Test - F.E.A.R. Files : Technisch verstaubter Shooter-Grusel.

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Bereits das erste ’F.E.A.R.’ bot einen spannenden Mix aus Shooter, Horror-Thriller und einer Prise ’Matrix’, nun folgt auf einer neuen Scheibe zwei Zusatz-Kampagnen, die die Grusel-Action weiterspinnen. Ein lohnenswerter Kauf?

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Bereits das erste ’F.E.A.R.’ bot einen spannenden Mix aus Shooter, Horror-Thriller und einer Prise ’Matrix’, nun folgt auf einer neuen Scheibe zwei Zusatz-Kampagnen, die die Grusel-Action weiterspinnen. Dabei scheint sich der Publisher vom aktuellen Trend der Multi-Spielepackages inspiriert zu haben, denn wie etwa auch ’The Orange Box’ umfasst ’F.E.A.R. Files’ im Grunde zwei eigenständige Spiele, genauer gesagt die beiden PC-Addons ’F.E.A.R. Extraction Point’ von den Day 1 Studios und ’F.E.A.R. Perseus Mandate’ von den TimeGate Studios – erstere ist PC-Shooterfans schon länger bekannt und konnte durchaus gute Wertungen einheimsen, die zweite Mission erscheint hingegen gleichzeitig auch auf PC. Die X360-Disc hat im Vergleich zur PC-Fassung nicht nur den Vorteil des doppelten Spielinhalts, sondern ist netterweise selbst dann auf der Konsole abspielbar, wenn ihr das erste ’F.E.A.R.’ gar nicht besitzt. Allerdings empfiehlt es sich den Erstling gezockt zu haben, denn ohne grosse Erklärungen starten beide Kampagnen mitten im Geschehen, das nach dem ersten grossen Abenteuer der F.E.A.R.-Einheit (First Encounter Assault Recon) angesiedelt ist. Die Kampftruppe stellt sich einmal mehr einem Heer an Soldaten und Gespenstern, um einen dämonischen Bösewicht zu stoppen. Und natürlich hat das Geistermädchen Alma wieder ihre Finger im Spiel.

Furcht

Leider ist die Story in beiden neuen Kampagnen sehr dünn ausgefallen und kann keineswegs mit dem Original mithalten. Darunter leidet auch etwas die Atmsophäre, die ansonsten durchaus gelungen ist. Wie man es von ’F.E.A.R.’ gewohnt ist, schreitet ihr nämlich öfters auch mal durch dunkle Keller, verlassene Büroanlagen und düstere Fabriken ohne ständig auf Feinde zu treffen, nur um plötzlich von einem gespenstischen Spuk, Flashbacks oder Halluzinationen erschreckt zu werden. Durchaus zum Fürchten!

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