20.08.2012 - Mirco Ruppelt
Divinity: Original Sin ist ein Prequel zu den beiden anderen Spielen. Alles dreht sich um Angriffe der Orks von Tanoroth, die mit mächtiger Magie immer weiter voranschreiten und die Völker von Rivellon an den Rand ihrer Existenz drängen. Zwei Helden treten gegen diese Bedrohung an: ein verurteilter Krieger, der von seinen Ketten befreit wurde, und eine wieder zum Leben erweckte Streiterin. Man ahnt es schon: Hinter den Orkangriffen lauert noch eine ganz andere Bedrohung, die es zu besiegen gilt. Und wer will, wird in der Lage sein, eigene Abenteuer zu basteln, denn das Spiel erhält einen passenden Leveleditor.
Bei zwei Helden wird schnell klar, dass das Spiel sehr stark auf Koop ausgelegt ist. Entsprechend gibt es einen Koop-Modus, in den man jederzeit ein- und aussteigen kann. Wollt ihr alleine spielen, ist das auch kein Problem. Allerdings dürfte man dann einiges verpassen, denn viele Dialogoptionen und Entscheidungsmomente sind eben auf das Zusammenspiel der beiden Helden vor und auf dem Bildschirm ausgelegt. Das heißt aber nicht, dass die beiden Spieler die ganze Zeit zusammen sind, sie können durchaus getrennte Wege gehen. Die Entscheidungen sollen jedenfalls tief greifend sein und früher oder später ihre Konsequenzen zeigen, insbesondere im Hinblick auf das Finale.
Eine Besonderheit des Spiels ist das Physik- und Magiesystem, das in Kombination funktioniert. Kisten und unbefestige Objekte können jederzeit hochgehoben und geworfen werden. Zersplittert ein Wasserfass, breitet sich eine Pfütze aus. Diese wiederum kann mit Eismagie gefroren und mit Feuermagie wieder aufgetaut werden. Ähnliches funktioniert auch mit anderen Oberflächen, wie Säure oder Lava. So könnt ihr ein Ölfass auf eine Gegnergruppe werfen und das auslaufende Öl entzünden. Setzt ihr euch aus Versehen selbst in Brand, reicht ein Regenzauber, um euch wieder zu löschen. Gegner können diese Aktionen allerdings ebenfalls durchführen, weswegen Taktik gefragt ist. Auf jeden Fall bietet das System eine Menge Spielraum für muntere Experimente. Damit keine Hektik aufkommt, haben sich die Entwickler für ein rundenbasiertes Kampfsystem mit Aktionspunkten entschieden.
Neben Magie und Physik gibt es natürlich auch jede Menge Gegenstände, mit denen ihr etwas anfangen könnt. Viele Objekte können kombiniert oder verzehrt werden - fast wie in einem Adventure. So ergibt ein Fliegenpilz in Kombination mit einem Schwert ein Schwert mit Giftschaden. Ein Messer kombiniert mit einem Holzscheit ergibt eine Holzfigur, die wiederum mit Voodoo-Pulver zu einer Voodoo-Puppe wird. Derartige Kombinationen soll es zu Hunderten geben. Praktisch sind auch zwei Teleportsteine, die man beizeiten von einem Kobold erhält. Die geschickte Platzierung dieser Steine soll unter anderem beim Lösen von Rätseln eingesetzt werden.
Divinity: Original Sin - Kickstarter Campaign Gameplay Trailer
Kickstarter Trailer zum Fantasy-Rollenspiel
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Kommentare zu Divinity: Original Sin
Das Spiel wird wohl keinen Platz finden im dichtgedrängten Kalender der nächsten Monate.
Wie wär's wenn wir die halbe Redaktion entlassen weil wir keine Werbeeinnahmen mehr haben?
Wie wärs mit einem AdBlocker?
Puh, also heute ist man vor lauter Werbung auf Eurer Seite kaum in der Lage endlich mal einen Artikel zu lesen. Ich weiß ihr müsst ja auch von was leben, aber an manchen Tagen ist es so extrem das ich andauernd wegklicken muss um mich bis zu einem Artikel durchzukämpfen.
Der ist dafür aber schön geschrieben und ich freu mich sehr auf das Spiel!