Preview - Etherlords : Etherlords

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Das Universum in 'Etherlords' besteht aus Äther. Jeder Planet, jedes Lebewesen, einfach alles besteht aus diesem Stoff. Wenn ein neues Lebewesen geboren wird, so schöpft es seine Kraft daraus. Stirbt ein Wesen, so wird es wieder zu Äther. Er entsteht im Mittelpunkt des Universums. Es wird auch weißes Äther genannt, da es bei dessen Entstehung heller aufleuchtet als gerade gefallener Schnee. Weißes Äther bedeutet Macht und sollte es einem Lebewesen gelingen es zu bändigen, so würde es zur mächtigsten Kreatur im Universum werden, der Herrscher über Leben und Tod. Aber nur wenigen gelingt es, das nur sehr schwer fassbare Äther unter seine Kontrolle bringen zu können, da es nach seiner Entstehung nur wenige Augenblicke lang existiert. Hin und wieder kann es aber vorkommen, dass es sich in vier einzelne Ströme teilt, die ungleich länger existieren.

Etherlords
Die Animationen sind hübsch mit anzusehen.

Diese Ströme der Äther des Chaos, der Äther der Bewegung, der Äther der Lebendigkeit und der Äther der Synthese bezeichnet. Der Äther des Chaos ist rot wie Blut. Der Äther der Bewegung ist blau wie der Himmel. Der Äther der Lebendigkeit trägt die Farbe eines Blattes, das sich gerade in all seiner Pracht entfaltet. Der Äther der Synthese ist schwarz wie verbrannter Stein.

Diese Stoffe bilden die Basis aller Existenz. Wenn der daraus bestehende Fluss ruhig und gemächlich fließt, verbreiten sie pure Energie, wird er aber schneller, unruhiger, bilden sich Ätherstürme aus denen neue Materie hervorgeht. Dort, wo diese Energieströme mit ehrfurchterregender Regelmäßigkeit wieder aufeinander treffen, um sich wieder in weißes Äther zu transformieren, dort beginnt die sogenannte Welt der Lords.

Die Welt der Lords ...
... ist nichts weiteres als einer der vielen Planeten in dem scheinbar unendlich großen Universum aus Äther, um den sich vier Himmelskörper drehen, die nach dem jeweilige Form des Stoffes benannt werden, den sie ausströmen: Die Rote Sonne, der Blaue Stern, der Grüne Mond und der Schwarze Planet.

Etherlords
Die Karten sind in ihrer Detailgenauigkeit eine Augenweide.

Diese vier Gestirne beeinflussen die Welt der Lords in keiner Weise; und dennoch existieren sie. Etwas Mysteriöses allerdings ordnet diese Planeten in einer geraden Linie an, genau in die Richtung, in der sich auch die Mitte des Universums befindet. Und so kommt die Zeit der Veränderung für die Welt der Lords.

Sobald die Planeten eins werden und miteinander verschmelzen, fließen die Ströme, die sie ausstrahlen, in weißes Äther gebunden Richtung Mittelpunkt des Universums um sich dort zu entfalten und schließlich wieder die Rückkehr anzutreten. Die Welt der Lords verändert sich auf erstaunliche Art und Weise - Berge werden zu Tälern, Meerestiefen werden zu Land, Landschaften, die vorher nicht zu sehen waren, werden nun sichtbar und vorher uneinnehmbare Festungen werden zu Fata Morganas. Und so gilt es für die Bewohner der Welt der Lords, die Geschichte neu umzuschreiben und neue Karten zu erstellen. Doch auch die Welt der Magie bleibt nicht vor Veränderungen verschont.

Der Äther ist die Quelle für pure Energie und Macht und wird deshalb auch gerne als Magie bezeichnet. Die Bewohner der Welt der Lords werden von Geburt an mit dieser Gabe gesegnet und somit können sie mit Hilfe der unsichtbaren Energieströme ihre eigene Welt erschaffen. Der Äther ist sozusagen der Faden, aus dem die Bewohner ihre Welt weben. Doch durch die Veränderungen erlischt die Wirkung der alten Zauber und Neue müssen erlernt werden...

Spielprinzip
Die Story spricht eindeutig für sich. Aber was nützt eine noch so geniale Handlung, wenn sie nicht in einem ordentlichen Spielprinzip verpackt ist? Hier bietet 'Etherlords' ein komplexes neuartiges Konzept, einer Art Mischung aus Strategie-/Taktikspiel und Rollenspiel, auch wenn von letzterem nur wenige Aspekte vorhanden sind. Im Grunde basiert das Spiel auf dem recht beliebten 'Trading-Card-Game' 'Magic - The Gathering', zu dem es vor längerer Zeit auch zwei Fassungen für Computer gab, die man mehr oder weniger als indirekten Vorgänger, vor allem aber auch als Vorbild sehen kann.

Etherlords
Befinden sich die Gegner in der Überzahl, kann das schnell euer Ende bedeuten.

Hat man das Intro hinter sich, so kann man sich in der Beta Version zwischen Single Player und Kampagnen Modus entscheiden. In der Kampagne könnt ihr euch jeweils zwischen einem Bündnis der Seite der 'Synthets' und 'Chaots' und der Seite der 'Vitals' und der 'Kinets' entscheiden. Sämtliche Missionen lassen sich auch einzeln im 'Single Player Mode' anwählen. Jede Mission besteht aus einer unterschiedlich großen Karte, für die man auf jeden Fall ein paar Stunden einkalkulieren muss, bis man sie überstanden hat.

'Etherlords' ist ein rundenbasierendes Strategiespiel. Anfangs ist die Zeit eingefroren und man kann seinen Helden verschiedene Befehle zuteilen. Habt ihr diese Sache erledigt kann über einen bestimmten Button die Zeit wieder fortsetzt werden und eure Einheiten machen sich nun auf den Weg, um ihre Befehle auszuführen. Befindet sich ein oder mehrere gegnerische Helden in der Sichtweite einer der Euren, so seht ihr auch dessen Bewegung. (Auch wenn ihr die Gegner nicht im Blickfeld habt, führen sie selbstverständlich dennoch den Befehl aus, der ihnen vom Computer gegeben wurde, auch wenn ihr dies nicht sehen könnt!) Wurde nun alles ausgeführt, so wird die Zeit wieder eingefroren und ihr könnt euren Einheiten wiederum Befehle erteilen. Des öfteren wird es passieren, dass es zwei oder gar mehr Runden dauernd wird, bis das der Held seinen Befehl ausführen kann, wenn sich das Ziel außerhalb seiner Reichweite befindet. Dies wird durch eine Bodenmarkierung angezeigt. Je höher der Level, desto weiter kann sich der Held pro Runde fortbewegen.

 

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