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Die Sims 3: Inselparadies - Review

Die Sims 3: Inselparadies ist eine recht umfangreiche Erweiterung. Neben frischen Frisuren, Tattoos und Eigenschaften, mit denen ihr neu erstellte Sims ausstatten könnt, sind auch wieder neue Möbel mit dabei. Insgesamt gibt es diesmal jedoch weniger Objekte für die Inneneinrichtung, dafür jede Menge Dekorationsobjekte für draußen. Weiterhin bringt die Erweiterung eine neue Nachbarschaft mit sich, in die ihr eure Sims ziehen lassen könnt. Und das solltet ihr auch machen, denn die Isla Paradiso bietet Dinge, die ihr in den bisherigen Nachbarschaften nicht finden werdet. Tauchgrundstücke, Bootsanlegeplätze, Resorts und vieles mehr warten darauf, von euch entdeckt zu werden.

Die Sims 3: Inselparadies Bild 1Die Sims 3: Inselparadies Bild 2Die Sims 3: Inselparadies Bild 3

Resort-Leiter oder David Hasselhoff?

In den Resorts dürft ihr jedoch nicht nur Urlaub machen. Wenn ihr wollt, übernehmt ihr selbst eins oder baut einfach ein neues und versucht, damit Simoleons zu scheffeln. Ihr müsst euch ums Personal ebenso kümmern wie um das Wohlergehen eurer Gäste. Versucht, möglichst viele Sterne für euer Resort zu bekommen, denn dann könnt ihr gesalzene Zimmerpreise verlangen. Leider zeigt sich bei den Resorts, dass auch diese Erweiterung wieder sehr eigenständig ist und fast nicht auf die bisherigen eingeht. So lassen sich beispielsweise in den Urlaubsorten aus dem Reisewelten-Add-on oder in der Universitätsnachbarschaft keine Resorts aufziehen. Schade, denn gerade die Reisewelten wären hierdurch lebendiger geworden.

Auch bei der neuen Traumkarriere als Rettungsschwimmer zeigt sich, dass Inselparadies nicht nur paradiesisch ist. Entscheidet ihr euch für diese Karriere, überwacht ihr in bester "Baywatch"-Manier die Strände der umliegenden Inseln. Seht ihr dabei einen Sim, der in Seenot geraten ist, versucht ihr, ihn zu retten. Euer Sim hat jedoch anscheinend eine Menge Zeit, denn gemütlich watschelt er ins Wasser, schwimmt dann zum Ertrinkenden, wirft ihm eine Schwimmhilfe zu und schwimmt alleine zum Strand zurück. Der Ertrinkende kommt mit der Schwimmhilfe hinterher, schleppt sich an den Strand und bricht dann meist zusammen. Nun kommt euer Sim wieder zum Zug, denn dieser beatmet nun das Opfer. Diesen Ablauf hätte Maxis dann doch etwas besser gestalten können, wirkliche Rettungsaction kommt so zumindest nie auf. Auch wird es nicht passieren, dass ein Ertrinkender untergeht, er ruft einfach so lange um Hilfe, bis ihr bei ihm seid.

Die Sims 3: Inselparadies - Launch Trailer

Unschönes ist auch von den Booten zu vermelden, die sich euer Sim kaufen kann. Wie bei den Autos ist keine Kollisionsabfrage vorhanden. Das bedeutet, dass ein auf dem Wasser umherflitzendes Boot fröhlich durch ein anderes hindurchfährt. Auch schwimmende Sims sind davor nicht sicher, passieren wird den Schwimmern dadurch jedoch nichts. Zudem werden eure Sims nun des Öfteren von einem Ort zum anderen gebeamt. Statt wie bisher eine komplette Strecke im Taxi - oder nun auf dem Boot - zurückzulegen, kommt es häufig vor, dass euer Sim einfach am Zielort auftaucht.

Meerjungfrau auf heißen Kohlen

Eine neue Fähigkeit, die eure Sims erlernen dürfen, ist das Tauchen. Zu Beginn kann euer Sim nur schnorcheln, er lernt jedoch recht bald, sich wie ein Fisch unter Wasser zu tummeln. Leider könnt ihr nicht überall tauchen, sondern nur in festen Tauchgebieten. Dort findet ihr unter Wasser dann vielleicht Schätze, sammelt Fische und andere Objekte ein oder trefft sogar auf eine Meerjungfrau - und auf Haie, die euch allerdings nie angreifen. Das Tauchen ist jedoch nur in festen Gebieten möglich und nicht in euren alten Nachbarschaften, außer ihr senkt den Meeresboden im Editor.

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Möchtet ihr nicht auf dem Festland wohnen, stellt euch die neue Erweiterung Hausboote zur Verfügung. Dies sind kleinere Plattformen, auf denen ihr ganz normal ein Haus errichten dürft. Danach könnt ihr mit den Hausbooten zwischen den Anlegeplätzen hin- und herschippern und seid somit nicht mehr an einen festen Wohnort gebunden. Auch dieses Feature könnt ihr nur dann in euren bisherigen Nachbarschaften verwenden, wenn ihr dort Anlegeplätze errichtet. Zu guter Letzt gibt es in der neuen Nachbarschaft versteckte Inseln. Entdeckt ihr diese, gehen sie in euren Besitz über und ihr könnt sie bebauen, falls deren Beschaffenheit das zulässt.

Weitere Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Windsurfen oder über heiße Kohlen laufen, runden die Erweiterung ab. Natürlich gibt es neue Animationen und Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Sims. Zwei neue Musikrichtungen mit entsprechenden Musikstücken sind ebenfalls mit von der Partie. In der neuen Nachbarschaft kam es bei uns gelegentlich zu Rucklern, die jedoch den Spielspaß nicht beeinträchtigten. weiter...

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Kommentare zu Die Sims 3: Inselparadies

  • Klar, ich will ja auch den Reviewer nicht kritisieren, aber mich wundert wie Meinungen so konträr sein können, oder besser gesagt, auf was für Dinge da Wert gelegt wurde.

  • Reviews sind halt immer nur subjektive Ansichten eines Redakteurs, von daher war es interessant auch ne andere Meinung zu lesen. Also Danke dafür ;)

  • Die Kritik kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

    Inwiefern geht denn die neue Erweiterung nicht auf die bisherigen ein? Hausboote, zusätzliche Grundstücke und Lifeguard-Karriere sind auch in anderen Nachbarschaften kein Problem, wenn man es manuell einfügt. Das war nie anders und wird auch kaum anders sein, konnte man bei früheren Addons ja noch nicht wissen, welche Gebäude eventuell dazukommen.

    Dass Maxis nicht wirklich passende Grundstücke anbietet, um die Gebäude aus alten Addons in IP zu integrieren, mag sein, stört mich auch, war aber auch noch nie anders. Gleiches gilt für die Kollisionsabfrage. Das Spiel wurde nicht dafür programmiert, wieso sollte man jetzt also soetwas einfügen? In wenigen Wochen werden die Sims 4 vorgestellt. Dort kann man andere Maßstäbe anlegen, aber zu erwarten, dass ein Addon ein 4 Jahres altes Game neu erfindet, ist überzogen.

    Die Hausboote als solche sind eckig. Sehr eckig. Stimmt. Aber geht das wirklich an der Realität vorbei? Der Build-Modus lässt nichts anderes als die übliche Baukastenform zu, aber ein kurzer Blick zu Freund Google verrät, dass waschechte Hausboote in der Realität sehr oft genau solchen quadratischen Bungalows entsprechen.

    Isla Paradiso ist vielleicht die bisher schönste Nachbarschaft, die von allen bisherigen am "rundesten" wirkt. Leider ist es aber wohl auch (einmal mehr) die verbuggteste. Merkwürdig, das der Test darauf in keinster Weise eingeht. Klar, der andauernde Teleport stört, aber ein Beinbruch ist das nicht. Die Resorts könnten etwas mehr Tiefe beinhalten, aber dennoch bietet das Game eine Menge Goodies. Die Inseln, Mermaids, neue Interaktionen am Strand und im Wasser, man kann jetzt direkt aus dem Spiel heraus in eine andere Stadt ziehen, das macht die Fehler mehr als wieder wett.

    Mit 6.5 kommt mir persönlich die Erweiterung daher zu schlecht weg. Es ist keine 10 und auch keine 9, aber ich denke eine Note zwischen 7-8 wäre angemessener.

Informationen zu Die Sims 3: Inselparadies

Titel:
Die Sims 3: Inselparadies
System:
PC
Entwickler:
The Sims Studio
Publisher:
Electronic Arts GmbH
Genre:
Simulation
USK/PEGI:
Ab 6 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
27.06.2013
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Features:

PC

  • neue, große Nachbarschaft
  • neue Möbel, Frisuren, Tattoos und Interaktionsmöglichkeiten
  • Boote, Surfbretter, Tauchen und anderes, was die Sims zu Wasserratten macht

Add-on zu:

Titel aus der Serie:

Bilder zu Die Sims 3: Inselparadies

Videos zu Die Sims 3: Inselparadies

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