News - FIFA 13 : Rutter erklärt Battle for Possession und das überarbeitete Pass-System

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David Rutter stand uns unlängst zur Verfügung, um Fragen rund um FIFA 13 zu beantworten. Dabei erklärte der Executive Producer der FIFA-Reihe auch das erste neue Haupt-Feature: "Battle for Possession".

"Dieses Jahr bieten wir durch 'Battle for Possession' eine ganze Bandbreite neuer Elemente, die dem verteidigenden Spieler wirklich eine Menge neuer Features an die Hand geben, um das Spiel zu beeinflussen. So wie die Fähigkeit, Körpergewicht und Stärke eines Fußballspielers einzusetzen, um einen Angreifer auszukontern und vor ihn zu gelangen, wenn man Schulter an Schulter ist. Dazu die Möglichkeit, einen Angreifer durch Schieben oder Zurückdrängen daran zu hindern, in Ballbesitz zu gelangen, bevor er oder genau wenn er einen Pass annimmt. Dies sind alles wirklich realistische Mechaniken, die echte Fußballspieler auch auf dem Rasen einsetzen", so Rutter.

In diesem Zusammenhang wird in FIFA 13 auch die KI der Schiedsrichter überarbeitet: "Natürlich mussten wir dabei den Schiedsrichter schon so entwickeln, dass er Fouls von diesen Methoden unterscheiden kann. Allerdings erlaubt es unser neues Dribbling-Modell Spielern auch, genau unter solchen Umständen, wie sie gerade beschrieben wurden, die Kontrolle über den Ball zu einem gewissen Grad zu behalten: Man denke da nur an Messi, wenn er im Mittelfeld von allen Seiten bedrängt wird, aber durch sein Geschick trotzdem im Ballbesitz bleibt – die Spieler werden etwas Ähnliches in FIFA tun können. Aber wenn man auf lange Sicht einen anderen Spieler immer wieder durch Schubsen und Zerren bedrängt, kommt es schließlich natürlich zu einem Foul", so Rutter weiter.

Und auch in Sachen Pass-System wird sich im neuen FIFA etwas tun, wie Rutter bestätigt: "[...] Denn unsere neue Mechanik, die Passfehler bei der Annahme erlaubt, ist nicht zu störend für das Spielgeschehen. Sie fühlt sich sogar sehr realistisch an und sieht auch so aus – aber bis man versteht, um was es dabei geht, wird man es sicher so empfinden, dass diese Mechanik seltsam ist. Aber eigentlich ist sie viel organischer, vor allem im Gegensatz zur letzten Version, wo der Ball wie magnetisch auf die Füße der Spieler zuflog, was sich einfach nur falsch anfühlt, sobald man sich an das neue System gewöhnt hat."