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Preview - EVE VR : Ego-Weltraum

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Es ist der Traum fast aller EVE-Spieler: sich selbst ans Ruder eines Raumschiffs setzen und aus der Ego-Perspektive an den Kämpfen im Weltraum teilnehmen. Das wird jetzt mit EVE VR möglich, allerdings nicht einfach auf dem Bildschirm. Mit der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift wird es sogar richtig erlebbar. Wir hatten auf dem EVE Fanfest 2013 in Island die Möglichkeit, das Ganze zu testen. Und eines ist von vornherein klar: Für den Spieler ist es eine ganz neue Erfahrung.

Wir setzen uns also auf den Stuhl in der Testarena, nicht sicher, was uns erwartet. In den Händen einen Xbox-360-Controller und auf dem Kopf die Oculus-Rift-Brille. Das etwas unhandliche Virtual-Reality-Headset projiziert pro Auge ein etwas anderes Bild, was eine dreidimensionale Wirklichkeit vorspiegelt. Wir sitzen in einem Kampfschiff, unsere Kopfbewegung steuert den Blickwinkel. Das sieht natürlich für Leute, die selbst nicht spielen, ein bisschen komisch aus, tut aber der Spielerfahrung selbst keinen Abbruch.

Hektisch, chaotisch, fesselnd

Ein paar Runden drei gegen drei später haben wir uns daran gewöhnt, in einer virtuellen Realität zu kämpfen, und die ersten Tricks funktionieren: Während wir vor einem Gegner fliehen, werfen wir einen Blick über die Schulter, visieren das feindliche Schiff an und leiten so unsere Raketen ins Ziel. Natürlich ist EVE VR hektisch und anfangs chaotisch, aber nach einer Weile kristallisiert sich ein actiongeladener PvP-Shooter aus der Ego-Perspektive heraus, der das Geschehen in der virtuellen Realität auf das Wichtigste reduziert: den Kampf im Weltraum.

EVE VR basiert auf der Unity 3D Engine und setzt zwingend die Oculus-Rift-VR-Brille voraus. Ob sich das Set-up durchsetzt, ist schwer vorauszusehen. Zurzeit liefert der Hersteller der Brille die Entwicklerversionen aus, die für diejenigen reserviert sind, die an der Kickstarter-Kampagne teilgenommen und so das Projekt finanziert haben. Der endgültige Preis für die Version, die wir an den heimischen PC anschließen werden, ist noch nicht festgelegt, wird aber bei ungefähr 300 Euro liegen. Natürlich macht EVE VR Spaß – und auch Team Fortress wird von der Brille unterstützt. Ob die Investition sich lohnt, wird auch an der Unterstützung möglichst vieler Spiele liegen.

Fazit

Philipp Rogmann - Portraitvon Philipp Rogmann

Actiongeladen und in den Bann ziehend: Das ist EVE VR für Oculus Rift. Als Nebenprojekt der EVE-Online-Entwickler gestartet, hat der First-Person-Weltraum-Shooter auf dem Fanfest in Island Wellen geschlagen. Und das zu Recht. Ob sich das Gesamtprojekt durchsetzt, ist trotzdem fraglich, da eine Investition in Hardware den Massenmarkt unwahrscheinlich macht. EVE VR selbst steht für das kompromisslose PvP, das wir aus den anderen CCP-Titeln kennen. Wir würden uns wünschen, dass EVE VR in die Welt von EVE Online und DUST 514 integriert und die Hardware am Ende so günstig wird, dass jeder das erleben kann, was wir schon erleben durften: geniale Action in der virtuellen Realität.

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