Preview - Driver: Parallel Lines : Eine neue Runde.

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Manchmal kann weniger mehr sein. Dies beweist aktuell 'Driver: Parallel Lines', das sich im Gegensatz zu dem eher enttäuschenden Vorgänger weniger als 'GTA'-Klon sieht, sondern den Fokus wieder auf spannende Fahrmissionen legt. Dass diese Abmagerungskur dem Spiel gut getan hat, zeigt eindrucksvoll die Vorabversion, die wir für euch anspielen durften.

Du bist der Fahrer!

Schaut man sich die Kritikpunkte von 'Driv3r' an, bleibt meist ein Teilaspekt des Spiels verschont. So ruiniert das Missionsdesign auch gewesen sein mag, so stark auch die Missionen zu Fuß gestört haben, die Abschnitte im Fahrzeug waren doch meist recht spaßig. Entsprechend seid ihr in 'Parallel Lines' relativ selten zu Fuß unterwegs und dann auch meist nur, um schnell ein Fahrzeug zu wechseln, in der Hoffnung, die Polizei so einfacher abzuhängen. Und mit der Polizei hat euer Alter Ego und Antiheld The Kid häufig zu tun. Als Fahrer für das organisierte Verbrechen im New York der späten 70er gilt es, Ganoven mittels Lastwagen aus dem Gefängnis zu befreien oder illegale Drogen durch die halbe Stadt zu kutschieren. Bevor ihr jedoch an solch anspruchsvolle Aufträge herandürft, heißt es erst mal, sich einen Namen machen und erste Erfahrungen mit der Steuerung sammeln.

Selbige fällt dabei angenehm realistisch aus. Die amerikanischen Muscle Cars steuern sich glaubhaft träge, bieten jedoch selbst bei heißen Drifts noch genug Kontrolle, damit ihr auch die fieseste Kurve mit durchgetretenem Pedal meistern könnt. Im Gegensatz zu den Vorgängern seid ihr jedoch nicht mehr nur auf vier Rädern unterwegs. Ganz im Stile der 'Grand Theft Auto'-Serie könnt ihr nun auch auf Motorrädern eure Umgebung unsicher machen. Und auch hier bietet 'Parallel Lines' genau die richtige Mischung aus Anspruch und Fahrspaß, um selbst kleinere Erkundungstrips zum Spielerlebnis werden zu lassen. Zumal eines der größten Mankos von 'Driv3r' nun endlich der Vergangenheit angehört. Bremsten im Vorgänger selbst dünne Verkehrschilder noch eure Fahrt abrupt ab, geben Zäune und Masten nun realistisch nach, wenn ihr sie gewollt oder ungewollt rammt. Somit könnt ihr nun hemmungslos durch die Pampa brausen, während euch die Polizei an den Fersen klebt.

Hartnäckiger Anhang

Und dies dürfte häufiger der Fall sein, als euch lieb ist. Die KI-Polizisten erwiesen sich in unserer Vorabversion als ungemein hartnäckig und ließen sich selbst im dichtesten Verkehr nur extrem mühevoll abhängen. Meist half nur der Wechsel des Fahrzeugs in einer ruhigen Sekunde, wobei auch dies nicht die ultimative Lösung ist. Das Spiel unterscheidet nämlich zwischen dem Fahndungslevel für euer Fahrzeug und für euch selbst. Treibt ihr zu viel Schabernack und überfahrt beispielsweise zu viele Passanten, steigt der Fahndungslevel für eure Person so stark, dass selbst der Fahrzeugwechsel eure Verfolger nicht mehr täuschen kann.

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