04.07.2012 - Tobias Simon
Diablo III schlägt in die gleiche Kerbe wie seine Vorgänger und darf gemeinhin durchaus als gelungen betrachtet werden. Allerdings sind wohl viele Spieler früher als erwartet relativ gelangweilt vom Spiel, und dieses Problems ist sich Blizzard Entertainment bewusst, wie Community Manager Bashiok bekräfitgt.
"Wir nehmen wahr, dass die Jagd nach Gegenständen für ein langfristiges, nachhaltiges End-Game nicht ausreichend ist. Es gibt immer noch zahlreiche Leute, die jeden Tag und jede Woche spielen, [...] aber möglicherweise gehen ihnen die zu bewältigenden Dinge aus (falls nicht bereits geschehen)", so Bashiok in einer Stellungnahme.
Schlussendlich sei Diablo III aber eben kein World of WarCraft, weshalb man auch nicht in der Lage sei, alle paar Monate unzählige neue Systeme und Inhalte zu veröffentlichen. Man sei sich aber dessen bewusst, dass das, was die Leute für längere Zeit beschäftigt hält, aktuell nicht vorhanden sei.
Zu guter letzt räumt Bashiok ein, dass man vor der Veröffentlichung davon ausgegangen sei, dass die Item-Hatz wesentlich nachhaltiger ausfallen würde und somit das End-Game für eine Weile geritzt sei. "Das wurde allerdings nicht wahr, und wir realisieren das", so Bashiok abschließend. Bleibt abzuwarten, was sich Blizzard nun einfallen lässt.
Die größten Launch-Katastrophen - Special [15]
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Kommentare zu Diablo III
Bevor sich Blizzard Gedanken um den Endgamecontent macht, sollten sie sich mal Gedanken über den fehlenden Gamecontent machen. Die 4 Akte sind ein absoluter Witz. Manches Spiel auf dem Smartphone hat da mehr Content zu bieten. Die Dropraten sind gelinde gesagt absolute verarsche und sollen nur die Preise im AH pushen. Bosse legen lohnt sich nicht. Lieber unsinnig die ganze Map nach irgendeiner Truhe absuchen weil man da einfach besseren Loot raus bekommt als nen Boss zu legen. Noch dazu sind die Spielerischen Ansprüche an die Bosskämpfe zu gering. Meist nervt es einen sogar jetzt nen ewig langen Bossskampf machen zu müssen und am Ende mit Crap belohnt zu werden der 10 Level unter einem ist. Manchmal kommt eine 3-4er Gruppe von Elite um die Ecke und haut einen einfach mal instant weg. Und ich frage mich einfach immer wieder was Blizzard hier 5 Jahre lang gemacht hat? Diablo 3 ist meiner Meinung nach der größte Flop des bisherigen Jahres.
Naja, Baldur's Gate 2 hatte nun auch keinen brauchbaren "Endgame-Content" ... weil das Spiel irgendwann geschafft ist, genauso wie 99% aller anderen Nicht-MMOs. Hat sich da jemals jemand drüber aufgeregt?

Ist für mich ohnehin ein Rätsel, wie Leute jahrelang ein Diablo 2 zocken können - mir ist es ja schon beim ersten Durchgang langweilig geworden
Anscheinend so viele das Blizzard sich genötigt fühlt so ein Statement abzugeben. Oh man Die WoW Suchtis sind nie, aber auch nie zufrieden.
-> ist also hier vollkommen zutreffend und hat rein gar nichts damit zu tun ob das Spiel ein MMORPG ist oder nicht
Mit dem Levelcap startet bei den meisten Blizzard Spielern erst ihr Spiel
Ne, im ernst jetzt. Blizzard hätte sich mal mehr um den "Gamecontent" bemühen sollten, dann würden sich weniger um den "Endgamecontent" kümmern.
Hat das irgendjemand anders erwartet?
Trotzdem alles irrelevant. Das ist kein MMO und den Kaufpreis haben sie schon eingesackt. Weniger Spieler bedeuten weniger notwendige Hardwaren, bedeuten weniger Ausgaben, bedeuten schoenere Bilanzen, bedeuten zufriedenere Shareholder. Eigentlich alles Bestens fuer Blizzard.
-Spiel um das (Echtgeld) AH herum aufgebaut so das einem beim Frust-farmen ohne Belohnung zwangsläufig der Spaß vergeht
-spaßraubende Schwierigkeitsspitzen bei Inferno Champs/Helden welche Endbosse wie Witzfiguren aussehen lassen
-max. lvl zu schnell erreicht + kein Skillsystem = kein Grund neue Chars anzufangen sofern nicht einer bei HC abnippelt
-keine Ladder um den Ehrgeiz anzustacheln was gerade im HC (sehr) viel ausmachen würde.
Was immer davon in den nächsten Monaten "gefixed" wird -> Zu wenig, viel zu spät.
"Endgamecontent" bezeichnet die Herrausforderungen, die es in einem Spiel gibt/geben sollte sobald man die Maximalstufe erreicht hat...
-> ist also hier vollkommen zutreffend und hat rein gar nichts damit zu tun ob das Spiel ein MMORPG ist oder nicht
Das Spiel ist um das Echtgeld Auktionshaus herum gebaut worden. Außerdem ist es kein MMORPG, hier hat das Wort "Endgamecontent" eigentlich nichts verloren.
Traurig aber für mich wahr: Diablo 2 war um längen basser als der dritte Teil.