Preview - Evil Genius : Evil Genius

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Nach dem etwas verkorksten 'Republic' versuchen die Jungs von den Elixir Studios, die Spieler jetzt mit dem Aufbau-Strategie-Mix 'Evil Genius' zu überzeugen. Ein bewährtes Konzept wird mit witzigen und interessanten Ideen gewürzt und zusammen in einem abgedrehten Szenario angesiedelt. Ob diese Mischung Aussicht auf Erfolg hat, verraten euch die nächsten Seiten.

Ihr habt schon zahlreiche Agentenfilme verschlungen und habt dabei stets die prinzipiell recht coolen Bösewichter bewundert? Ihr wolltet auch schon immer mal gerne eine mit feinster Technik vollgestopfte Geheimbasis haben, von der aus ihr der Welt das Fürchten lehren könnt? All diese Träume können schon bald in Erfüllung gehen, denn 'Evil Genius' versetzt euch in die Rolle genau eines solchen Oberschurken, der die Weltherrschaft an sich reißen will - mit allem was dazugehört.

Fiese Kerle

Zu Beginn steht ihr zunächst vor der Wahl, welchen der drei Bösewichter ihr bei der geplanten Machtergreifung durch das Spiel führen wollt. Ingesamt stehen drei verschiedene Charaktere zur Verfügung, die unterschiedliche Stärken haben. So setzt einer beispielsweise neue Maßstäbe im Bereich der Forschung und hat somit deutlich schnellen Zugriff auf die neuesten Technologien. Der allgemeine Spielverlauf ist bei den drei Schurken nur zu Beginn sehr ähnlich. Nach einer Weile splittert er sich nämlich ein wenig auf und mündet später in verschiedenen Endsequenzen. Das ultimative Ziel stellt die Entwicklung eines so genannten ’Doomsday Device’ dar - eine mächtige Superwaffe mit verheerender Wirkung. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn auch ein übler Superschurke fängt erst mal ganz klein an. Somit gilt es zunächst, sein eigenes Imperium des Bösen aufzubauen und sich einen Namen zu machen. Wer würde schon Angst vor der Drohung eines absolut Unbekannten haben? Genau, niemand.

So wird der Charakter eurer Wahl auf einer kleinen Vulkaninsel abgesetzt und muss dort seine erste Geheimbasis errichten. Was bietet sich da besser an als das mächtige Felsmassiv im Landesinneren des Eilands? Zu diesem Zwecken stehen dem Schurken ein paar Arbeiter zur Verfügung, die nach entsprechendem Befehl fleißig mit der Aushöhlung des Gesteins beginnen. Gänge und Räume werden zunächst in einer Art Blaupausen-Modus geplant und dann in Auftrag gegeben. Das angewandte Prozedere erinnert dabei stark an den schon etwas älteren Strategietitel 'Dungeon Keeper'. Anscheinend kommen hier die selben Programmroutinen zum Einsatz, was auch nicht unbedingt verwerflich ist. Sobald die Räumlichkeiten in den nackten Fels gefräst wurden, kann man mit der Innenausstattung beginnen. Schlafgemächer brauchen beispielsweise nicht nur einige Betten, sondern es werden auch ausreichend Wandschränke benötigt, damit die Arbeiter ihre persönlichen Gegenstände unterbringen können. Nach diesem Prinzip wird die Basis nach und nach mit immer neuen Räumen und Technologien ausgebaut. Vom großen Konferenzraum bis hin zur Trainingshalle für die eigenen Männer ist alles dabei, was so eine Station hergeben muss. Diese stehen jedoch nicht gleich zu Beginn zur

Verfügung, sondern werden erst durch spezielle Aktionen wie zum Beispiel das Erreichen eines bestimmten Ziels freigeschaltet oder müssen mühsam erforscht werden.

Wie wird man richtig böse?

Der Aufbau der Basis kostet natürlich eine ganze Menge Geld, von dem ihr aber zu Beginn nicht gerade sonderlich viel besitzt. Doch wie kommt man an die begehrten finanziellen Mittel, ohne selbst die eigene Basis zu verlassen? Sobald man eine entsprechende Konsole installiert hat, darf man zu einer Weltkartenansicht umschalten und bekommt eine Übersicht der verschiedenen Territorien. In diese kann man seine eigenen Männer fliegen lassen, die dort dann Geld stehlen oder gezielte Aktionen ausführen. Dies ist auch zwingend notwendig. Neben den normalen Arbeitern verfügt ihr später auch über sehr viel spezieller ausgebildete Vasallen, wie beispielsweise Diplomaten, Kernphysiker oder Martial Arts-Spezialisten. Um diese jedoch rekrutieren und ausbilden zu können, muss zunächst ein ’Probexemplar’ in anderen Ländern entführt und in die eigene Basis gebracht werden. Klingt einfach, doch ein gewisses Risiko ist bei diesen Außeneinsätzen immer vorhanden und es kann durchaus passieren, dass euere Männer bei ihrem Auftrag allesamt ins Gras beißen - besonders bei den späteren Einsätzen.

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