19.08.2009 - Andreas Philipp
Gesagt, getan: flugs mit einem Barbaren in die Messe-Demo eingetaucht. Und gleich heimisch gefühlt. Wer schon mal irgendwann die Griffel an einem der Diablo-Teile hatte, braucht ungefähr null Sekunden Eingewöhnungszeit. Das ist gut, irgendwie. Aber auch seltsam. Denn zig Jahre nach dem letzten Ableger vermisst man schon ein wenig die Weiterentwicklung, ausgenommen visuell. Irgendwie ist alles wie früher, grafisch nicht überragend, wenig neue Gameplay-Elemente und trotzdem mag man die verdammte Maus schon wieder nicht aus der Hand legen.
Kurz gesagt: Diablo 3 ist so richtig oldschool. Erkennbare Änderungen? Der Barbar hat andere Skills als früher, welch Überraschung. Aber da sind weiterhin die drei Fertigkeitenbäume, in die ihr nach dem Level-up einen Punkt investieren dürft. Es gibt immer noch Heiltränke, doch die kommen eigentlich nur noch im Notfall zum Einsatz, denn erlegte Gegner lassen gern mal eine rote Kugel fallen, welche eure Gesundheit zumindest zum Teil langsam wieder regeneriert.
Natürlich sind wieder Items in rauen Mengen vorhanden. Nahezu jeder Gegner lässt Bares fallen, Waffen, Rüstungsteile, Ringe, Tränke, Schriftrollen, Juwelen. In unterschiedlichen Kategorien: vom weißen Schrott über blaue verbesserte Items bis hin zu gelben hochwertigen Teilen. Vermutlich noch deutlich mehr, aber die bekamen wir in unserer kurzen Session nicht zu Gesicht. Auch hier also alles beim Alten.
Questgeber stehen brav mit einem Ausrufezeichen über der Mütze in der Gegend herum. Sparsam sind sie, vor allem mit Worten. Keine großen Palaver-Fenster, nur ein paar knappe Sätze und schon habt ihr wieder eine Aufgabe, die hoffentlich dankbar belohnt wird. Wo die Vorgänger Minimalismus boten, macht der aktuelle Vertreter nicht viel mehr. Will vermutlich aber auch keiner.
Die Grafik? Kein Meisterwerk, aber ordentlich. Blizzard waren nie Künstler der technisch hochwertigen Präsentation, ausgenommen die Zwischensequenzen. Aber es sieht alles gut aus, wie immer aus einem Guss. Sand weht durch die Wüste, Horden von Gegnern rennen auf euch zu, Ruinen ragen aus dem Sand. Alles prima, alles wie immer. Obwohl, nicht alles, denn ihr könnt nun gelegentlich auch mal Teile der Umgebung zu Klump hauen. Interaktion ist angesagt.
Selbst die Steuerung ist wie gehabt. Mit gedrückter Maustaste scheucht ihr euren Recken durch die Pampa. Cursor auf Gegner, linke Taste gedrückt halten und Freund Barbar haut kräftig auf die Zwölf. Wer will, kann auf der rechten Maustaste eine zweite Attacke bunkern. Die rote Gesundheitskugel ist wieder dabei. Und acht Quickslots für Fertigkeiten und Tränke. weiter...
Die größten Launch-Katastrophen - Special [15]
Der Verkaufsstart eines PC-Titels ist immer ein heikler Moment. Wir blicken zurück auf einige der größten Spielefehlstarts.
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Kommentare zu Diablo 3
Diablo III wird viel dynamischer als irgendein Vorgänger.
Siehe Mönch.
Das ist alles? Das? Darauf haben so viele Jahre lang gewartet? Auf ein Grafikupdate? Die restlichen Neuerungen könnten sogar mit einem Patch reingebracht werden. Schwach, mehr fällt mir dazu nicht ein.
Ich leite mal von meinen Rechner ab und glaub schon, das wir mit nen Athlon x2 6000+ Minimum rechnen müssen (wie es mit Intel aussieht weiß ich nicht, hab nur AMD
)


dann noch ca. 2GB Ram und ne geile Grafikkarte eingebaut und dann kann der Spaß beginnen.
Also würd ich sagen, das ich keinen Neuen PC brauche.
Daten:
X2 6000+
2GB DDR2 Ram
G-Force 8600 mit 1024Ram
Damit zock ich bis jetzt fast jedes Game ohne Probleme
Die wo ich hab, liegen glaub ich an der System-Einstellung *g* aber warte eh bis W7 draußen ist
*willhaben*
Was glaubt ihr, wie die systemanforderungen aussehen? Ich brauch zwar sowieso einen neuen Pc (bis es herausen ist hab ich ihn wahrscheinlich schon), aber würd mich trotzdem interessieren...
und der blöde schneesturm hatn LAN rausgekommen T_T
hm, komisch bei mir tut sich garnix wenn ich über d3 nachdenke, irgendwie ist mir das spiel komplett egal ...
gruselig!
Dann noch rechtzeitig mit der Freundin Schluss machen / die Scheidung einreichen, und der ungetrübte Diablo-Spaß kann beginnen.
Diablo III - and the consoles shall tremble!
Naja Blizzard ist der Meister im Kopieren, alles neu aufzurollen und zu verbessern / anzupassen.
Mit WoW wurde nichts neues erfunden, sondern einfach genial weiterentwickelt. Starcraft 2 und Diablo 3 sind reine Remakes mit neuem Gewand. Wieso bewährtes Spielkonzept nicht nocheinmal verwenden, wenn der Titel alleine schon zum Hype führt?!
Gerade WEIL Diablo 3 dem Vorgänger ähnlich sieht, freue ich mich auf das Game.
Also ich hoffe mal sehr stark, das D3 auf jeden Fall besser wird als D2-LoD. Nicht das ich LoD nicht gerne zocke, aber von einem weiteren Teil erwarte ich halt so was. Als auch grafisch, als auch von den "feinen Einzelheiten".
aber ein jeder erwartet, denk ich mal, auch das Beste 
Stecke wirklich große Hoffnungen hier rein in D3. "Falls" es nach einer gewissen Zeit nicht so anziehend wie der Vorgänger ist, werde ich schweren Herzens bei Diablo3 nicht bleiben.
Dennoch sag ich mal: Abwarten, das Beste hoffen & das Schlechterste erwarten
Gruß
bin schon ganz hibbelig auf das game ....


Natürlich ist Diablo noch Diablo. Das Gameplay ist einzigartig großartig! Jedoch ist Blizzard nicht mehr Blizzard. Da muss ich Admagnus völlig Recht geben. Einst wurden so große trailer, wie http://www.youtube.com/watch?v=kVv41NarVP4&hd=1 , kreierte, mit einer düsteren Stimmung, perfekten Schwarztönen, alles noch künstlerisch ins Spiel integriert. Beim legendären zweiten Teil gibt es 5 Akte, bei dem jeder seine eigene Athmosphäre präsentiert. Wer hätte gedacht, dass man eine fröhliche Wiese mit ein paar diabolischen Akzenten in solch eine Hölle verwandeln könne?
Ganz anders der dritte Teil... Von dem, was ich bisher gelesen habe, war selbst der Autor enttäuscht.
Diablo ist grafisch nicht das schönste Spiel. Da soll man doch nicht, wie in diesem Trailer hier, näher ranzoomen und dann eine Rendersequenz einleiten! Dies kommt mir sogar wie Spellforce rüber.
Schließlich die Quests... Wenn man Diablo hört, assoziiert man dies sofort mit den epischen Geschichten eines alten Mannes, in denen sich subtil eine Aufgabe einnistert. Wenn Blizzard nun wirklich die Quests so verändert hat, wie beschrieben, bleibt nur noch das "oldschool" Gameplay.
*Aufdiekniefall*
Danke dass die das Diablo Diablo sein lassen
Warum sollte man auch das bewährte, gerade zu perfekte Spielprinzip von Diablo über'n Haufen treten?
Die Grafik find ich auch, wie wohl die meisten, zu "kindisch" aber mal sehen ... wenn es rockt und der Gesamteindruck stimmig ist, ist alles gut.