Test

DevilTech Fragbook DTX

Geforce 7 und Haswell im Test

  • PC

Zocken auf dem Notebook? Warum nicht! Schon die letzte Hardware-Generation spuckte genügend Leistung für hohe Grafikdetails aus. "Schlepptops" können damit eine ordentliche, wenn auch deutlich teurere Alternative zum Desktop-PC sein. Seit Kurzem stehen Intels frische Haswell-Prozessoren und Nvidias Geforce-7-Familie für den mobilen Einsatz bereit. Wir haben die Oberklasse im DevilTech Fragbook DTX getestet und sie durch aktuelle Spiele gejagt. Was ihr für 1.338 Euro erwarten können, zeigen wir euch jetzt.

Für einen tragbaren Spielebrummer sind 1.338 Euro (ohne Windows 8 1.239 Euro) nur die gehobene Preisklasse (DevilTech-Konfigurator). Anders sieht das beim Desktop-PC aus, da könnte für das gleiche Geld High-End-Hardware mit deutlich höherer Leistung in euer Gehäuse wandern. Wer aber hohe Performance auf kompaktem Raum benötigt oder gerne unterwegs zockt, muss zwangsläufig zum Spiele-Notebook greifen. In diesem Fall steht die Leistung-pro-Euro besser als je zuvor da.

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Intel Core i7 4700MQ

Potenter Vierkerner, starke Grafikkarte

Hauptverantwortlich dafür sind die neuen Prozessoren und Grafikkarten. Im CPU-Sockel des Fragbook DTX haust ein Intel Core i7 4700MQ aus der Haswell-Familie mit vier physischen Kernen und 2,4 GHz Takt. In Spielen werden die Kerne per Turbotakt automatisch auf bis zu 3,4 GHz (ein Kern) nach oben gepusht, wodurch der stromsparende 22-nm-Prozessor deutlich an Performance zulegt. Per Hyper-Threading stehen acht parallel arbeitende Threads zur Verfügung, allerdings profitieren davon nur Anwendungen und keine Spiele. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 47 Watt. Trotz der nur 6 statt 8 MB L3-Cache ist der i7 4700MQ flott unterwegs. An seiner Seite stehen 8 GB DDR3-1600-Arbeitsspeicher (ein Riegel).

DevilTech Fragbook DTX Bild 1
Nvidia Geforce GTX 770M

In die Rolle der Grafikkarte schlüpft die Geforce GTX 770M. Obwohl die Bildermacherin mit 28-nm-Struktur von Nvidia als High End eingestuft wird, muss sie sich dem aktuellen Flaggschiff GTX 780M klar geschlagen geben - in Spielen bietet die 780M oft 40 bis 50 Prozent mehr Bilder pro Sekunde. Trotzdem presst die 770M eine immer noch hohe Leistung aus sich heraus, was einerseits an den 960 Shader-Prozessoren liegt (780M: 1.536 Stück), andererseits am 811 MHz hohen Basistakt des GK106-Chips. 3 GB GDDR5-Videospeicher mit 1.000 MHz Takt sowie ein 192 Bit breites Speicherinterface versprechen selbst in modernen Spielen hohe Bildraten. Wie beim Prozessor ist auch die Grafikkarte mit maximal 75 Watt Leistungsaufnahme relativ sparsam. Über Nvidias Optimus-Technik wird außerhalb von 3-D-Anwendungen wie gewohnt der interne Prozessor-Grafik-Chip verwendet, wodurch das Fragbook DTX akzeptable Akkulaufzeiten außerhalb von Spielen ermöglicht.

Fragbook DTX: Verspielte Multimediastation

Bildschirm: solide

Bevor wir zu den Spiele-Benchmarks übergehen, schauen wir uns das Fragbook DTX genauer an. DevilTech verbaut einen 17,3 Zoll großen und entspiegelten Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten in den geschwungenen Rahmen. Der Bildschirm liefert für hellere Räume eine ausreichend hohe und gleichmäßig verteilte Leuchtstärke. Bei steileren Betrachtungswinkeln verändern sich die Farben kaum, auch der maximale Kontrast wirkt hoch genug bemessen. Bei Sonneneinstrahlung ist das Bild zwar klar schlechter zu erkennen, aber weiterhin ausreichend.

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Ausstattung: sehr umfangreich

Die Ausstattung des Fragbook DTX fällt üppig aus. Für 1.338 Euro erhaltet ihr insgesamt fünf USB-Anschlüsse (3 x USB 3.0, 2 x USB 2.0), je einen DisplayPort sowie HDMI- und VGA-Anschluss für externe Monitore. Ein eSATA-Hafen sowie ein RJ45-Anschluss für Netzwerkkabel gehören genauso dazu wie eine WLAN-Karte von Bigfoot mit n-Standard sowie die üblichen Kopfhörereingänge und Surround-Sound-Ausgänge. Apropos Sound: Die beiden integrierten Lautsprecher und der Subwoofer schmettern einen hübschen und fein definierten Klang an euer Trommelfell, können aber natürlich nicht mit einer vollwertigen Sound-Anlage mithalten. Zum hochwertigen Spielen und Filmeschauen sind sie aber allemal geeignet.

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