Komplettlösung - Divinity: Original Sin 2 : Komplettlösung: Alle Quests, Tipps und Hilfe zu Klassen und Skills

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Divinity: Original Sin 2 ist wieder kein Zuckerschlecken. In unserer Komplettlösung geben wir euch Tipps für alle Klassen, begleiten euch durch alle Quests und Hilfe mit den besten Skills.

Divinity: Original Sin 2: Allgemeine Tipps & Tricks

Personen mehrfach mit verschiedenen Gruppenmitgliedern ansprechen: Im Gegensatz zu anderen Rollenspielen, in denen euch in Gesprächen mit anderen Personen mehrere Dialogoptionen zur Verfügung stehen, habt ihr in Divinity: Original Sin 2 meist nur eine Chance. Sprich: Wenn ihr euch für einen Dialog entschieden habt und die Person erneut anredet, dann verweigert sie oft jede weitere Konversation.

In den meisten Fällen gibt es allerdings einen einfachen Trick, um bis zu vier Versuche zu erschummeln: Redet die Person einfach mit euren anderen Charakteren an, dann beginnt der Dialog meist komplett von vorne. Zudem stehen euch eventuell weitere Optionen zur Verfügung, die euch nur mit einer bestimmten Rasse oder einem bestimmten Beruf zugestanden werden.

Weg ebnen mit Schlachtfeld-Stampfer: Der Schlachtfeld-Stampfer ist eine der grundlegenden Fertigkeiten des Kämpfers und zugleich eine der nützlichsten des ganzen Spieles. Euer Charakter haut bei Anwendung einmal kräftig auf den Boden und erzeugt eine Kraftwelle, die wie eine Schneise über den Boden fegt. Diese kann nicht nur eure Gegner zu Boden werfen, sondern zerstört Feuer, Ölpfützen oder Blutlachen. Ihr könnt den Schlachtfeld-Stampfer auch außerhalb des Kampfes einsetzen, um beispielsweise einen mit Gift zugepflasterten Weg zu reinigen.

Zufallsbestimmter Truheninhalt: Wir können euch leider nicht verraten, welche Goodies ihr in den zahlreichen Kisten und Truhen findet. Der Inhalt ist nämlich zufallsgesteuert und erzeugt gar dann andere Resultate, wenn ihr zu einem unmittelbar zuvor erstellten Speicherstand springt. Andersherum bedeutet dies: Seid ihr mit dem Inhalt der Truhe unzufrieden, dann ladet und probiert erneut euer Glück.

Fokus auf Überleben: Wer im Kampf wie in anderen Rollenspielen blind einen Gegner nach dem anderen angreift, der überlebt nicht schnell. Ihr müsst selbst mit einer gut ausgerüsteten Party mit Bedacht agieren und vor allem stets ein Auge auf eure Lebensenergieleisten haben. Sollte jemand der Rüstschutz ausgehen und nur noch die Hälfte seiner Energie besitzen, dann ist höchste Alarmbereitschaft angesagt. Heilt das betreffende Gruppenmitglied und stockt im Idealfall den Rüstungsschutz auf, sofern ihr die nötigen Fertigkeiten besitzt.

Alle Fertigkeiten nutzen: Erneut müssen wir darauf hinweisen, dass selbst die einfachen Kämpfe in Divinity: Original Sin 2 keine Selbstläufer sind. Aus diesem Grunde stehen euch bereits von Anfang an zahlreiche Fertigkeiten zur Verfügung, die jeder Charakter alle paar Runden einsetzen darf. In vielen Kämpfen ist es auch hilfreich, wenn ihr gleich zu Beginn eure besten Fertigkeiten anwendet und eure Gegner regelrecht überrumpelt.

Angriffe verhindern: Der Schlüssel zum Erfolg vieler Konfrontationen ist das frühzeitige Ausschalten der Gegner. Sprich: Versucht sie per Schlachtfeld-Stampfer umzuwerfen, via Eiszauber einzufrieren oder mittels Blitzen zu schocken. Das tut nicht nur weh, sondern sorgt obendrein dafür, dass der betreffende Gegner eine Runde lang tatenlos zusehen darf. Auf der anderen Seite gibt es für die meisten Zustände auch das passende Gegenmittel. Sollte beispielsweise einer eurer Kämpfe zu einem Eisblock gefriert sein, dann könnt ihr ihn mit einem Feuerzauber auftauen.

Bogenschützen bedrängen: Fernkämpfer und insbesondere Bogenschützen sind hinterlistige Gesellen, weil sie euch aus sicherer Distanz beschießen und dabei meist großen Schaden anrichten (besonders wenn sie im Vergleich zu euch auf einer höheren Ebene stehen). Dafür besitzt die K.I. allerdings eine kleine Schwäche, die ihr gnadenlos ausnutzen solltet:

Sobald einer eurer Recken direkt vor der Nase eines feindlichen Schützen steht, dann wird dieser im folgenden Zug mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Flucht ergreifen. Damit verschwendet er nicht nur einen potenziellen Angriff, sondern wird in der Regel von eurem Nahkämpfer einmal in den Rücken geschlagen. Langer Rede, kurzer Sinn: Seht ihr irgendwo einen Bogenschützen, dann rückt ihm so schnell wie möglich auf die Pelle und verfolgt ihn in jede Ecke, in die er flüchtet.

Physische und magische Rüstung verstehen: Divinity: Original Sin 2 unterscheidet streng zwischen einem physischen und einem magischen Rüstungsschutz. Der erste wird in Form einer grauen und der zweite in Form einer blauen Energieleiste dargestellt. Der Clou daran: Sollte ein Gegner beides besitzen, dann müsst ihr theoretisch nur einen davon zerstören. Dafür seid ihr danach aber auf eine bestimmte Angriffsart eingeschränkt, mit denen euer Feind auch tatsächlich Schaden erleidet.

Genauer: Ein physischer Rüstungsschutz schützt vor physischen Angriffen, beispielsweise Schwertangriffe oder Bogenattacken. Wenn ihr einen Gegner mit diesen Waffen angreift, dann verliert er entsprechend seinen physischen Schutz. Ist dieser komplett zerstört, dann verliert er mit den selben Angriffsarten an Lebensenergie.

Ein magischer Rüstungsschutz wappnet vor magischen und übernatürlichen Angriffen. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim physischen Schutz: Sobald ihr mit den entsprechenden Fertigkeiten den magischen Rüstungsschutz zerstört habt, verliert der Gegner anschließend bei den selben Angriffsarten an Lebensenergie.

Im Umkehrschluss müsst ihr euch eigentlich nur eines merken: Solltet ihr eine Runde zuvor den physischen Rüstungsschutz eines Gegners zerstört haben, dann ist es unsinnig ihn mit Magie anzugreifen und umgekehrt.

Die Macht des Teleportieren: Ihr erhaltet im Laufe der Quest Der Teleporter einen Teleporterhandschuh. Des Weiteren findet ihr im zentralen Gebäude der Freudenfeste ein Zauberbuch, mit dem ihr die Fertigkeit des Teleportierens erlernen könnt. Unsere Botschaft: Je früher ihr diese beiden Objekte ergattert, desto besser.

Das Teleportieren ermöglicht zum einen das Erkunden von Orten, die eure Charaktere sehen aber nicht zu Fuß erreichen. Zum anderen ist die Fertigkeit auch im Kampf ungemein nützlich. So könnt ihr beispielsweise euren lahmen Nahkämpfer direkt vor einen Pulk voller Gegner absetzen oder eure Bogenschützen auf die umliegenden Aussichtspunkte stellen. Zudem ist es auch möglich, einen der Gegner zu einem für ihn strategisch ungünstigen Ort zu versetzen oder einen verbündeten NPC aus dem Schlachtgetümmel zu befreien.

Ein Originalcharakter als Hauptcharakter: Ifan, der rote Prinz, Sebille, Lohse, Bestie und Fane sind alle Charaktere, die ihr im Laufe des Spieles rekrutieren könnt. Gleichzeitig dürft ihr bereits bei der Charaktererstellung eine dieser Personen als zentralen Hauptcharakter wählen. In dem Fall taucht sie natürlich nicht mehr an den Orten auf, die wir in unserem Guide erwähnen. Solltet ihr also beispielsweise wie wir Sebille ausgewählt haben, dann ignoriert sämtliche Absätze unserer Lösung, in denen ihr sie trefft.

Objekte untereinander tauschen: In dem übersichtlich gestalteten Inventar könnt ihr problemlos Gegenstände zwischen euren Charakteren tauschen. In einer Hinsicht ist dieser Komfort sogar mehr als generös, denn der Austausch von Objekten funktioniert sogar dann, wenn sich die betroffenen Personen nicht im selben Raum oder gar Gebiet aufhalten.

Teleportieren richtig gemacht: Ihr erhaltet bereits in einer der ersten Quests den ungemein wichtigen Teleporterhandschuh, mit dem einer eurer Charaktere alle anderen an einen für ihn sichtbaren Ort beamen kann. Sollte man jedoch dieses Ziel theoretisch auch zu Fuß erreichen, dann wird der teleportierte Kamerad sogleich wieder zum Rest der Gruppe spurten.

Um dies zu verhindern, müsst ihr zuvor eure Gruppenmitglieder per Gruppierung-aufheben-Kommando voneinander trennen. Diese Funktion ist etwas versteckt und auch leider nicht besonders komfortabel: Ihr müsst jeden Charakter, den ihr von der Gruppe trennen möchtet, mit der rechten Maustaste anklicken und danach „Gruppierung aufheben“ wählen.

Türen zerstören mit Fernwaffen: Ihr könnt theoretisch jedes Objekt, das ihr anklicken dürft, auch angreifen. Aus diesem Grunde haben sämtliche Objekte eine Lebensenergieleiste, wozu natürlich auch die Türen gehören.

Solltet ihr vor einer verschlossenen Tür stehen und deren Energieleiste maximal im dreistelligen Bereich liegen, dann lohnt es sich sie mit euren Waffen zu zerstören anstatt einen Dietrich zu verschwenden. Wir raten jedoch, für solche eine Aktion stets einen Bogen zu verwenden. Das dauert dann zwar etwas länger, als wenn ihr ein fettes Schwert zur Hand nehmt. Jedoch nutzt ihr den Bogen selbst nach tausend Schüssen nicht ab, während eine Nahkampfwaffe massiv an Haltbarkeit einbüßt und im schlimmsten Fall selbst kaputt geht.

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