Test - Final Fantasy XI : Final Fantasy XI

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In Japan und in den USA konnte das MMORPG 'Final Fantasy XI' in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Fans für sich gewinnen. Das Flair der bekannten Rollenspiel-Serie kombiniert mit einer riesigen Online-Welt sorgte für einen gigantischen Ansturm. Mittlerweile steht das Spiel auch bei uns in den Regalen, doch der zündende Funken will nicht so recht überspringen. Wir sagen euch auch, warum das so ist.

Jeder, der schon mal ein Rollenspiel der legendären 'Final Fantasy'-Reihe in Händen hielt, hat sich bestimmt schon mal gewünscht, diese fesselnde Atmosphäre mit zahlreichen anderen Fans zu teilen. Die Entwickler von Square Enix haben diesen Wunsch erfüllt und eine komplexe Online-Welt erschaffen, die sich in einigen Punkten deutlich von anderen Spielen dieses Genres unterscheidet. Doch was sich in der Theorie wie eine willkommene Abwechslung anhört, gestaltet sich in der Praxis als ein ziemlich steiniger Weg.

Nervtötender Anfang

Dies beginnt schon vor dem Start des eigentlichen Spiels. Noch bevor ihr den ersten Schritt in die Welten von 'Final Fantasy XI' setzen könnt, müsst ihr euch mit einem haarsträubenden Installations- und Registrierungsprozess herumschlagen, der so manchen Fan einige Nerven kosten wird. Der deutschen Verkaufsversion liegen nämlich auch gleich die beiden Add-ons 'Chains of Promathia' und 'Rise of the Zilart' bei, so dass ihr alleine für die reine Installation eine gute Stunde als CD-Jongleur einplanen solltet - warum nicht gleich eine DVD-Version? Danach folgt die nicht minder anstrengende Registrierung, die unter anderem den Download zahlreicher und vor allem umfangreicher Updates beinhaltet. Je nach Internetverbindung müsst ihr also gut 1,5 bis 2 Stunden warten, bevor der Startbildschirm auf dem Monitor erscheint. Achtung: Für die Teilnahme werden nur gültige Kreditkarten akzeptiert. Andere Zahlungsweisen sucht man leider vergeblich. Allgemein hätte man sich bei diesen Punkten etwas mehr Mühe in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit geben können - besonders in Hinsicht auf den europäischen Markt.

Jeder fängt mal klein an

Über die etwas unübersichtlichen Menüs der Online-Plattform PlayOnline loggt ihr euch dann endlich in das eigentliche Spiel ein und erstellt euren Charakter. Dafür steht allerdings lediglich ein einziger Slot zur Verfügung - jeder weitere kostet extra. Insgesamt stehen fünf verschiedene Rassen zur Auswahl, die nochmals in zwei Geschlechter unterteilt sind. Von den menschenähnlichen Humes bis hin zu den etwas ausgefalleneren TarutaruIst ist eigentlich alles dabei, was das Herz eines 'Final Fantasy'-Fans begehrt. Danach entscheidet ihr euch für euren Beruf. Im Gegensatz zu anderen MMORPGs wird die Klasse eures Charakters in einem etwas komplexeren Jobsystems abgewickelt, das an jenes der Offline-Varianten angelehnt ist. Die Jobs steigen getrennt vom Charakterlevel auf und können später auch gewechselt werden. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Stufe 20-Held zunächst ein geschickter Krieger war, sich aber dann dem Leben als Mönch zugewandt hat, das sich jedoch erst im noch jungen Anfangsstadium befindet. So ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten und euch stehen prinzipiell viele Varianten offen.

Doch wie läuft das mit dem Leveln allgemein ab? Nun, eigentlich sehr ähnlich wie es bei allen anderen Spielen dieser Art der Fall ist. Im Vordergrund steht natürlich der Kampf gegen zahlreiche Monster, die den Designern recht gut gelungen sind und in Bezug auf den Variantenreichtum einiges zu bieten haben. Von anfänglich eher harmlosen Wespen bis hin zu später riesigen Ungetümen ist alles dabei, was das Abenteurerherz begehrt. Einmal einen Gegner anvisiert, klickt man auf den Angriffsbutton und nähert sich dem Ziel, das glücklicherweise immer im Fokus der Spielfigur bleibt. Der Kampf an sich läuft dann in Echtzeit und vollautomatisch ab. Lediglich für das Ausführen bestimmter Zauber oder jobspezifischer Talente müsst ihr euch wieder durch das entsprechende Menü klicken.

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