Komplettlösung - Empire Earth : Lösung für das Strategie-Highlight 2001!

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Mission 7: Operation Seelöwe

Verwendung der Zivilisationspunkte: Wieder einmal ist eure Luftwaffe gefordert. Wer seine Maschinen noch nicht aufgepeppt hat, sollte dies jetzt tun, alle anderen stecken ihre Punkte in ihre Landfahrzeuge und die Infanterie.

Aufgaben: 1. Baut Transporter für die Einschiffung der Invasionsarmee nach England. Ihr könnt keine anderen Militäreinheiten mehr kaufen, nutzt daher den Rest der Ressourcen, um eure Truppen zu verbessern.
2. Schafft mit der Luftwaffe eine Landestelle für eure Invasionsarmee.
3. Zerstört den Buckingham-Palast, eines der Symbole englischen Widerstands, und baut dort ein Stadtzentrum oder Kapitol.
4. Zerstört alle Gebäude, die die Amerikaner in England produzieren können.
5. Erobert Kasernen, Panzer- und Belagerungsfabriken, Flughäfen und Docks können in England Einheiten produzieren. Eroberte Krankenhäuser können heilen. Stadtzentren und Kapitole bringen zusätzlich Gold und Eisen.
7. Infiltriert die Gebäude, indem ihr einen Spion hineinbringt und sie anwählt. Jede Infiltration entfernt einen Spion.

Zeitrahmen: ca. 180-210 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis Mittel
Bevölkerungslimit: 150

Detaillierte Missionskarte
Empire Earth
Um diese Karte anzeigen zu können, benötigt ihr das
Macromedia Flash 5.0 Plug-In.


Diese letzte Mission auf Seiten der Deutschen sieht auf den ersten Blick schwieriger aus, als sie in Wirklichkeit ist - allerdings solltet ihr ein paar Dinge beachten: Zunächst einmal denkt daran, dass kein Nachschub produziert werden kann, was bei richtigem Vorgehen eigentlich auch nicht nötig ist. Zweitens: Schickt Bomber immer zusammen mit Jägern los, da sie sonst von feindlichen Jägern relativ schnell vom Himmel geholt werden. Drittens: Wertet zu Beginn zuerst eure gesamte Luftwaffe auf, vor allem die Bomber.

Wie ihr sofort feststellen werdet, habt ihr auch U-Boote, Kreuzer und gleich zwei Bismarck-Kriegsschiffe zu eurer Verfügung. Letztere eigenen sich vorzüglich dafür, schon mal die gegnerische Flugabwehr an der Küste auszuschalten. Wo das nicht klappt, müssen eure Flieger ran. Daneben besitzt ihr übrigens eine ganze Aufklärungs-Staffel, die euch die Karte nach und nach aufzudecken hilft. Nebenbei sollte noch erwähnt werden, dass ihr im Verlaufe der Mission auf eurer Seite immer mal wieder von französischen Widerstandskämpfern angegriffen werdet. Diese sind keine besonders große Bedrohung, ihr solltet sie aber trotzdem relativ schnell beseitigen, bevor sie größeren Schaden anrichten können.

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Ein feindliches Flugfeld unter Beschuss.

Eure wichtigste Waffe in diesem letzten Gefecht sind aber die Flieger. Primäres Angriff-Ziel sind hier die Flugplätze, wobei lästige Flugabwehrstellungen immer zuerst ausgeschaltet werden sollten. Versucht nicht mit euren Fliegern direkt den Buckingham-Palast anzugreifen. Dort befinden sich zahlreiche Flugabwehrstellungen, zudem sind die Flugzeuge nur für diesen Einsatz viel zu schade. Denn besonders die feindlichen Flughäfen können euch mit ihren Bombern im späteren Spielverlauf empfindliche Verluste in eurer Invasionsarmee bescheren.

Um die gegnerischen Flugfelder auszuschalten, habe ich erst einmal je einen Flughafen mit Jägern und einen mit Bombern auf benachbarte Tasten gelegt (mittels [Ctrl]-Taste und einer Ziffer). Mittels dieser Hotkeys konnte ich dann immer relativ schnell und zudem gleichzeitig sowohl Bomber, als auch Jäger - als guten Geleitschutz - zu einem feindlichen Flughafen schicken. In der Regel solltet ihr durch dieses Vorgehen keine schwerwiegenden Probleme haben, die britische Luftwaffe auszuschalten.

Kaum ist das letzte Flugfeld dem Erdboden gleich gemacht, treten auch die Amerikaner in den Krieg ein und bauen ein paar Gebäude, die ihr ebenfalls zerstören sollt. Diese sind übrigens kaum bewacht, wodurch sie eigentlich auch keine Gefahr darstellen sollten. Ärgerlicher ist da schon der Flugzeugträger, der mitten im nordwestlichen Ausläufer des Meeres steht und von dort aus wiederum Flugzeuge losschickt, die die spätere Invasionsarmee immer wieder angreifen werden. Darum empfehle ich, nach dem Übersetzen mit dem Transportschiff sich zuerst diese lästigen Angreifer vom Hals zu schaffen - danach verläuft nämlich die weitere Invasion um einiges ruhiger.

Baut also nun ein oder zwei Transportschiffe, um eure Armee auf die andere Seite, ins Feindesland zu bringen. Bevor ihr mit diesen übersetzt, schickt ihr erst einmal eure Marine los, damit ihr sehen könnt, ob die von euch gewählte Route sicher ist. Feindliche U-Boote treiben in diesem Gebiet nämlich ihr Unwesen. Als Landeplatz habe ich mich für eine Stelle etwas westlich der neuerbauten Kaserne der Amerikaner entschieden, da meine Leute dort praktisch unbehelligt an Land gehen konnten.

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Angriff auf den amerikanischen Flugzeugträger.

Für die erste Überquerung empfehle ich einen Mix aus Flug- und Panzerabwehr sowie Panzern, daneben habe ich auch noch den Offizier mitgenommen, da dieser wenigsten die ersten beiden Einheiten-Typen heilen kann. Wer will, kann bereits damit beginnen, die Kaserne im Nord-Osten niederzumachen, wer auf Nummer sicher gehen will, holt erst die restlichen Leute. Nördlich des Landepunkts ist übrigens Vorsicht geboten, da dort plötzlich feindliche Artillerie angreifen wird. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, zuerst die etwas schwierigere: Sind alle gesund und munter angekommen, erledigt ihr am besten zuerst den Flugzeugträger, wofür es wieder Zivilisationspunkte gibt, danach zerstört ihr die noch übriggebliebenen amerikanischen Gebäude. Erst jetzt rückt ihr in Richtung des Palastes vor, um diesen zu zerstören.

Wer nun dem beschriebenem Vorgehen folgt und statt des Buckingham-Palastes zuerst die amerikanischen Gebäude platt macht, dem entgeht die Möglichkeit, Spione einzusetzen. Diese werden nämlich erst verfügbar, nachdem der Buckingham-Palast zerstört wurde - da die Amerikaner aber bereits besiegt wurden, macht deren Einsatz kaum noch Sinn. Mit von Spionen besetzten Gebäuden könnt ihr nämlich plötzlich wieder Einheiten produzieren. Welche das sind, hängt natürlich von der Art des infiltrierten Gebäudes ab, Krankenhäuser können wiederum eure Leute heilen. Je nachdem, ob ihr mit den bisherigen Missionen gut oder schlecht zu Rande gekommen seid, solltet ihr eure Vorgehensweise wählen. Allerdings scheint mir die 'schwierigere' Variante die bessere zu sein, da man nicht ständig aus der Luft angegriffen wird und dadurch bis zum Schluss genug Leute hat.

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Der Sieg ist unser!

Egal für welches Vorgehen ihr euch schlussendlich entscheidet, was noch fehlt, ist der Bau eines Stadtzentrums oder eines Kapitols. Netterweise erhaltet ihr dafür neue Bürger, was auch sicher notwendig ist, da unvorsichtige Spieler sicher bereits zu Beginn ihre paar Zivilisten losgeschickt haben, um das Gebiet zu erforschen, wo sie auch schon von französischen Widerstandskämpfern erledigt wurden. Alles was es jetzt noch zu tun gibt, ist diese neuen Bürger sicher an den ehemaligen Standort des Buckingham-Palastes zu bringen, eine Siedlung zu errichten und diese zu bevölkern. Spieler der ersten Variante haben hiermit die Kampagne gemeistert, alle anderen müssen sich jetzt noch mit den Amerikanern herumschlagen.

 

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