Special - Doom gegen den Rest der Welt : Inmitten harter Konkurrenz

  • PC
  • PS4
  • One
Von Kommentieren

Der erste Teil der Doom-Reihe hat mittlerweile schon fast stolze 22 Jahre auf dem Buckel und wurde zu seinerzeit dank der 3-D-Grafik und dem enormen kommerziellen Erfolg zu einem Meilenstein der Videospielgeschichte. Nach Doom 3, das 2004 erschien, wurde es ruhig um die Serie. Im nächsten Jahr soll das blutige Gemetzel jedoch endlich weitergehen. Das Vorhaben klingt wesentlich simpler als es ist und auch Publisher Bethesda ist sich darüber sehr wohl im Klaren. Immerhin hat das Doom-Reboot mit einer ganzen Hand voll an etablierter Konkurrenz zu kämpfen.

„Fragt man einen Sechzehnjährigen nach seinem Lieblingsshooter, wird er mit Call of Duty, Battlefield oder Halo antworten, aber nicht mit Doom“, so Pete Hines von Publisher Bethesda im Gespräch mit den Kollegen von Gamespot. Publisher und Entwickler stehen vor der Herausforderung, inmitten großer, etablierter Marken zu bestehen – und das mit einer Reihe, die seit über einem Jahrzehnt keinen neuen Ableger mehr zu verbuchen hatte.

Keine leichte Aufgabe

Zwischen den derzeitigen Größen im Bereich der First-Person-Shooter habe Entwickler id Software momentan schlichtweg keinen gesicherten Platz. Schließlich gab es seit etlichen Jahren keinen neuen Teil der Doom-Reihe mehr; eine Tatsache, die es id sicherlich nicht einfacher macht, mit dem neuen Doom durchzustarten. Laut Hines könne man nicht einfach sagen „Hey, wir machen ein neues Doom“ und erwarten, dass jeder Spieler sofort angefixt ist. Das Entwickler-Team müsse sich erst beweisen und zeigen, dass man der Reihe noch immer treu sei und es sich dabei auch heute noch um eine relevante Größe handle.

  • Doom - Screenshots - Bild 1
  • Doom - Screenshots - Bild 2
  • Doom - Screenshots - Bild 3
  • Doom - Screenshots - Bild 4
  • Doom - Screenshots - Bild 5
  • Doom - Screenshots - Bild 6
  • Doom - Screenshots - Bild 7

Auch Marty Stratton von id Software meldet sich zu Wort und betont, wie wichtig es sei, dem Vermächtnis von Doom treu zu bleiben. Man sei mit Vorsicht an das Reboot herangetreten und habe sich lange Zeit damit beschäftigt, zu analysieren, was jedes Spiel der Serie ausmachte. Die jeweiligen Qualitäten sollen auch dem neuen Projekt zu Erfolg verhelfen. Man stehe vor einer wahren Herausforderung und habe sich auch an das Bethesda-Team gewendet, das während seiner Arbeit an Fallout 3 denselben Prozess durchlief.

Es sei schwierig, der Marke und ihrer Bedeutung für die Spieler den Respekt zukommen zu lassen, den sie verdient und gleichzeitig mit jeder Entscheidung und jeder Idee einen Schritt nach vorne zu machen. Man sei sich darüber im Klaren, was die Fans wollen: Ein neues Doom. Als Ziel für das Projekt habe man sich gesetzt, das beste Doom aller Zeiten zu erschaffen. Innovationen und Gedanken an die Zukunft seien unabdingbar und die getroffenen Entscheidungen wurden vor allem durch Spaß geprägt, statt dadurch, verbissen an der Vergangenheit festzuhalten.

Doom - E3 2015 Hell Gameplay Demo
Mit der Hell-Gameplay-Demo zeigte Bethesda auch komplett neues Material aus dem Shooter Doom.

Großes Potenzial

Das neue Doom entführt euch direkt zu Anfang in ein Gebiet außerhalb einer Forschungsanstalt auf dem Mars. Bisher gezeigtes Material scheint das Wesen der Vorgänger durchaus einzufangen. Wer die alten Ableger kennt, wird sich über einige altbekannte Features, Gegnertypen und Angriffsarten freuen. Natürlich fehlt auch die gewohnte Menge an Blut nicht. Wir verfolgen die Reise von Doom gespannt mit und freuen uns darauf zu sehen, ob sich der Shooter gegen seine modernen Konkurrenten behaupten kann.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel