das Spiel noch vor der immer-noch-aktuellen Adenture-Renaissance herauskam und ein echtes Nischendasein fristete, wenn ich mich recht entsinne. Aus heutiger gehört Baphomet also schon fast in die Liste der S.C.U.M.M. Klassiker.
Ja nee is klar.
Ich bin Software-Entwickler, aber nicht in der Spiele-Branche. Wäre dies der Fall, dann wäre es auch sehr unprofessioniel mich über die Konkurrenz (von Jack Kean) auszulassen.
Hatte hier eigentlich auf interessante Resonanz gehofft, schade.
Sind Sie evtl. Daedalic-Entwickler? Die Masse an positiver Resonanz für Daedalic-Games hab ich mir bisher auch nur dadurch erklären können, daß die Entwickler ihr Produkt in den entsprechenden Foren und Review-Kommentaren fleissig beworben haben müssen.
Was ist denn so unglaubwürdig bzw. übertrieben oder gänzlich falsch an meinen Aussagen? Die großen Lucas-Arts-Klassiker sind für viele Spieler bis heute unerreicht, da bin ich wohl kaum alleine.
Dann gibt es auch genügend andere Spieler, welche Daedalic mitnichten auf eine Stufe mit eben genannter Firma stellen würden, einfach mal googeln.
Zu guter Letzt, Jack-Kean I hat mir super gefallen, ob Ihnen das schmecken will oder nicht. So gut, daß ich mir, mit hoher Wahrscheinlichkeit, den 2. Teil zulegen werde.
Ich bin Software-Entwickler, aber nicht in der Spiele-Branche. Wäre dies der Fall, dann wäre es auch sehr unprofessioniel mich über die Konkurrenz (von Jack Kean) auszulassen.
Hatte hier eigentlich auf interessante Resonanz gehofft, schade.
Sind Sie evtl. Daedalic-Entwickler? Die Masse an positiver Resonanz für Daedalic-Games hab ich mir bisher auch nur dadurch erklären können, daß die Entwickler ihr Produkt in den entsprechenden Foren und Review-Kommentaren fleissig beworben haben müssen.
Was ist denn so unglaubwürdig bzw. übertrieben oder gänzlich falsch an meinen Aussagen? Die großen Lucas-Arts-Klassiker sind für viele Spieler bis heute unerreicht, da bin ich wohl kaum alleine.
Dann gibt es auch genügend andere Spieler, welche Daedalic mitnichten auf eine Stufe mit eben genannter Firma stellen würden, einfach mal googeln.
Zu guter Letzt, Jack-Kean I hat mir super gefallen, ob Ihnen das schmecken will oder nicht. So gut, daß ich mir, mit hoher Wahrscheinlichkeit, den 2. Teil zulegen werde.
3 Monate später
Hab's mir tatsächlich gekauft, vor 2 Wochen etwa ... und bin ganz schwer enttäuscht. Wunder mich etwas, dass noch kein Review draussen is, aber könnt ihr euch auch sparen. Echt übel. Gesamtwertung würd ich so 35% sagen, aus'm Bauch raus. Die Story ist solala, mau, aber dass ist man ja noch gewohnt beim Zocken. Dass Gameplay aber ist schrecklich anspruchslos, zumindest wenn man älter als 5 Jahre ist. Winzige Locations und kaum Hot-Spots, so gut wie keine Gegenstände und die Rätsel sind entsprechend simpel. Die 3D-Umsetzung ist wieder (zum 100.) Mal eine Katastrophe. Hotspots liegen 1-2cm neben der eigentlichen Position oder überdecken einen anderen Spot. Dass fummelige Gerenne, bei gedrückter Maustaste, ist nervig und sehr schwammig. Bst. Passagen im Spiel überwindet Jack nur (automatisch) schleichend und man muss diese Stellen jedesmal mühselig im Zeitlupentempo passieren. Das Gehüpfe ist absolut ungenau und hat überhaupt keinen Anteil am Spiel. Man muss lediglich ab und an mal einen Vorsprung hüpfend erklimmen. Kleine Programm-Fehler sind auch nicht selten, der Feinschliff fehlt komplett. Gerne verschwindet mal plötzlich ein Hotspot nach einmaliger Betrachtung und findet sich erst wieder nach einem Neuladen. Die Wegfindung per Zielklick will manchmal auch nicht so richtig oder manchmal gehts auch nur per Zielklick zum nächsten Bereich. Jede Interaktion mit dem Inventar wird immer von den gleichen Sprüchen begleitet und diese kann man dann nicht abbrechen und müssen abgewartet werden, bevor auf den nächsten Klick reagiert wird. Interaktionen mit der Umgebung erfolgen immer mit einem störenden Heranzoomen ans Geschehen. Aber sehen tut man von den Interaktionen meist auch nichts. Gegenstand wird benutzt, also wird rangezommt, Jack sagt was, es wird weggezoomt und Gegenstand liegt plötzlich im Bild. Die Auflistung an Problemen fällt nicht schwer.
Positiv zu erwähnen, der Humor des ersten Teils schimmert, ab und zu, in den Dialogen durch und die Inszenierung ist recht farbenfroh, aber das war's auch schon.
Zur Grafik kann man eigentlich nicht viel sagen, weil die Locations einfach leer und trist sind. Keine Hotspots, also liegt da auch nix rum. Also die Umgebungen fühlen sich irgendwie leer und trist an, auch wenn es schön bunt ist. Als Figurendesign sollte wohl eine Art Knuddel-Look herhalten. Aber das Ergebnis ist auch nicht wirklich gelungen. In den "Memory-Kämpfen" gibt es dann ein paar witzige Animationen, aber ansonsten wollten mir die Figuren-Darstellungen so gar nicht gefallen.
Die Grafik ist dem eigentlichen Spieleinhalt aber immer noch um Lichtjahre vorraus.
Den 1. Teil fand ich sehr gut, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das geträumt habe. Nach dem Durchspielen (vom 2. Teil jetzt) musste ich nochmal in den Optionen nachsehen, ob ich evtl. irgendwie den Kiddy-Modus aktiviert hatte. Nach dem Motto: Dass kann's doch nicht gewesen sein. Jack Kean - Das Auge des Schicksals ist für mich ab heute das Gothic 3 der Klick-&-Point-Adventures.
Positiv zu erwähnen, der Humor des ersten Teils schimmert, ab und zu, in den Dialogen durch und die Inszenierung ist recht farbenfroh, aber das war's auch schon.
Zur Grafik kann man eigentlich nicht viel sagen, weil die Locations einfach leer und trist sind. Keine Hotspots, also liegt da auch nix rum. Also die Umgebungen fühlen sich irgendwie leer und trist an, auch wenn es schön bunt ist. Als Figurendesign sollte wohl eine Art Knuddel-Look herhalten. Aber das Ergebnis ist auch nicht wirklich gelungen. In den "Memory-Kämpfen" gibt es dann ein paar witzige Animationen, aber ansonsten wollten mir die Figuren-Darstellungen so gar nicht gefallen.
Die Grafik ist dem eigentlichen Spieleinhalt aber immer noch um Lichtjahre vorraus.
Den 1. Teil fand ich sehr gut, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das geträumt habe. Nach dem Durchspielen (vom 2. Teil jetzt) musste ich nochmal in den Optionen nachsehen, ob ich evtl. irgendwie den Kiddy-Modus aktiviert hatte. Nach dem Motto: Dass kann's doch nicht gewesen sein. Jack Kean - Das Auge des Schicksals ist für mich ab heute das Gothic 3 der Klick-&-Point-Adventures.
19.06.2013, 15:20
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