Test - Far Gate : Far Gate

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In der Mitte des 21. Jahrhunderts hat die Menschheit ein Wurmloch im Proxima Centauri System entdeckt. Wie nicht anders zu erwarten wurde eine riesige Flotte entsandt um das Wurmloch zu erforschen. Überrascht werden sie schließlich von den 'Nue-Guyen', eine organische Rasse die im Weltraum geboren werden und den 'Entrodii', eine Kristall Rasse welche bei einer Supernova entstanden sind. Das hier kein Kaffeeklatsch stattfindet kann sich jeder vorstellen. Der Spieler findet sich in der Rolle des ehemaligen Schmugglers Jacob Viscero wieder, nachdem er gefasst wurde hat ihn die 'New Terrain Dynasty' ein gefährlichen Job gegeben, Kommandant einer riesigen Flotte.

Far Gate
Die Alienrasse Nue Guyen.

Die erste Mission ist zugleich das Tutorial welches beim erlernen der Steuerung und des HUD ('heads-up-display') hilft. Die Steuerung ist kompatibel zur 'Black and White' Steuerung und sollte für keinen Strategiefan ein Hindernis sein. In manchen 3D Strategie Spielen verliert man die Orientierung, was aber in 'Far Gate' nicht der fall ist. Eine Mission spielt immer in dem selben Sonnensystem in dem die Planeten auf einer Linie liegen und die Tiefe und Höhe des Sonnensystem begrenzt ist. So tritt keine Desorientierung auf. Die 3D Engine des Spieles erlaubt eine schöne Darstellung des Weltraumes, gigantische Sonnen, Ringplaneten, kosmische Nebel oder Asteroiden.

Far Gate
Das schlichte Menü.

Die Schiffe und Stationen sind detailliert, die Explosionen wirken sehr spektakulär. Der Konkurrent 'Homeworld' hat grafisch allerdings mehr zu bieten, dies aber nur am Rande. Die Darstellung der organischen Alienrasse 'Nue-Guyen' ist sehr gut gelungen, die 'Entrodii' finde ich etwas langweilig, ist aber Ansichtssache. Die Menüs sind schlicht und sehen nicht besonders spektakulär aus, ihren Zweck erfüllen sie jedoch. Negativ aufgefallen sind mir die Schleppereinheiten, so schleppt man Raumschiffe in der Zukunft wohl mit dicken 100 Meter langen Eisenketten ab, dies zerstört etwas das Zukunftsambiente.

Far Gate
Ein Pattroulienschiffe.

Großen wert wurde auf das Missionsdesign gelegt, so gibt es zum Glück sehr vielfältige Missionstypen, zum Beispiel beschützen einer wichtigen Einheit, besetzen von strategisch wichtigen Punkten, gegnerische Stationen zu zerstören und vieles mehr. Dies erlaubt die vielfältigen Möglichkeiten im Einheiten Management auszunutzen. Hierzu ein kleines Beispiel, wenn man ein bestimmtes Gebiet sichern muss kann man ein paar Minen an strategisch wichtigen Punkten, wie Wurmlöchern, platzieren und lässt einige Pattroulierschiffe das Gebiet sichern. Hier kommen auch die verschiedenen Formationen zur Geltung, von 'Seite an Seite' über 'Keil' oder 'Linie'.

 

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