Preview - Divine Divinity : Divine Divinity

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Vor Tausenden von Jahren opferte sich das Konzil der Sieben im Kampf gegen abtrünnige Magier im Lande Rovellon. Im Gedenken an die Taten der Sieben wurde der 'Divine Order' gegründet, der das Wissen aus jener Zeit von Generation zu Generation an die Weisen des Landes weitergab. Doch nun zerrütten Hass, Gier, Kriege und Unruhen erneut das Land und die Zeichen mehren sich, dass die dunklen Magier wieder aktiv werden und einen Angriff auf Rovellon planen. In einer Prophezeiung verkündeten die Weisen einen göttlichen Retter, der in einer heiligen Zeremonie gesegnet werden soll, bevor er den Feinden in die Hände fällt. Und dreimal dürft ihr Raten, wer die Rolle des Retters übernehmen darf ... nämlich der Spieler.

Divine Divinity
Auf den Spieler warten u.a. atmosphärische Dungeons.

'Divine Divinity' stammt vom belgischen Entwickler-Studio Larian. Wer etwas bewandert in der Spielehistorie ist, wird sich vielleicht daran erinnern, dass es sich dabei um das gleiche Team handelt, welches vor Jahren am 'Diablo'-Konkurrenten 'LMK' arbeitete, das aber nach kurzer Zeit eingestellt wurde. 'Divinity' ist jedoch keine Neuauflage des Titels, so betonen die Entwickler, sondern ein neues und eigenständiges Spiel, das schon seit mehreren Jahren in der Mache ist.

Die Qual der Wahl - Charaktere und SkillsBei dem Spiel handelt es sich um ein klassisches Rollenspiel aus der isometrischen Perspektive, wobei sich Storyinhalte à la 'Baldur's Gate II' und Action à la 'Diablo II' in etwa die Waage halten, ohne die Komplexität der Bioware-Rollenspiele zu erreichen. Ihr übernehmt wahlweise die Rolle eines Kriegers, Magiers oder Survivors (so was wie ein Waldläufer), die jeweils in männlicher und weiblicher Version zu Beginn des Spieles zur Verfügung stehen. Einen Einfluss auf die Startfähigkeiten des Charakters habt ihr dabei nicht.

Divine Divinity
Ein verlassenes Orklager mitten im Wald.

Die Basiswerte des Charakters bestehen aus den genreüblichen Komponenten Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz und Ausdauer, sowie sich daraus ableitenden Nebeneigenschaften wie Trefferpunkte und Mana für Magie. Hinzu kommen Widerstandswerte gegen die vier Magieklassen Blitz, Gift, Feuer und Geistmagie. Für das Lösen von Quests und Töten von Gegnern gibt es die gewohnten Erfahrungspunkte, die in Level-Ups umgesetzt werden, durch die ihr wiederum die Basiswerte nach und nach verbessern könnt.

Neben einer Spezialaktion, zum Beispiel einem speziellen Schlag beim Krieger, kann ein Charakter im Laufe seiner Existenz zahlreiche Fähigkeiten (Skills) entwickeln, abhängig von der gewählten Charakterklasse. Diese stehen nicht sofort zur Verfügung, sondern können zum einen ebenfalls durch Erfahrungspunkte verbessert, bzw. entwickelt werden, aber auch durch Bücher erlernt werden. Insgesamt gibt es 96 Fähigkeiten in jeweils fünf Stufen. Ergänzt wird das ganze durch 32 Zaubersprüche, ebenfalls in jeweils fünf Stufen.

Divine Divinity
Wildschweinbraten per Blitzzauber.

Inhalte - was könnt ihr tun?
Im Spiel selber gilt es, zahlreiche Gespräche mit den reichlich vorhandenen NPCs zu führen. Diese finden im Normalfall in Textfenstern statt und richten sich nach dem Multiple-Choice-Verfahren. Aus den Gesprächen ergeben sich sowohl Hinweise auf die eigentliche Hauptaufgabe des Spieles, aber auch zahlreiche Nebenquests. Der Umfang der Quests richtet sich nach den üblichen Mustern. So gilt es, Gegenstände in umfangreichen Dungeons oder Aussenleveln zu finden, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und so weiter und so fort. Innerhalb der Level bekommt ihr es dann auch noch mit Hebeln, Schaltern und ähnlichem zu tun. In der Preview-Version standen neben einigen kleineren Nebenquests ein umfangreicher Dungeon mit mehreren Etagen und ein Aussenlevel zur Verfügung. Die Level erscheinen recht umfangreich und bleiben dank einer einblendbaren Minimap, auf der auch Gegner als rote Kreuze und freundlich gesonnene Lebewesen als grüne Kreuze ersichtlich waren, trotzdem überschaubar. Noch nicht besuchte Gebiete sind sowohl auf der Map als auch im Spiel selber mit einem Fog-of-War überzogen.

 

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