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Dragon Age II - Review

Die Handlung von Dragon Age II beginnt parallel zu den Ereignissen der zweiten Hälfte des Vorgängers. Lothering ist zerstört und die Familie des angehenden Helden Hawke flüchtet vor der Verderbnis. Doch wohin? Nach dramatischer Reise verschlägt es Hawke, seine Schwester und seine Frau Mama in die Stadt Kirkwall in den freien Marschen, ein Gebiet, in dem verschiedene Stadtstaaten um die Vorherrschaft ringen. Hawke hat es nicht einfach, als Fereldener Fuß zu fassen, zumal der liebe Onkel das Erbe der Familie verpulvert hat.

Allein um in die Stadt zu gelangen, muss er sich für ein Jahr einer dubiosen Organisation verpflichten. Doch die Rechnung geht auf. Hawke erarbeitet sich einen Ruf in der Stadt und die Familie beginnt ein neues, wenn auch bescheidenes Leben. So ganz einfach ist es nicht in Kirkwall. Nach dem Ende der Verderbnis (dank unseres Helden aus dem ersten Teil) kommt das Land nicht zur Ruhe. Templer widmen sich der Verfolgung aller Magier, Verbrecherbanden versuchen mit allen Mitteln, aus der Situation und der Vielzahl an Flüchtlingen ihren Vorteil zu ziehen.

Eintritt in eine blutige Welt

Und auch sonst ist die Welt ein raues Pflaster fernab der üblichen Fantasy-Klischees. Elfen verbringen ihr Leben in den Slums der Stadt. Zwerge widmen sich dem, was sie am liebsten tun: Geld scheffeln. Die Magier werden brutal von den Templern unter der fanatischen Anführerin Meredith verfolgt und die Stadtwache ist korrupt. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, Verrat ist an der Tagesordnung. Mehr und mehr wird Hawke in diese Intrigen und Konflikte hineingezogen und von Tag zu Tag wird es schwerer für ihn, seinen Weg zu finden. Schnell wird klar: Dragon Age II ist keine Blümchen-und-Baumkuschler-Fantasy, sondern hart, blutig und düster.

Dragon Age II - Video Review

 

Konntet ihr im ersten Teil noch die Rasse wählen, so seid ihr diesmal auf die Rolle des Hawke festgenagelt. Immerhin, ihr könnt wählen, ob Hawke Männlein oder Weiblein sein soll, und großzügig das Aussehen der Spielfigur festlegen. Zudem stehen euch von Beginn an drei Klassen zur Verfügung, nämlich Krieger, Magier und Schurke. Die Erzählstruktur hat sich ebenfalls verändert. Nach dem Intro erlebt ihr euer erstes Jahr in Kirkwall sowie zwei weitere Etappen, nämlich Hawkes Weg zum Champion sowie die Ereignisse danach. Insgesamt umfasst die Geschichte sieben Jahre und wird als Rückblende erzählt. Der Zwerg Varric, der von einer „Suchenden" zu den Ereignissen in Kirkwall verhört wird, fungiert dabei als Erzähler.

Charaktere und Geschichte im Fokus

Das heißt allerdings nicht, dass die Geschichte komplett linear ist, denn Entscheidungen spielen wieder eine wichtige Rolle, sowohl was die Geschicke von Hawke und Kirkwall angeht als auch das Schicksal eurer Begleiter. Insgesamt ergibt sich daraus eine sehr gute Mischung aus Aufgaben. Da gibt es Quests, welche die Hauptgeschichte vorantreiben. Hinzu kommen diverse Nebenaufgaben, die jeweils kleinere Geschichten erzählen. Und schlussendlich gibt es zu jedem Begleiter eine Reihe von zusammenhängenden Quests, die euch den Charakter nahebringen und euer Verhältnis zu ihm bestimmen, was speziell am Ende von Dragon Age II gravierende Auswirkungen hat. weiter...

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Kommentare zu Dragon Age II

  • Bin jetzt endlich auch am zocken und so nach rund 16 Stunden muss ich sagen, dass ich doch sehr enttäuscht bin von DA2.
    Vieles wurde hier schon geschrieben und vielem kann ich mich anschliessen: Der Dungeon ist IMMER der gleiche, die Aussenareale furchtbare Schläuche, die Kämpfe sind ziemlich langweilig und arten meist nur in reines Button-Smashing aus. Die Story ist nicht schlecht aber sie reisst mich auch nicht vom Hocker. Ich fand schon den ersten Teil nicht so der Brüller, aber DA2 ist leider echt langweilig.

  • Zitat
    für mich der Höhepunkt des Biowareniedergangs!
    [..]
    Für mich 80%, GERADEMAL.

    Wow. Andere Firmen wären begeistert, so einen "Niedergang" zu erleben... ;)

    Sorry, der Punkt stach mir nur grad ins Auge. Auf den Rest deines Beiträgs (oder dessen mangelhafte Form) möchte ich jetzt dabei gar nicht weiter eingehen - jeder hat ja das Recht auf seine Meinung, da will ich dir gar nicht reinreden. :)

  • Verstehe wer will

    Also ich zocke das Spiel jetzt schon ne weile, noch nicht komplett durch aber etwas ist es schon.Die Wertung ist MASSIG zu hoch gegriffen, aber ist nunmal subjektiv.Das sich versch. Magazine mit dem Titel durchaus schwer tun sieht man schon allein an der Wertungsbreite.So gabs auch Magazine die unter 80% gegeben haben und das kann man durchaus vertreten.Warum?

    Story bemerkt man am Anfang mal garnicht.Ok schön man flüchtet, ok schön man muß sich ein neues Leben aufbauen aber hey, ich spiele RPGs nicht um ein Flüchtlingsdrama nachzuerleben!

    Was ist neu im Vergleich zu Teil 1?

    -Kampfsystem:Kann man das noch "System" nennen?Ich finde nicht!Ich brauch für nahezu alle Fights(im Hardmode) nichtmal sowas wie ne Taktik und wenn ich eine brauche dann deswegen weil die Gegner AUS DEM NICHTS(!!!!) einfach vor meinen Füßen Spawnen.Was ist das fürn SCheiss?Taktische Herangehensweise?Nicht gewünscht, nicht benötigt.Der Rest wurde irgendwo schonmal gesagt, gerade als Rogue springt man eigentlich nur wie ein Floh durch die Gegend.Dabei nervt am meisten dieser dreist kleine Bildausschnitt.Im Kampf gegen einen Drachen in einer Höhle war das besonders toll, da konnte ich teils garnichts sehen.Das war beschissen!

    -NPCs nicht mehr ausrüstbar:Ja das is noch das geilste.Man findet bei jedem Schwachkopfgegner massig Amulette, Ringe, Rüstungen aber kann nur den Mainchar komplett ausrüsten.Den Rest kann man begrrenzt ausrüsten und ETWAS upgraden(und das sowieso erst später).WTF?Was soll der SCheiss??

    Tja, mehr gibts eigentlich nicht zu sagen, der Rest der Änderungen ist glaube nebensächlich, wie das ganze Spiel in meinen augen.warum?

    -Quests teils(inhaltlich) ohne Ende dumm!NPCs die mir schwer auf den Sack gehen oder mir gar drohen darf ich nicht töten, warum?

    -NPCs sind nicht so geil wie in Teil 1!In Teil 1 war eigentlich jeder Charakter eine Perle und ich fand die Unterhaltungen im Camp waren DIE Perle des Spiels.Jetzt bleiben die Charakter total blass finde ich, nicht einer ist wirklich sympathisch und in akt 1 wo ich es erwarten würde lernt man eigentlich nicht 1 NPC der Gruppe wirklich kennen.Wenn ich mit quasi unbekannten in die SChlacht ziehen will mache ich das online!!

    -SChlauchlevel ohne Ende!!!Das nervt richtig.STÄNDIG wiederholen sich die level, dazu sind es noch völlig uninspirierte Schlauchlevel.Auf Konsole evtl. noch zu verkraften, aufm PC einfach nur noch dreist!

    Fazit:Das Spiel war ein SChnellschuss und für mich der Höhepunkt des Biowareniedergangs!Story mag ja toll sein aber NUR Story reicht einfach nicht um einen richtig geilen Titel auszumachen.Mir wachsen ja nichtmal die Charaktere ans Herz, eine Morrigan oder ein Sten fehlen einfach.Dazu der SChlamassel mit der Ausrüstung, die SChlauchlevel und das nochmal simplere Charaktersystem.

    Für mich 80%, GERADEMAL.

    BTW:Witcher trifft sicher nicht jeden Geschmack aber zumindest die voll gepatchte Version bietet bugfreien Genuss auf hohem Niveau.Die Herangehensweise ist aber eine ganz andere als bei Bioware inzwischen.Bei Bioware geht es für mich eigentlich nur noch darum einen Film zu erzählen und dem Spieler durch 800 Gegner gleichen Typs und Dialoge deren Auskommen unabhängig davon ist was man als Antwort wählt das Gefühl zu geben das er ein Spiel spielt.Da gehren die Macher vom Witcher einen anderen Weg, hier ist auch mehr Handarbeit angesagt und natürlich DEUTLICH weniger Waffen(und nicht jeder Depp läßt ein Langschwert+28 fallen).

  • Ich habe es das Wochenende über durchgespielt und mich persönlich hat das Spiel nicht mehr losgelassen.
    Zwei Kritikpunkten kann ich mich ncht anschließen, zum einen die abgehackten Dialoge (spiele grundsätzlich auf Englisch de der Slang in der Sprache nochmals mehr Spieltiefe vermittelt) sowie die fehlende Taktikübersicht die ich auch im ersten Teil noch nie genutzt habe.

    Auch wenn die anderen Kritikpunkte zustimmen - wirklich ein Klasse Spiel. Ich persönlich freue mich in jedem Fall auf die kommenden DLCs dazu.
    Derweil wende ich mich wieder Diablo II und pack ggf nochmal BG2 aus. Daran musste ich denken als ich bemerkt habe das der Großteil der Geschichte in der Stadt spielt.

  • @Wollmer: Wenn du mich schon angreifen willst, dann bleib wenigstens bei den Fakten.

    Zitat
    Aber wie sagte schon "Bryionak" so treffend zu seiner Leserschaft: "ist mir doch scheißegal was ihr denkt".
    habe ich nirgends gesagt, sondern lediglich, dass es mir egal ist, wie andere Magazine werten und testen. Versuch nicht, mir die Worte im Mund umzudrehen, das ist nun wirklich unterste Schublade. Es schert mich wenig, wenn du deine (falsche) Meinung vertrittst, dass wir eh alle gekauft wären. Werd mit deiner Voreingenommenheit und deiner Stimmungsmache glücklich. Aber mit solchen Mitteln diskreditierst du dich schlicht und einfach selbst.

  • So sieht ein Spiel aus, wenn man nur 18 Monate daran arbeitet? Ich hätte Bioware gerne noch 1-2 Jahre gegeben, damit ein wirklich würdiger Nachfolger rausgekommen wäre. Man sieht die kurze Entwicklungszeit in allen Ecken, immer die gleichen lvls und auch die Story scheint da einigemale schwer zu haken. Ist wirklich schade, wenn man Origins spielt, denkt man sich immer das war ja nur der Anfang und dann folgt sowas.
    Es ist zwar nicht so schlecht, aber enttäuschend war es schon sehr.

  • Witcher hat mir auch nicht gefallen. Habe es bis jetzt nicht durchgespielt. Dragon Age dafür 4 mal. Irgendwann in der Mitte war bei mir mit dem Witcher die Luft raus. Werde den 2. teil aber trotzdem kaufen. Dragon Age 2 wird sicher auch mehr als einmal durchgezockt.

  • Zitat von »Alamar«
    aber The Witcher spielt IMO in einer völlig anderen Liga, die Bioware schon lange nicht mehr erreicht hat.

    Ja, Gott sei Dank, möchte ich hinzufügen. The Witcher fand' ich nicht wirklich gelungen. Erst nach 'ner ganzen Patch-Orgie war der Titel halbwegs empfehlenswert und selbst dann standen für mich Interface, Kampfsystem und Inszenierung immer noch dem Spielspaß im Weg. Hab's mehrfach versucht, aber es hat nie geklappt, mich über die ersten paar Stunden hinweg zum Weiterspielen zu motivieren.

    ... und selbst wenn Bioware in Mass Effect 3 auch den letzten Rest an RPG-Konventionen aus dem Fenster werfen sollte und 'nen reinrassigen Shooter produziert, setze ich in dieses Produkt immer noch mehr Vertrauen als in Witcher 2. Geschmäcker sind halt einfach verschieden, schätze ich.

  • Zitat

    Crafting-Systeme stellen zumeist nur alternative Moeglichkeiten dar um guenstiger an die bei Haendlern erhaeltlichen Waren ranzukommen. Sie fuegen also tatsaechlich sowas wie mehr Spieltiefe hinzu. Warum es herausgenommen wurde, darueber moechte ich nun lieber nicht spekulieren.


    Normale Heiltränke gibts in DA2 auch nur vom Händler, per Crafting bekommste hingegen potenteres Zeugs.

    Zitat
    Spiele wie Devinity, Risen oder The Witcher sind nicht einmal ansatzweise so gut umgesetzt, oder verfügen auch nur annähernd über eine solche Story wie Bioware-Games.


    Bei Divinity und Risen mag ich dir ja noch zustimmen... aber The Witcher spielt IMO in einer völlig anderen Liga, die Bioware schon lange nicht mehr erreicht hat. Bei den letzten Bioware-Titeln war die Story selbst immer nur mittelmäßig - sie punktete dafür durch die Inszenierung.

    Zitat
    Hast Du eine Liste mit Verkaufszahlen von ME, DA, Elder Scroll, Fallout, Witcher, etc. zur Hand? Die Zahlen wuerden mich mal interessieren.


    Wirst, denk ich, keine brauchbaren Zahlen bekommen. Vor allem schon deshalb, da alle Spiele auf unterschiedlichen Systemen erschienen sind.

  • Die fehlenden taktischen Möglichkeiten, die von einigen kritisiert wurden, kann ich als Konsolenspieler nicht nachvollziehen.

    Es wurde primaer die fehlende taktische Ansicht kritisiert, nicht die taktischen Moeglichkeiten. Die sind ein anderes Thema und erinnert mich irgendwie daran, dass es auch kein Friendly Fire mehr gibt.

    Das Highlight des Spiels ist für mich die Story. Diese lässt den Spieler vom ersten Moment an bis zum Ende nicht wirklich los.

    Sehe ich selbst anders. DA:O fand ich groesstenteils noch eher mitreissend, insbesondere die Anfaenge fand ich nett. Ansonsten erinnerte es sehr an diverse Fantasy-Romane. DA2 hingegen wirkt groesstenteils wie eins der vielen 08/15-Taschenbuecher.

    Sind die Maps leer oder leblos? Das ist wohl Ansichtssache. Mich störte es nicht. Warum auch? Rollenspiele kauft man nicht der Grafik wegen, sondern wegen der Geschichte, die erzählt wird.

    Leere/Detailarme oder leblose Maps haben nur wenig mit der Grafik zu tun. ;)

    Apropos Begleiter... Ich finde die Idee mit den individuellen Behausungen sehr gut. Es vermittelt gleich noch einmal mehr Spieltiefe, und vertieft den Charakter der Figuren.

    Ich habe auch kein Problem mit der Idee ansich. Dennoch wirkt es arg unrealistisch, wenn sich entsprechende Begleiter bereits in meiner aktiven Gruppe befinden und ich dann zu erst zu denen nach Hause watscheln muss um mit ihnen sprechen zu koennen.

    Und inwiefern es mehr Spieltiefe vermittelt muesstest Du mir nun auch noch erklaeren.

    Das neu geschaffene Craftingsystem aka Bestellkatalog finde ich gelungen. Ich war nie ein Freund von Spielen, die mir das Inventar mit drei dutzend Kräutern zumüllten, die ich dann selbst zu einem Trank brauen musste.

    Crafting-Systeme stellen zumeist nur alternative Moeglichkeiten dar um guenstiger an die bei Haendlern erhaeltlichen Waren ranzukommen. Sie fuegen also tatsaechlich sowas wie mehr Spieltiefe hinzu. Warum es herausgenommen wurde, darueber moechte ich nun lieber nicht spekulieren.

    Sind DA oder Mass Effect legitime Nachfolger von Baldurs Gate? Nein. Wie auch? Das Genre hat sich verändert. Auch ich liebte Baldurs Gate, was aber nicht heißt, das nicht auch andere Varianten toll sind.

    Mass Effect? o.O

    Keiner/Kaum einer hat wohl etwas gegen Veraenderungen, Erweiterungen, Verbesserungen, etc., allerdings stoert dann doch einige wenn es nicht im positiven Sinne vereinfacht wird, sondern nur damit man halt noch groessere Massen ansprechen kann.

    Wenn ich mir den Markt so anschaue, stellt Bioware auch nachwievor die Spitze des Eisberges dar, was Rollenspiele angeht.

    Ob andere Studios/Publisher wie Bethesda das genauso sehen?

    Natürlich müssen diese nicht jedem gefallen, aber welche Alternativen gibt es denn? Anstatt Bioware dafür zu beschimpfen, dass sie Rollenspiele wie Mass Effect oder Dragon Age auf den Markt bringen, sollten sich die Kritiker eher der Konkurrenz zuwenden, die unter "Rollenspiel" nur noch MMO Klone von WoW versteht.

    Wie, Du sagst selbst es gibt keine Alternativen und deshalb soll man auf MMOGs ausweichen? Und warum soll man nicht seinen Unmut ueber ein Spiel aeussern duerfen?


    Spiele wie Devinity, Risen oder The Witcher sind nicht einmal ansatzweise so gut umgesetzt, oder verfügen auch nur annähernd über eine solche Story wie Bioware-Games.

    Ziemlich rutschig, oder?

    All diese Spiele finden sicherlich auch eine Fangemeinde, aber die großen Erfolge feiert doch immer wieder Bioware und das sicher nicht, weil sie das Genre aushöhlen.

    Nun, Bioware steht/stand mal fuer Rollenspiele. Das ist im Grunde genommen der einzige Grund warum ich sie mir immer noch kaufe. Man soll ja die Hoffnung bekanntlich nicht aufgeben und so. ;) Hast Du eine Liste mit Verkaufszahlen von ME, DA, Elder Scroll, Fallout, Witcher, etc. zur Hand? Die Zahlen wuerden mich mal interessieren.

    Denkt mal drüber nach, wer da wirklich in die falsche Richtung geht. Man mag mich jetzt Fanboy nennen, aber wenn es keine gute Alternativen gibt, dann vermag ich es nicht zu ändern.

    Noch eine eigenartige Aussage.

  • Klasse Spiel!
    Hat alles was man braucht. Spannende Story. Emotionen. Action. Spielspaß. Gameplay. Taktikelemente. Individualität in Kampfgeschehen, Gruppenzusammensetzung und Charakterbildung.
    Einziges gravierendes Problem: Die Vielfalt der Landschaft sehr gering und eintönig. Auch die Stadt kann man nach 15 Stunden einfach nicht mehr sehen. Allein diese "Faulheit" der Entwickler macht DA2 schlechter als DA1. Aber ansonsten wieder ein typisches Biowarespiel, dass stundenlang Spaß macht und einlädt es noch ein paar Mal durchzuzocken.

  • Dragon Age 2 hat mir bis jetzt auch sehr gut gefallen. Ja der erste Teil war vielleicht ein wenig besser, aber ich bin trotzdem froh wieder in die Dragon Age Welt eintauchen zu können. 90% von mir.

  • Damit wir uns vom Kindergartengeplänkel mal wieder zum eigentlichen Thema hinbewegen: Ich empfinde das Spiel als sehr gelungen.

    Die fehlenden taktischen Möglichkeiten, die von einigen kritisiert wurden, kann ich als Konsolenspieler nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, hier stelle ich gegenüber DAO einen ordentlichen Sprung nach vorn fest. Die Party macht selbst ganz gut mit und ich werden in den Kämpfen auch gefordert.

    Das Highlight des Spiels ist für mich die Story. Diese lässt den Spieler vom ersten Moment an bis zum Ende nicht wirklich los. Hier muss man den Entwicklern wirklich ein großes Lob zollen und man giert bereits nach dem dritten Teil. Auch sind die verschiedenen Begleiter allesamt stimmig dargestellt.

    Die einzigen Kritikpunkte, die ich wirklich nennen müsste, wären die angesprochenen ewig gleichen Maps. Hier war wohl wirklich Sparzwang angesagt, aber durch die sehr vielen und vorallem kurzen Quests mit kurzen Wegen, kam nicht wirklich Tristesse auf. Sind die Maps leer oder leblos? Das ist wohl Ansichtssache. Mich störte es nicht. Warum auch? Rollenspiele kauft man nicht der Grafik wegen, sondern wegen der Geschichte, die erzählt wird.

    Etwas kritischer muss man an der Stelle das Inventar betrachten. Dieses ist im Grunde völlig überflüssig. Die Begleiter haben allesamt individuelle Rüstungen (was ich durchaus gut finde), allerdings findet man in der Spielwelt kaum wirklich brauchbare Waffen, oder Gegenstände. Die, die meine Party am Ende verwendete, gab es entweder als Belohnung für Quests oder nach Bossfights. Wenn man beim zweiten Durchspielen weiß, welche relevanten Gegenstände man wo bekommt, kann man getrost 95% aller Kisten und Truhen links liegen lassen. An der Stelle würde ich mir wie bei den Rüstungen ebenfalls eine individuelle Waffe für jeden Begleiter wünschen, die man zwar aufwerten, aber nicht wechseln kann. Ständig verbesserte Versionen von Schwertern zu finden, die sich nur um ein-zwei Schadenspunkte unterscheiden hat mehr etwas von Diablo, nicht aber von einem klassischen Rollenspiel. Wenn man die Figuren ohenhin schon anhand der Klassen und Waffenstile aufteilt, kann man sich diese Flut an unbrauchbaren Waffen dann auch sparen.

    Apropos Begleiter... Ich finde die Idee mit den individuellen Behausungen sehr gut. Es vermittelt gleich noch einmal mehr Spieltiefe, und vertieft den Charakter der Figuren. Natürlich ist es einfacher sie alle in eibnem Camp versammelt zu wissen, aber wenn man für all die Behausungen schon extra Icons auf der Map hat, um nicht den ganzen Distrikt ablaufen zu müssen... wo liegt das Problem?

    Das neu geschaffene Craftingsystem aka Bestellkatalog finde ich gelungen. Ich war nie ein Freund von Spielen, die mir das Inventar mit drei dutzend Kräutern zumüllten, die ich dann selbst zu einem Trank brauen musste. DA2 ist wohl das erste Game überhaupt, bei dem ich überhaupt Crafting genutzt habe, wenn man das so sagen darf.

    Ich für meinen Teil habe sehr viel Spaß mit dem Game und bin mehr als zufrieden. Leider wirft es mehr Fragen auf, auf die man erst in frühestens einem Jahr eine Antwort erhalten wird. Sind DA oder Mass Effect legitime Nachfolger von Baldurs Gate? Nein. Wie auch? Das Genre hat sich verändert. Auch ich liebte Baldurs Gate, was aber nicht heißt, das nicht auch andere Varianten toll sind. Wenn ich mir den Markt so anschaue, stellt Bioware auch nachwievor die Spitze des Eisberges dar, was Rollenspiele angeht. Natürlich müssen diese nicht jedem gefallen, aber welche Alternativen gibt es denn? Anstatt Bioware dafür zu beschimpfen, dass sie Rollenspiele wie Mass Effect oder Dragon Age auf den Markt bringen, sollten sich die Kritiker eher der Konkurrenz zuwenden, die unter "Rollenspiel" nur noch MMO Klone von WoW versteht. Spiele wie Devinity, Risen oder The Witcher sind nicht einmal ansatzweise so gut umgesetzt, oder verfügen auch nur annähernd über eine solche Story wie Bioware-Games. All diese Spiele finden sicherlich auch eine Fangemeinde, aber die großen Erfolge feiert doch immer wieder Bioware und das sicher nicht, weil sie das Genre aushöhlen. Denkt mal drüber nach, wer da wirklich in die falsche Richtung geht. Man mag mich jetzt Fanboy nennen, aber wenn es keine gute Alternativen gibt, dann vermag ich es nicht zu ändern.

  • Einerseits keine Werbung sehen wollen, andererseits den einzig wahren, objektiven Testbericht mit der definitiven Wertungszahl fordern - willkommen in Utopia. Keines von beidem ist möglich, das ist es weder heute noch war es das früher.

    Wer eine solch verquere, fast schon paranoide Meinung hat, mit dem kann aber auch man nicht mehr ernsthaft diskutieren.

    Ein Computerspiel ist ein Unterhaltungsmedium, das jeder anders wahrnimmt, keine wissenschaftliche Arbeit, die sich an strenge Forschungsergebnisseo o.ä. hält und dadurch objektiv bewertet kann. Und ohne Werbung läuft nichts. Personalkosten, Serverkosten, Büro, Reisen usw. usf. müssen bezahlt werden. In München arbeiten um die 15 Leute, zusätzlich gibt es Büros in Österreich und der Schweiz. Wo soll das Geld dafür herkommen, um professionell arbeiten und Inhalte anbieten zu können? Wächst das in Utopia auf Bäumen?

    Ganz ehrlich? Das Geschreibsel klingt für mich nach einem, der in der Branche keinen Fuß mehr fassen kann. Denn so verquer, frustriert und bitterbös denkt kein normaler Mensch, der nur von außen auf die Branche schaut. Dass es bei uns glücklicherweise anders läuft und mir noch nie in meine Wertung hineingeredet wurde, würde ich sogar eidesstattlich versichern. Anders könnte ich den Beruf auch gar nicht machen.

    Viele Grüße,
    Yves

  • @Scherub

    Wie "ES" aka. "Bryionak" in den Wald hineinruft...

    Den Schuh soll er sich selber anziehen bzw. - DU solltest ihm dann ebenso den Schuh anziehen.

    Diese ganze "Spieletesterbranche" ist im Grunde nur ein Rädchen des Marketings geworden. Das ewige Pochen auf die "überflüssigen" Wertungssysteme kann man auch unter mehreren Gesichtspunkten sehen. Aber eins bleibt sicher: Fehlende Wertungssysteme fördern nur die Unsicherheit der potentiellen Käufer, sorgen für noch mehr überflüssiges gehype und spielen voll und ganz in die Hände der Industrie, allen voran EA & Activision B.

    Gameswelt hat genau wie die Konkurrenz doch auch nur eins im Sinn: Irgendwie morgens was zum beißen auf dem Frühstückstisch haben, einen möglichst grüneren Rasen als der Nachbar und den ewigen Traum vom roten Sportflitzer aus Italien.

    Die Zeiten als TESTS auch noch TESTS waren sind lang vorbei. Momentan sind wir bereits bei einem Stand von 50:50 Werbung/Kundeninformation und ohne harten Adblocker könnte man die ganze Seite einschließlich der Flashpopups nicht ertragen. Nuggad und der ganze andere Müll der hier im Hintergrund und somit auch auf euren Rechnern läuft ist da nur die Spitze des Eisbergs.

    Hochgerechnet bedeutet das: In ein paar Jahren werden wir nur noch von Wertungsnotenfreier WERBUNG bombardiert werden - aber weiterhin unter dem gleichen Deckmäntelchen, was der Jugend von heute leider nicht mehr auffällt, weil sie es (zu ihrer Verteidigung) auch nicht mehr anders kennt. Und genau da wird momentan der Hebel angesetzt.

    Wenn ich schon höre die Wertungen gehen von "Mitte 60" bis "Mitte 80" auseinander bei DA2... Meine Fresse.

    Kennt hier noch einer M.U.L.E. !? Genau so läuft das auch in der Branche, man nähert sich gegenseitig an und einigt sich auf einen Preis. Mal werden gegenseitig die Hände gewaschen (z.B. Gameswelt Werbung auf dem Cover und nicht das "doofe" 4P Logo) und mal im Gegenzug eine Anzeige mehr geschaltet.

    Einige profitieren in solchen Deals eben mehr voneinander, dann gibts auch mal ne satte "Produktaufwertung" und mal werden halt härtere Bandagen benutzt, damit das nächste Produkt wieder eine höhere Wertung bekommen kann...

    Klar - jetzt kommt wieder das Geschwafel von den "Untouchables" und Elliot Ness persönlich meldet sich hier zu Wort, von wegen Bullshit und so weiter...

    Aber wie sagte schon "Bryionak" so treffend zu seiner Leserschaft: "ist mir doch scheißegal was ihr denkt".

    Nota Bene: Hier wird nicht die Hand gebissen die einen füttert, und hier füttert die Spieleindustrie eine Menge Hände.

Informationen zu Dragon Age II

Titel:
Dragon Age II
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
BioWare
Publisher:
Electronic Arts GmbH
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
10.03.2011
Off. Seite:
Watchlist:
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