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Test - DSF Freestyle Scooter : DSF Freestyle Scooter

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Es ist Frühling und überall trifft man wieder auf das zur Zeit beliebteste Fortbewegungsmittel der Kids: der Scooter, zu deutsch Roller. Pünktlich zur Saison veröffentlicht Ubi Soft das dazu passende Spiel 'DSF Freestyle Scooter', in dem man beweisen darf, dass man mit den Scootern nicht nur Fußgänger terrorisieren, sondern auch gewagte Stunts und Grinds hinlegen kann. Ob Rollerfahren als Trend-Sportspiel genauso viel Spaß macht wie Skateboarden, erfahrt ihr im folgenden Review.

DSF Freestyle Scooter
Die Bedrohung in Form des fehlprogrammierten Roboters naht ...

Ungewöhnlich für ein Trend-Sportspiel besitzt 'Freestyle Scooter' sogar eine Hintergrundgeschichte: der fehlprogrammierte Roboter Norton hat die Freestyle-Scooter-Crew entführt. Als eines von zwei übrig gebliebenen Mitglieder müßt ihr eure Freunde befreien, indem ihr sechs verschiedene Hindernis-Parcours, sogenannte 'Sky Fortresses', mit euren Fahrkünsten überwindet.
Um dahin zu gelangen, müßt ihr zuvor jedoch innerhalb von zwei Minuten verschiedene Aufgaben in drei Levels erfüllen. So müßt ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl erreichen, eine bestimmte Strecke lang grinden und eine bestimmte Anzahl an Reifen einsammeln, die überall verstreut sind. Mit etwas Übung könnt ihr mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen - um aber alle zu absolvieren, werdet ihr ein Level öfters spielen müssen, da die Zeitbegrenzung recht knapp ist. Also Belohnung für eure Mühe erhaltet ihr den jeweiligen befreiten Fahrer. So könnt ihr insgesamt sieben weitere Scooter freischalten.

DSF Freestyle Scooter
Ein Handstand mit Scootern ist so einfach.

Neben dem Einzelspiel gibt es noch einen Zweispieler-Modus, der aber eigentlich keiner ist, da ihr nicht gleichzeitig spielen könnt, sondern nur nacheinander eure Fahrkünste beweisen müßt. Derjenige mit den meisten Punkten gewinnt die Runde. Zumindest einen Splitscreen hätten die Entwickler für diesen Modus spendieren können - wenn man sich bei den Genrekollegen umschaut, ist das heutzutage Standard. Gerade hinsichtlich der Tatsache, dass das Spiel schon im Einzelmodus nicht umfangreich ausgefallen ist, wäre ein Zweispieler-Modus mit diversen Anforderungen ein zusätzlicher Fun-Faktor gewesen. So motiviert das Gegeneinanderspielen nicht so richtig. Übrigens habt ihr natürlich noch die Möglichkeit, im Practice-Modus erst einmal euer Können zu trainieren.

Der Aufbau der Levels ist wirklich gut gelungen, da sie recht großzügig konstruiert worden sind und es recht viel zu entdecken gibt. Nur durch hohe Sprünge kann man versteckte Half-Pipes entdecken oder in höheren Regionen grinden. Vor allem das dritte Level ist sehr einfallsreich, weil man darin auf den Dächern von Hochhäusern fährt, die durch Rails miteinander verbunden sind.

DSF Freestyle Scooter
Wer wagt den Sprung über die drei Busse?

Die Steuerung eurer Fahrer gleicht der von anderen Trend-Sportspielen. Mit der X-Taste beschleunigt und springt ihr, mit dem Kreis- und der Viereck-Button vollführt ihr in Verbindung mit den Richtungstasten eure Tricks und mit der Dreieck-Taste könnt ihr grinden. Interessanterweise erscheint beim Grinden eine Balance-Anzeige, der euer Gleichgewicht angibt. Wenn der Pfeil auf dem Indikator sich nicht in der Mitte befindet, dann müßt ihr gegensteuern. Insgesamt ist die Steuerung sehr einfach zu handhaben, so dass ihr schon nach kurzer Zeit schöne Tricks ausführen könnt und kaum Probleme haben werdet, die ersten Aufgaben zu meistern.

DSF Freestyle Scooter
Auch mit Scootern lassen sich coole Stunts machen.

Graphisch gesehen kann man 'DSF Freestyle Scooter' leider nicht als Glanzleistung bezeichnen. Die Umgebung wirkt äußerst simpel und grob, ausserdem sind Clippingfehler bei nahem Heranzoomen deutlich zu erkennen. Durch die Tatsache, dass die Fahrer alle Kinder sind, erhält das Spiel einen etwas kindlichen Charakter. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch die relativ großen Figuren.
Wie es in anderen Trend-Sportspielen so üblich ist, wird auch 'DSF Freestyle Scooter' von passender Independent-Musik begleitet, die jedoch von eher unbekannten Bands stammt. Interessanterweise werden einige von diesen von der Webseite mp3.com gefeatured.

 

Fazit

Gameswelt Redaktion - Portraitvon Gameswelt Redaktion
Obwohl mich das Scootern an sich nicht so sehr begeistert, muß ich doch zugeben, dass ich meinen Spaß an diesem Spiel habe. Die Grafik ist zwar mäßig und mehr Levels hätten auch nicht geschadet, aber nach einigen Runden in den Pipes und über die Rails macht das Herumbrettern richtig Laune. Natürlich kann das Spiel einem solchen Bestseller wie 'Tony Hawk's Pro Skater 2' nicht das Wasser reichen - dafür ist das Vergnügen einfach zu kurz. Aber für alle Rollerfans, die nicht nur rumfahren wollen, sich aber mit ihrem Lieblingsgefährt keine Stunts zutrauen, kann ich ein Probespiel empfehlen.  

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