Test - Formel Eins 2005 : Formel Eins 2005

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Während Schumi momentan im echten Formel-1-Zirkus der erstarkten Konkurrenz hinterherfährt, dürft ihr am heimischen Bildschirm das Blatt wieder zu Gunsten des Kerpeners wenden. Sony präsentiert mit 'Formel Eins 2005' die neueste Auflage der bekannten Rennspiel-Serie und will mit einigen Neuerungen für frischen Wind im Genre sorgen. Wir haben uns ins Cockpit gequetscht und servieren euch jetzt unsere Eindrücke.

Wer auf die packenden Rennen der Formel 1 steht, kommt an der 'Formel Eins'-Serie aus dem Hause Sony eigentlich schon seit Jahren nicht mehr vorbei. Immerhin konnte sich der Konzern die offiziellen Lizenzen bis zum Jahr 2007 sichern und bietet damit stets aktuelle Daten, sämtliche Fahrer, Teams und Strecken. Auch die 2005er-Version macht dabei keine Ausnahme. Sogar der neue Kurs im türkischen Istanbul ist diesmal mit dabei und feiert somit seine Premiere auf der PS2. Hinzu kommen einige interessante Neuerungen, die der Neuauflage mehr als nur den Charakter eines lauen Updates verleihen sollen. Wir sagen euch, warum das am Ende nicht ganz klappt.

Ihr seid der Star

Noch bevor ihr überhaupt den passenden Spielmodus wählen dürft, müsst ihr zunächst ein Profil für euren eigenen Fahrer anlegen. Dieser kommt dann im umfangreichen Karriere-Modus zum Einsatz. Ähnlich wie beim direkten Vorgänger gebt ihr dem virtuellen Ebenbild einen Namen, legt seine Nationalität fest und verpasst ihm ein hübsches Gesicht. Genau hier setzt einer der neuen Aspekte an. Sofern ihr eine EyeToy-Kamera besitzt, dürft ihr mithilfe des Programms 'EyeToy Cameo' (ist im Spiel integriert) ein Bild von euch aufnehmen und auf den Fahrer übertragen. Das sieht recht lustig aus, allerdings ist die Bedienung von besagtem Tool etwas umständlich und es kann mitunter einige Versuche in Anspruch nehmen, bis es wirklich funktioniert. Habt ihr das alles hinter euch gebracht, dürft ihr endlich wählen, ob ihr ein schnelles Rennen zwischendurch, eine komplette Saison oder gar die umfangreiche Karriere in Angriff nehmt.

Erste Schritte zum Ruhm

Wie bereits gewohnt startet ihr dabei als frischer Jüngling, der sich erst noch einen Namen in der Welt der schnellen Autos machen muss. In einer Zentrale ruft ihr wichtige E-Mails ab, schaut in eure Statistiken und erhaltet eine Übersicht über alle anstehenden Events und Termine. Doch anfangs habt ihr nicht mal einen Vertrag in der Tasche. Also rasch ein Probetraining mit einem der schwächeren Teams wie Minardi oder Jordan ausgemacht und dann auf der Strecke gezeigt, was euer Schützling so alles auf dem Kasten hat. Absolviert ihr vier Runden innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens, bekommt ihr umgehend den begehrten Vertrag angeboten. Dieser enthält jedoch einige Bedingungen, wie z.B. Mindestplatzierungen oder die Rangordnung im Rennstall. Keine Angst, zu Beginn müsst ihr beispielsweise lediglich auf Platz 15 oder 14 fahren, was gerade auf dem normalen Schwierigkeitsgrad kein allzu großes Problem darstellen sollte. Mit andauerndem Erfolg und guten Ergebnissen werden auch andere Teams auf euch aufmerksam. Ehe ihr euch verseht, sitzt ihr plötzlich im Cockpit von Ferrari und dreht neben Michael Schumacher eure Runden. Genauso gut kann es bei Misserfolgen aber auch wieder abwärts gehen. Das macht den Reiz des Karriere-Modus aus, der dazu auch hohe Langzeitmotivation mit sich bringt.

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