Test - Die Geheimnisse der Spiderwicks : Atmosphärisches Fantasy-Abenteuer mit Film-Touch

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'Die Geheimnisse der Spiderwicks' basiert auf dem gleichnamigen Film und handelt von den drei Geschwistern Jared, Mallory und Simon, die sich auf eine Entdeckungsreise in eine geheimnisvolle Welt wagen. Für euch haben wir das Spiel auf Herz und Nieren geprüft.

Alles beginnt damit, dass die drei Geschwister mit ihrer Mutter gemeinsam in das märchenhafte Haus ihrer Großtante ziehen. Schon nach Kurzem beginnen sich seltsame Ereignisse abzuspielen. Als Jared schließlich ein Buch Arthur Spiderwicks findet und trotz absoluten Verbots einen Blick in das Buch wagt, öffnet sich für die drei Geschwister eine phantastische Welt, in der jedoch auch viele Gefahren lauern.

Die Spiderwicks

'Die Geheimnisse der Spiderwicks' alias 'The Spiderwick Chronicles' ist ein typisches Action-Adventure, basierend auf einer Filmlizenz. Tatsächlich hat man des Öfteren das Gefühl, dass die Spiel-Engine aus den 'Harry Potter'-Videospielen verwendet wurde. Somit erinnern nicht nur der Film, sondern auch die Games-Portierungen an die Potter-Streifen. Der Focus von 'Spiderwick' liegt auf dem Lösen diverser Aufgaben. Meist muss man einzelne Items suchen, um etwa einen hilfreichen Gegenstand zusammenzusetzen oder einer anderen Figur zu helfen. Hin und wieder dürft ihr jedoch auch den Hammer bzw. Baseballschläger auspacken und euren Gegnern aus der Märchenwelt gehörig einheizen. Wichtig sind darüber hinaus kleine elfenhafte Wesen, die ihr einfangen und zum Beispiel als Heilmittel oder Lockvogel für Gegner nutzen dürft.

Die Geheimnisse der Spiderwicks

Ihr spielt je nach Spielabschnitt insgesamt vier Charaktere: die drei Geschwister und den hilfreichen Kobold Thimbletack. Jede der vier Spielfiguren besitzt individuelle Fähigkeiten - Simon ist beispielsweise der Tüftler und Bastler, der mutige Jared ist in puncto Kampf talentiert. Dadurch entsteht etwas Abwechslung, die dem Spiel sehr gut tut. Der Schwierigkeitsgrad ist auf der mittleren Stufe nämlich schon fast zu einfach. Man merkt ganz klar, dass das Spiel für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Auch die sehr simplen Rätsel lassen dies schnell erahnen. Insgesamt ist die Herausforderung nicht groß genug, um auch erwachsenen Spieler dauerhaft bei der Stange zu halten.

Hier und da verbesserungswürdig

Insgesamt ist das Spiel ziemlich durchschnittlich. Die Steuerung wäre zwar zufrieden stellend, reagiert bei Richtungsänderungen aber leider viel zu abrupt. Schon alleine das Begutachten von Objekten sorgt für Frust, da stets mehrere Versuche nötig sind, bis die Spielfigur im richtigen Winkel steht. Hinzu kommen die Levels von Thimbletack, in denen man zum Teil komplett die Übersicht verliert und folglich fast blind in der Gegend herumirrt.

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