Preview - Far Cry 5 : Angeln am Arsch der USA

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Nach tropischen Inseln, verschneiten Gebirgsketten und einem Ausflug in die Steinzeit bekommt Far Cry 5 das wohl exotischste Setting spendiert, zumindest für die Reihe: Montana, USA. Wir konnten auf der E3 erstmalig selbst zum Controller greifen und einen ersten Eindruck vom neuen Far-Cry-Spross gewinnen. Was hat Far Cry 5 auf dem Kasten?

Ich könnte jetzt darüber schreiben, dass Hope County eine wunderbar atmosphärische Idylle ist, die das Gefühl einer amerikanischen Kleinstadt einfängt, wenn nicht gerade die religiösen Fanatiker von Edens Gate völlig ausrasten. Oder darüber, dass ihr verschiedene Begleiter, darunter auch Hund Boomer, auf eure Feldzüge mitnehmen könnt, die alle ihre eigenen Besonderheiten haben. Boomer ist eine coole Socke, erkundet die Umgebung und lenkt Feinde ab.

Wer fängt den dicksten Fisch?

Da wären aber auch Flugzeuge. In einer Mission bestand die Aufgabe darin, aus der Luft verschiedene Silos zu zerbomben. Am Ende musste noch eine Spezialeinheit namens The Chosen via Luftkampf ausgeschaltet werden. Das war cool, auch wenn die Steuerung anders funktionierte als in Fahrzeugen. Doch ich nutzte einen Großteil meiner Anspielsitzung dazu, die Umgebung zu erkunden und zu angeln. Ja, angeln.

Vielleicht lag es am spontanen Wettbewerb, den die Entwickler vor Ort ins Leben riefen, vielleicht war es aber auch die entspannte Atmosphäre im Spiel. Als ich an einem kleinen plätschernden Fluß ankam, stand da bereits ein NPC und fischte. Ich gesellte mich zu ihm und warf meinen Angelhaken ins Wasser. Die meditative Entspannung des Angelsports funktioniert auch in Far Cry 5 - wären nicht die gelegentlichen Schusssalven in der Ferne zu vernehmen. Am Ende der Sitzung hatte ich zwar nicht den dicksten Fisch vorzuweisen, aber für mich wurde eine eigene Kategorie erschaffen. Mit einem halben Pfund hatte ich den kleinsten Fisch. Immerhin.

Aktion und Reaktion

So eine Session in Far Cry 5 kommt natürlich nicht ohne Action aus. Bevor es zum Angelausflug ging, stand die Befreiung des Dorfes Fall’s End an. In bester Far-Cry-Tradition wird erst die Lage geptüft und ein Plan ausgearbeitet. Geht es an die Ausführung, läuft in der Regel vieles schief.

Sich brenzligen Situationen spontan anzupassen, war schon immer der spaßigste Aspekt in jedem Far Cry. Im fünften Teil scheint diese Stärke bestehen zu bleiben - ob ihr mit Langwaffen aus der Ferne die Gegner einzeln ausschaltet oder euch mit Baseballschläger und Flinten in den Nahkampf stürzt. Ob ihr alles aus dem Flugzeug wegbombt oder euch durch die feindlichen Linien schleicht. Gespielt wurde übrigens auf der PlayStation 4. Da machte Far Cry 5 eine gute Figur. Allerdings kann ich es kaum erwarten, das Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde auf dem PC zu spielen.

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