Special - Electronic Arts - Round-up : Special

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    Battlefield 2

    Auch Konsolenspieler müssen nicht auf den herrlichen Multiplayer-Shooter ’Battlefield 2’ verzichten. Hier konnten wir uns einen guten Eindruck verschaffen und selbst zum Gamepad greifen. Sowohl Xbox- als auch PlayStation-2-User können hier mit bis zu 24 Spielern an Onlineschlachten teilnehmen und sich auf rund 13 Maps beharken. Dabei stehen fünf Charakterklassen zur Verfügung und rund 30 Fahrzeuge sollen für viel Abwechslung im Kampf sorgen. Um die Community richtig zu unterstützen, enthält ’Battlefield 2’ Ladders, Buddy Listen und auch ein Clansystem.

    Wer sich eher auf die Einzelspieler-Kampagne konzentriert, zieht mit einer Reihe KI-Spieler ins Feld. Mit einem neuen Feature hat man im Übrigen auch die lästigen Respawn-Wartezeiten entfernt. Das so genannte Hotswapping bietet die Möglichkeit, zwischen den Mitgliedern der eigenen Fraktion hin und her zu wechseln. Solltet ihr zum Beispiel erschossen werden, könnt ihr sofort zur nächsten Figur springen und seid somit immer mitten in der Action. Das gefällt uns besonders gut, da man hier wirklich ständig im Spiel ist, auch überall in den Kampf eingreifen kann, ohne erst einmal zu dem jeweiligen Punkt hinrennen zu müssen.

    Insgesamt haben sich die Entwickler hier einige sehr gute Ideen einfallen lassen, die den Spielfluss deutlich verbessern. Technisch reißt man dafür zwar nicht wirklich etwas heraus, dafür läuft der Titel bereits jetzt schon in der gezeigten Version mit einer stabilen Framerate und bietet dabei eine solide Grafik. Dabei nehmen sich auch die unterschiedlichen Plattformen nicht sonderlich viel. Erscheinen wird der Titel, laut EA, zu guter Letzt im Oktober 2005 für Xbox und PlayStation 2.

    Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects

    Das kanadische EA-Studio Vancouver zeigte einen der ungewöhnlichsten EA-Titel am Messestand und scharte dabei viele Spieler um die Konsolen. ’Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects’ ist ein Beat’em-up im Marvel-Universum und bietet Fans die Möglichkeit, unterschiedlichste Charaktere aus den entsprechenden Comics und Zeichentrickserien gegeneinander antreten zu lassen. Leider sind in der spielbaren Version nur rund sechs Charaktere enthalten, was etwas enttäuschend ist. Nichtsdestotrotz machte die Version schon viele Laune. Hier beharkt man sich entweder im Versus-Modus oder nimmt sich die Einzelspielerkampagne vor. Bei diesem Titel stehen ganz klar die Kämpfe im Vordergrund, in denen die Superhelden nicht nur ihre Superkräfte freisetzen, sondern auch alles in der Arena benutzen können, was nicht niet- und nagelfest ist. Da wird dem Kontrahenten von Mülltonnen bis hin zu Stahlträgern alles mögliche über den Kopf gezogen.

    Technisch wirkt ’Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects’ recht gut und PS2- sowie Xbox-Spieler bekommen jeweils noch einen Onlinemodus spendiert. Dazu wollte man aber auch nicht mehr verraten. Der Titel soll aber schon im Oktober für die Xbox, PS2, den Gamecube, die PSP und das Nintendo DS erscheinen und stellt damit einen absoluten Multiplattform-Titel dar.

    Burnout 4: Revenge

    ’Burnout 3: Takedown‘ gehörte zu den besten Arcade-Racern des letzten Jahres und so verwundert es nicht sonderlich, dass man hier schnell einen passenden Nachfolger auf den Markt bringt, der Fans des aggressiven Fahrverhaltens in seinen Bann ziehen soll. Während man beim Vorgänger noch recht gut ohne jegliche Takedowns und Zweikämpfe über die Strecke fahren konnte, will man beim nun vierten Teil der Serie ganz stark die Kämpfe in den Vordergrund stellen. Bei der spielbaren Version konnten wir uns dabei auch schon von der ziemlich aggressiven Fahrweise der KI-Fahrer überzeugen, die noch hinterlistiger und brutaler rammen und angreifen.

    Das Gameplay an sich ist im Kern aber unverändert geblieben. Mit Takedowns füllt man den Boost-Vorrat auf und rauscht möglichst im Gegenverkehr über die Parcours, die im Übrigen nun viele Abkürzungen, Abzweigungen und alternative Routen bieten. Der Look der Strecken hat sich ebenso verändert und wirkt nun weniger bunt wie beim Vorgänger. Die Farbpalette ist etwas realistischer und verleiht ’Burnout 4: Revenge’ einen recht natürlichen Schein. Hier sorgt auch die aufgebohrte Renderware-Grafikengine für ein Effektfeuerwerk, das den Vorgänger hinter sich lässt.

    Bei den Spielmodi hat man sich, wahrscheinlich durch die positive Resonanz auf den 'Road Rage'-Modus, einen weiteren Modus einfallen lassen, in dem man unter Zeitdruck so viele Zivilisten von der Strecke schieben muss wie nur möglich. Hierbei läuft ständig ein Zeitlimit Richtung Null. Trifft man einen Wagen, wird etwas Zeit zum Counter hinzugerechnet. Weiterhin sind die zivilen Fahrzeuge nun auch im normalen Rennen weniger gefährlich. Hier lassen sich die Fahrzeuge jetzt absichtlich rammen und damit auch gegen die Konkurrenz schleudern. Werdet ihr hingegen selbst in einen Unfall verwickelt, bietet man neben den, aus dem Vorgänger bekannten, Aftertouch-Takedowns auch den Crashbreaker an. Dieser lässt sich nun jedes mal nach einem Crash auslösen und trifft besonders vorbeifahrende Gegner härter als ein normaler Crash. Insgesamt ist der Titel deutlich aggressiver als der Vorgänger und zwingt den Spieler nun noch stärker zu Zweikämpfen, bei denen der Verlierer grundsätzlich als Wrack endet.

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