Test - FlatOut 2 : FlatOut 2

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In Deutschland werden in der Regel nur Egoshooter und ab und an Echtzeitstrategiespiele zensiert? Weit gefehlt, es hat auch schon mal ein Rennspiel getroffen. Der Vorgänger von 'Flatout 2' machte deswegen von sich reden, weil die menschlichen Fahrer dort durch Crashtest-Dummys ersetzt worden sind. Scheinbar war es der deutschen Spielerseele nicht zuzumuten, dass es Fahrer bei spektakulären Unfällen auch mal aus der Fahrerkabine schleudert. Gibt es in der Fortsetzung ein Wiedersehen mit den Plastikpuppen oder dürfen wir diesmal auf Fahrer aus Fleisch und Blut hoffen?

Im Mai dieses Jahres, lässt uns Bugbear Entertainment erneut die Straßen unsicher machen. Neben unserem fahrerischen Geschick dürfen wir zudem der eigenen zerstörerischen Ader freien Lauf lassen und dabei alles zerschrotten, was sich uns in den Weg stellt.

Bei diesem Spektakel kommt 'Flatout 2' dabei weit weniger simulationslastig daher als sein Vorgänger. Dies beschert dem Einsteiger zwar schnelle Erfolgserlebnisse, wird aber vielleicht dem Rennspielprofi ein wenig auf den Magen schlagen.

Weniger Realismus, mehr Spaß! So könnte man es kurz und knapp auf den Punkt bringen.

In Sachen Physik hat sich natürlich auch wieder einiges getan. Die Schneise der Verwüstung, die man durchs Land bzw. die Rennstrecke schlägt, hinterlässt auch diesmal deutliche Spuren am eigenen Fahrzeug und mehr als einmal fragt man sich erstaunt, wie denn ein dermaßen zerlegtes Auto überhaupt noch fahren kann. Es bedarf schon einer Vielzahl an Zusammenstößen, bis das eigene Fahrzeug irgendwann vielleicht mal so stark beschädigt ist, dass es dann letztendlich doch eine weitere Zusammenarbeit verweigert.

Gib Gas, ich will Spaß

In 'Flatout 2' ist aber nicht nur blinde Zerstörungswut gefragt. Auch der richtige Moment, aufs Gaspedal zu treten, ist von elementarer Bedeutung. Im Spiel nennt sich diese Funktion Nitro. Mit spektakulären Crashes füllt man Stück für Stück die so genannte Nitroanzeige. Entschließt man sich dann, den Nitro zu aktivieren, beschleunigt das Fahrzeug ungemein und man ist so in der Lage, die Gegner weit hinter sich zu lassen.

Der gezielte Einsatz des Nitro entscheidet häufig über Sieg oder Niederlage. Am besten eignen sich natürlich gerade Strecken, um so an möglichst vielen Fahrern vorbeizuziehen. Aber auch die Verwendung in Kurven kann sich als lohnend erweisen. Anders als in Teil eins sind jetzt auch die KI-Fahrer in der Lage, Nitro anzusammeln, um diesen dann gezielt einzusetzen.

Ab in die USA

Wer bereits den ersten Teil gespielt hat, der weiß, dass die damaligen Rennen auf Strecken in Europa stattfanden. Diesmal wurde das ganze Szenario in die USA verlegt, wodurch sich natürlich die Optik bereits auf den ersten Blick deutlich vom Vorgänger unterscheidet. Bei unserer Präsentation konnten wir ein wenig durch amerikanische Wälder und eine Stadt rasen. Beide Locations waren grafisch bereits sehr ansprechend, auch wenn man natürlich meist mehr ein Auge auf die Gegner hatte als auf die schöne Landschaft.

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