08.10.2012 - Andreas Philipp
Dem Inselreich Dunwall geht es nicht gut. Eine Seuche tobt in der Stadt, während der Adel in Pracht und Prunk lebt. Corvo, der Leibwächter der regierenden Kaiserin, wird ausgesandt, um auf den benachbarten Inseln nach Hilfe zu fragen, kommt aber mit schlechten Nachrichten wieder. Doch es wird noch schlimmer. Gerade als er der Kaiserin Bericht erstattet, schlagen Attentäter zu. Die Kaiserin wird getötet, ihre Tochter entführt. Und Corvo, der den Anschlag nicht verhindern kann, wandert ins Gefängnis und soll als Mörder der Kaiserin hingerichtet werden.
Schnell wird klar, dass Corvo in eine Intrige zur Machtübernahme geraten ist und als Sündenbock geopfert werden soll. Während der neue Lordregent die Stadt mit eiserner Faust regiert, gelingt Corvo dank der Unterstützung einer kaisertreuen Organisation die Flucht. Der verärgerte Leibwächter wird zum Attentäter, der die Verschwörer aufspüren und ausschalten sowie die entführte Tochter der Kaiserin finden und ihr auf den Thron helfen soll. Viel zu tun für einen Mann, doch er bekommt übernatürliche Hilfe vom „Outsider“, einer gottähnlichen Wesenheit, die Corvo mit besonderen Kräften ausstattet.
Die Geschichte ist gut erzählt, mit schönen Dialogen, einigen Wendungen sowie prägnanten Figuren. Nicht selten kommt man bei dem Spiel ins Nachdenken. Die Brutalität des diktatorischen Regenten und seiner Schergen lässt einen mitunter überlegen, ob man wirklich mit gleichen Mitteln kontern will. Das Spiel erlaubt es, sich darüber Gedanken zu machen und vielleicht sogar einen gewaltfreien Weg zu gehen. Auch der krasse Gegensatz von Reichen und Armen wird gut in Szene gesetzt, noch verstärkt durch die grassierende Seuche, die in einigen Sequenzen für unangenehmes Kribbeln sorgt. Schön übrigens, dass die Arkane Studios viel Lesestoff in den Leveln verteilt hat, in dem man Hintergründe über die Spielwelt erfährt.
Unsere ersten Gehversuche in Dunwall zeigen uns eine Hafenstadt, die deutlich vom viktorianischen London inspiriert wurde - allerdings mit der Zugabe eines Steampunk-Szenarios. Walöl ist die Energiequelle der Stadt, mit der Energiegitter, Schockgeschütze und die Gehmaschinen der „Tallboys“ betrieben werden. Der Stil der Umgebungen ist recht eigenständig, auch wenn man die Einflüsse ihrer Schöpfer durchaus erkennen kann. Klare Konturen und oft wie gemalt wirkende Texturen zeigen die Einflüsse des Half-Life-2-Designers Antonov, während die Charaktere nicht selten an BioShock erinnern, gepaart mit Einflüssen aus der Portraitzeichnung des 18. und 19. Jahrhunderts. Markant sind sie, diese Gesichter, und voller Charakter.
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Kommentare zu Dishonored: Die Maske des Zorns
Wertung
Ich bin allgemein mit euren Wertungen zufriedener als bei z.B. Gamepro und es sind nun mal immer auch subjektive Meinungen im mit Spiel,:-)
ohne jetzt Äpfel mit Birnen zu vergleichen finde ich aber wenn Dishonored eine 90 verdient, muss AC3 mindestens eine 91 erhalten! Von wegen unrundes und unfertiges Spiel
Naja, ich meinte mit einfachen Shooter nicht schießen im Sinne von rumballern, eigentlich abstechen oder mit der Armbrust wegnieten, war wohl schlecht formuliert. Jedenfalls ist man mit den 3 Kräften so unauffällig, dass man nicht mehr auffallen kann. Da musste man z.B. in Deus Ex HR wesentlich geschickter vorgehen, wenn man nicht entdeckt werden wollte. Selbst die alten Hitman Teile haben da mehr verlangt.
Also ich verstehe nicht ganz wieso sich so viele Leute aufregen wenn Sie sich durchballern und sich dann wundern das es wie ein einfacher Shooter ist. Schlussendlich ist das Spiel so Konzipiert das man mehr Spass hat wenn man möglichst unauffällig agiert. Klar werde ich beim 2.oder3.mal
auch ein bisschen rabiater spielen,vorallem gibts ja auch 2 verschiedene Enden. Und ich bin schon gespannt wie ich es schaffe ohne einen einzigen Kill zu machen, vorallem bei den Haubtzielen. Und was ich unbedingt noch ausprobieren muss ob man die Wachhunde auch übernehmen kann wie die Ratten oder die Wachleute
Ich hab grad erst den Lordregenten umgenietet und hab keine Ahnung wie viel noch kommt, aber bis dahin nervt das backtracking schon recht doll und die verkapselten Missionen ebenso. Wenn ich zum xten mal wieder mit dem Boot angeschippert komme und mich dann schlafen lege um dann wieder in das Boot zu steigen vergeht mir der Spass.
Ich verstehe beim besten willen nicht warum töten so viel einfacher gestaltet wurde als Betäuben.
Wenn man die diese Asche-Kraft, Teleportieren und leise Füße freischaltet, bleibt von der Spielmechanik wirklich nur noch ein simpler Shooter. Das hebelt das Cover&Hide system komplett aus.
Ich will nicht nur Kritisieren, es ist ein schönes Spiel, aber das haben schon einige Spiele besser gemacht.
An der Stelle frag ich mich dann auch oft warum in den meißten Reviews die offensichtlichsten schwächen nicht erkannt werden. Da bleiben ja nur ein paar möglichkeiten und eine davon ist, dass ich komplett daneben liege.
Ich spiele es jetzt seit Freitag und bin begeistert, ich bin jetzt bei der 2.Mission (Achtung Spoiler) wo man die Zwillinge erledigen muss. Und hab schon an die 10h Spielzeit.
Und Ihr solltet unbedingt auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad
Spielen. Und auch die verschiedenen möglichkeiten die Missionen zu machen, vorallem wen man auch die Nebenmissionen
erledigt gibts immer wieder andere wege die Haubtmissionen zu meistern. Einfach grossartig und die Atmosphäre muss ich woll nix mehr dazusagen. Einzig der Outsider bei ihm werde ich nicht ganz schlau,obwohl man immer wieder über Ihn was lesen kann naja mal abwarten wie sich das ganze weiterentwickelt.
Also, wer das in 12 Stunden durchspielt, lässt so ziemlich alles nebenher liegen. Ich hab 15 Stunden gebraucht und habe selbst noch nicht alles entdeckt und durch die möglichen Spielweisen macht es auch Laune, das Teil nochmal durchzuspielen.
Wusste ichs doch

Als ich die ersten Bilder und Gameplayvideos gesehen hab war mir bewusst das da endlich wieder mal nen Titel rauskommt der was taugt. Und der Test bestätigt es jetzt, und wie immer gut geschrieben. 12h Spielzeit, nein bei mir wird es mehr sein. Und zur Story hört sich doch gut an vorallem wen sie atmosphärisch gut verpackt ist. Und einer der den Titel als 08/15 Shooter bezeichnet sollte lieber wieder COD oder MOH spielen. Ich freu mich riesig auf den 12 Oktober
Also ich freu mich schon tierisch auf Dishonored. Erfrischend neues Setting und wie ich mich kenne bin ich in 12 h noch nicht durch. Mal abgesehen davon, daß der Wiederspielwert durch vollkommen unterschiedliche Vorgehensweisen und anschaffenbare/freischaltbare Ausrüstungsgegenstände vorhanden ist.
Dishonored ist für mich mehr wert als ein neues Copy & Paste Call of Duty.
Lieber 12h gute Unterhaltung als 50h pure Langeweile. Auf jeden Fall finde ich es erfrischend mal über ein Setting zu staunen als nur über bombastische Grafik. Neue, schicke Grafik gibt es jedes Jahr, wirklich interessante Ideen aber nur wenige. Wenn ich so in meinen Spieleregal blicke (selbstverständlich alles Originale) so sind unter den aktuellsten meist nur Teil 2, Teil 3 Titel zu finden, endlich mal wieder ein Teil 1.
-Flache, vorhersehbar und schon x-mal gehörte Story
-Logik Lücken
-Spielzeit 12Std
-Schlechte KI
-übermächtige Zauber (Teleport)
-zu einfacher Schwierigkeitsgrad
Um nur mal einige Punkte zu nennen die mir in diversen Tests aufgefallen sind. Dishonored ist bestimmt immernoch ein relativ gutes Spiele, allerdings als SP-Spiel mit meinen gelisteten negativen Punkten, ist es halt von meiner Release-Kaufliste geflogen. Ich werds mir ja sicherlich auch noch kaufen, nur eben wenn der Preis zum abgelieferten Produkt passt.
So was am Ende bleibt ist halt ein obergeiles Setting, dass meines Erachtens leider sehr unter seinen Möglichkeiten bleibt. Nimm das Setting weg und du hast einen Austauschbaren Shooter mit ein paar Schleichelementen, wie es sie zu Hauf gibt da draussen.
Hast du es selber gespielt? Ne. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Also weisst du gar nicht wie sehr dich gewissen Punkte die manch anderem aufgefallen sind stören. Oder ob das Setting unter seinen Möglichkeiten bleibt. Und die Sachen die du nennst machen das Spiel trotzdem noch lange nicht zu nem 08/15 Shooter. Außer du findest Spiele wie BioShock oder Thief sind auch 08/15 EgoShooter. Aber dann haben du und ich ne andere Definitionen was ein 08/15 Ego-Shooter ist. Imo kannst du noch so viele Negativpunkte aufzählen Dishonored ist alles bloß kein simpler Shooter. Die Spielmechanik spricht nun mal etwas ganz anderes. Das was ich gespielt habe ist die Story gut. Wichtiger bei einem Spiel ist wie diese inszeniert wird. Half-Life 2 hat auch nur ne simple Aliens greifen die Menschheit an Geschichte und trotzdem ist sie klasse weil sie gut in Szene gesetzt ist. Wenns dir zu einfach ist, fang einfach gleich auf nem höheren Schwierigkeitsgrad an. Und 12 Stunden ist im Vergleich zu vielen anderen Ego-Shootern sogar lang.
Letztendlich ist es mir egal ob du das Spiel spielst oder nicht. Finde es nur schade dass man sich bei einem solchen Titel von vornherein selber beschneidet, negativ Punkte nachplappert ohne den Kontext des Spiels selbst erlebt zu haben. Whatever floats your boat Homie.
@Felix
-Flache, vorhersehbar und schon x-mal gehörte Story
-Logik Lücken
-Spielzeit 12Std
-Schlechte KI
-übermächtige Zauber (Teleport)
-zu einfacher Schwierigkeitsgrad
Um nur mal einige Punkte zu nennen die mir in diversen Tests aufgefallen sind. Dishonored ist bestimmt immernoch ein relativ gutes Spiele, allerdings als SP-Spiel mit meinen gelisteten negativen Punkten, ist es halt von meiner Release-Kaufliste geflogen. Ich werds mir ja sicherlich auch noch kaufen, nur eben wenn der Preis zum abgelieferten Produkt passt.
So was am Ende bleibt ist halt ein obergeiles Setting, dass meines Erachtens leider sehr unter seinen Möglichkeiten bleibt. Nimm das Setting weg und du hast einen Austauschbaren Shooter mit ein paar Schleichelementen, wie es sie zu Hauf gibt da draussen.
Ich finde Dishonored ein zusammengepanschtes 08/15 Rollenspiel das von Half Life 2, Deus Ex, Bioshock etc. abkupfert. Egal ob Bosse, Infiltration, Rätsel oder Entwicklung: Mir fehlt der Anspruch, und es hat den Anschein als ob man viel zu früh zu mächtig wird. Und damit ist das Spiel dann wiederum keine Herausforderung mehr. Und für 10-12h Spiel ist das doch sehr mager.
Das einzig richtig geile scheint das Setting zu sein, davon mal abgesehn ist am Ende halt wieder nur ein 0815-Shooter.
Also das Spiel ist definitiv kein 08/15 Shooter. Und das wäre mir neu dass das so überall geschrieben steht. Ganz im Gegenteil.
Das einzig richtig geile scheint das Setting zu sein, davon mal abgesehn ist am Ende halt wieder nur ein 0815-Shooter.
Also das Spiel ist definitiv kein 08/15 Shooter. Und das wäre mir neu dass das so überall geschrieben steht. Ganz im Gegenteil.
Naja seit wann sagt denn so etwas über den Umfang des spiels aus?
Ganz zu schweigen von den verschiedenen Wegen diese zu meistern.

Oder weißt du wie lang eine Mission ist?
Sieht sehr interessant aus das Game, bin schon gespannt wenn es endlich da ist
Mich schrecken die "nur" 9 Missionen ab. Da ist mir mein Geld zu schade für. Ich hätte mehr Umfang erwartet.