Komplettlösung - Empire Earth : Lösung für das Strategie-Highlight 2001!

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Mission 7: Der Krieg gegen Napoleon

Verwendung der Zivilisationspunkte: Wieder gilt es Schlachten zu schlagen, diesmal kommen vor allem Geschütze und Gewehrschützen zum Tragen, weswegen es sich anbietet, diesen Soldatenzweig nun aufzuwerten. Auch haben wir in dieser Mission sehr wenig Ressourcen. Wir benutzen die Punkte, um die Kosten für die wichtigen Belagerungswaffen (Achtung die Haubitzen und die von uns eingesetzten Serpents gelten als Belagerungswaffen bzw. mobile LA und nicht als Feldgeschütze) und die hauptsächlich eingesetzten Gewehrschützen zu senken. Im Verlaufe der Mission bekommt ihr noch Missionspunkte hinzu, die wir immer gleich verwenden, um die Schützen, Kavallerie oder Serpents aufzuwerten, denn diese Mission ist recht knackig.

9 Punkte für 20 Prozent weniger Kosten Belagerungswaffen & mobile LA
10 Punkte für 30 Prozent mehr Trefferpunkte Belagerungswaffen & mobile LA
9 Punkte für 20 Prozent Kostensenkung Infanterie (Distanzangriffe)
10 Punkte für 30 Prozent mehr Trefferpunkte Infanterie (Distanzangriffe)

2 Punkte Rest.

Aufgaben: 1. Bringt Wellesley nach Portsmouth und setzt nach Lissabon über.
2. Befreit Lissabon.
3. Befreit nacheinander die vorgegebenen Städte.
4. Besiegt Napoleon in den Pyrenäen.

Spielzeit: ca. 120 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Schwer
Bevölkerungslimit: 70

Detaillierte Missionskarte
Empire Earth
Um diese Karte anzeigen zu können, benötigt ihr das
Macromedia Flash 5.0 Plug-In.

Empire Earth
Hier muss Wellesley hin.

Beginnt die siebte Mission noch recht einfach, haben sich die Entwickler für den Verlauf derselbigen einiges einfallen lassen. Solltet ihr also bis dato durch die Missionen nur so gerannt sein, wundert euch nicht, wenn ihr diese mehrmals spielen müsst. Bringt Wellesley zunächst nach Portsmouth und nehmt dort die Garnisonsbesatzung in Empfang. Diese wird auf zwei der drei Transporter verteilt. Der dritte Transporter bleibt leer, er dient als 'Abfangjäger' der feindlichen Fregatten. Lasst den unbesetzten Transporter vorausfahren und dahinter eure beiden Kriegsschiffe. Zu eurem Vorteil ist die KI mehr als dämlich und wird immer auf das zuerst gesichtete Feindbild feuern. So könnt ihr zunächst das einzelne Kriegsschiff der Franzosen ablenken, in dem ihr euren Transporter immer in Bewegung haltet und mit euren beiden Fregatten Kleinholz aus dem Franzmann macht.

Das selbe Vorgehen funktioniert auch wunderbar mit den beiden nächsten Kanonenbooten der Franzosen, wobei bei diesem Kampf euer Transporter den Geist aufgeben wird. Hört sich schlimm an? Ist es aber nicht. Eure beiden Kriegsschiffe haben dann bereits die Überhand gewonnen und sollten ohne Verlust den Weg freimachen können. Nun zieht eure beiden Transporter zu der angegeben Stelle nach, aber lasst sie zunächst etwas abseits der Küste ankern.

In dieser Mission ist es unbedingt nötig, dass ihr sparsam mit euren Soldaten umgeht, daher heisst die bevorzugte Taktik 'Hit and Run'. Nehmt also zunächst mit euren beiden Kriegsschiffen die sich in Reichweite befindlichen Soldaten in Lissabon unter Beschuss - im Hafen werden eure Schiffe übrigens geheilt. Sind alle erreichbaren Soldaten getötet, kommt General Wellesley zum Einsatz. Setzt diesen bei euren Kriegsschiffen ab und lockt die gegnerischen Soldaten zu diesen hin. Diese machen kurzen Prozess mit den Franzosen. Das Ganze macht ihr zwei- bis dreimal, ruhig auch bei den weiter entfernten Reitern im Nordwesten der Stadt. Sind genug Feinde getötet, habt ihr Lissabon befreit und erhaltet das Kommando über die Stadt.

Baut nun einige Bauern und lasst sie Holz und Nahrung mittels einer Farm abbauen. Um die 20 Bauern sollten reichen. Baut schon mal 3-4 Serpents und wertet diese voll auf. Danach benötigt ihr kein Holz mehr und könnt diese Bauern zum Steinabbau schicken. Auf der ganzen Karte gibt es weder Erz noch Gold! Hört sich komisch an? Ist es auch. Warum also Stein abbauen? In dieser Mission bringen wir eine aus 'Age of Empires' bekannte Taktik zur Anwendung: Das Towern. Mehr dazu später.

Füllt nun eure Armee mit einigen Kosaken, britischen Infanteristen und Hand-Kanonieren auf und vergesst nicht mindestens sechs Krankenschwestern zu generieren. Die flotten Damen sind insofern nützlich, als sie auch eure Serpents heilen können. Diese haben sich als am schlagkräftigsten gegen gegnerische Kanonen erwiesen, da sie sowohl die grösste Reichweite aufweisen, als auch den höchsten Schaden anrichten. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr die vorhandenen Soldaten aufwertet oder lieber mehr davon baut, bis alle eure Ressourcen - sprich Erz und Gold - verteilt sind.

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Die Mauern sind bereits wieder eingerissen.

Tötet alle Bauern bis auf neun Stück, damit genug Slots frei werden. Drei Bauern werden in die Steinminen verbannt, der Rest darf mit eurer Armee weiterreisen. Der einzige Weg führt südlich und dann Richtung Osten. Südlich der Furt wartet Badajoz auf Befreiung. Hierzu reichen zwei Serpents völlig aus, Begleitschutz ist ebenfalls nicht nötig. Da es kurz darauf auf dem Weg nach Osten, nördlich von Badajoz, zum Kampf kommen wird, bauen wir dort mit unseren Bauern eine Mauer sowie vier Geschütztürme. Die Mauer hindert die Rebellen zu überhastet anzugreifen, so dass ihr den Angriff besser koordinieren könnt und in der Schlacht keinen Mann verlieren solltet.

In der Zwischenzeit schickt die beiden Serpents Richtung Badajoz und vernichtet alle Türme und Tore. Nehmt zur Sicherheit eine Krankenschwester mit, um die Serpents zu 'heilen'. Sobald der letzte feindliche Turm vernichtet ist, werden die heißblütigen Spanier in die Schlacht ziehen, aber an eurer Mauer stehen bleiben, da es nicht weitergeht. Bringt eure Serpents zurück. Nun könnt ihr die Mauer einreisen, die Spanier werden stehen bleiben. Etwas östlich wartet die erste französische Armee, lockt diese mit einem Reiter oder Wellesley selbst zu den Spaniern und lasst sie zusammen mit euren Geschütztürmen die Gegner plätten.

Weiter geht es Richtung Osten. Die Garnison von Talavera sollte für die Spanier noch machbar sein, sofern das Script sie weiterziehen lässt, denn manchmal bleiben die Soldaten auch einfach stehen und gehen nicht mehr weiter. Dann müsst ihr auf eigene Faust kämpfen. Baut vor Talavera wieder einige Türme und lockt den Feind dorthin, um ihn fertig zu machen. Das gleiche gilt für Toledo, bei allen Kämpfen ist euer taktisches Geschick gefragt, vergesst nicht oft zu speichern und bei zu grossen Verlusten den Kampf lieber neu zu beginnen.

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Die Turmbastion macht es euch einfacher.

Salamanca stellt die letzte Herausforderung vor der Schlacht in den Bergen dar. Hier werdet ihr auf einige unangenehme Geschütze treffen sowie Schützen auf Pferden begegnen. Ich habe vor der Stadt beim Wald kurzerhand fünf Türme platziert und die Gegner nacheinander dort hineingelockt. Mit den Serpents könnt ihr relativ gefahrlos die gegnerischen Kanonen ausschalten. Immer an die flotten Schwestern mit ihrem Handtäschchen denken! Hier kann es passieren, dass ihr einige Soldaten verliert, denn die Gegner verfügen über fünf Kanonen, die - sofern sie gleichzeitig treffen - das Aus für einen eurer Soldaten bedeuten. Seid also auf der Hut und verringert gegebenenfalls die Spielgeschwindigkeit, um mehr Zeit zu bekommen.

Ist auch Salamanca befreit, heisst es kurz durchatmen. Benutzt etwaig erhaltene Ressourcen, um neue Soldaten zu rekrutieren. Es geht auf in die Berge, wo die letzte große Schlacht dieser Mission wartet. Die Berge sind durchsetzt mit Gebirgsschützen, die relativ unerkannt feuern können. Lasst also eine kleine Reitereinheit von drei bis vier Dragonern umherreiten, um die Gebirgsschützen ausfindig zu machen und ins Reich der Toten zu schicken.

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In den Pyrenäen heisst es gut taktieren.

GLEICHZEITIG baut auf dem Berggipfel so viele Türme wie ihr nur könnt, denn die Armee Napoleons ist gewaltig und schwer zu besiegen. Benutzt am besten zwei Trupps aus je sechs Bauern, um die Türme schnell hochzuziehen. Nun ist es noch wichtig, eure Truppen gut aufzustellen - am besten benutzt ihr die Gruppen-Funktion - wobei ihr unbedingt eure Artillerie und einige Krankenschwestern in eine Gruppe stecken solltet. Der Gegner verfügt über weitreichende Geschütze und Mörser, diese gilt es unbedingt zu vernichten, ansonsten habt ihr wenig Chancen, denn die Geschütze können eure Türme außerhalb deren Reichweite schleifen!

Benutzt also eure Serpents, um die gegnerischen Kanonen zu eliminieren, danach sollten eure Soldaten zusammen mit den Türmen keine Probleme mehr haben, die Armee Napoleons zu vernichten. Versucht nicht zuviel zu steuern, denn dann kommen eure Soldaten völlig durcheinander und werden abgeschlachtet, konzentriert euch hauptsächlich auf die gegnerische Artillerie, den Rest machen eure Soldaten dann schon von alleine.

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Sieg! Die Grande Armee flieht vor euch.

 

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