29.09.2012 - Andreas Ludwig
Über Sieg und Niederlage entscheidet zum größten Teil die Bilderfabrik, weshalb ihr sie besonders gut auswählen solltet. Die stärksten Bildermacher tragen den Namen Geforce GTX 680M und Radeon HD 7970M auf der Brust und sollten schnellen mobilen Spieleschlitten als Herz eingepflanzt werden. Eine der beiden Karten sollten anspruchsvolle Spieler schon deswegen wählen, weil bereits die Grafikkarten nur eine Klasse darunter spürbar an Leistung verlieren. Eine GTX 670M schuftet beispielsweise 15 bis 20 Prozent langsamer als die GTX 680M.
Deviltech Fragbook DTX
Die beim Deviltech Fragbook DTX (zur Hersteller-Website) verbaute HD 7970M trägt einen vollwertigen Pitcairn-Grafik-Chip auf der Platine, kann leistungstechnisch allerdings nicht ganz mit der fast namensgleichen Desktop-Kollegin HD 7970 mithalten. Vielmehr ähnelt sie der Desktop-Karte HD 7870 mit etwas weniger Takt, die aber immerhin zur gehobenen Mittelklasse gehört.
Neben der HD 7970M mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher lauert in unserem Fragbook DTX ein schneller Intel Core i7 3610QM. Der vierkernige Ivy-Bridge-Prozessor taktet mit 2,3 GHz und peitscht sich im Turbomodus automatisch auf bis zu 3,1 (vier Kerne) beziehungsweise 3,3 GHz (ein Kern) hoch. In die Rolle des Arbeitsspeichers schlüpfen 8 GB DDR3-1600, mit dem das Gerät auch genügend Reserven für umfangreiche Multimedia-Arbeiten bereithält. Als Speicher dient eine 750 GB große Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, während ein DVD-Brenner optische Medien einliest. Eine SSD sowie ein Blu-ray-Laufwerk können über den Deviltech-Konfigurator optional ausgewählt werden. Insgesamt kostet die Konfiguration inklusive Windows 7 Home Premium (64 Bit) 1.466 Euro und ohne Betriebssystem 1.377 Euro (September 2012):
Prozessor: Intel Core i7 3610QM @ 2,3 GHz
Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970M (2.048 MB GDDR5)
Arbeitsspeicher: 1 x 8 GB DDR3-1600
Festplatte: 750GB mit 7200 U/Min (SSD optional)
Display: 17.3 Zoll Full-HD (1.920 x 1.080) mit LED-Backlight (entspiegelt)
Laufwerk: DVD-Brenner (Blu-ray optional)
WLAN-Karte und integriertes Bluetooth (2.1)
Netzteil: externes 220-Watt-Netzteil
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium (64 Bit)
Basis-Garantie: 24 Monate (optional 36 Monate)
Viele Notebook-Anbieter setzen auf sogenannte Barebones. Dabei handelt es sich um fertige Gehäuse inklusive vorverlegter Anschlüsse und Platinen, in die Hersteller wie Deviltech noch die Kern-Hardware, also CPUs, Grafikkarten und Arbeitsspeicher einbauen. Das "Fertighaus" hat verschiedene Vor- und Nachteile, vor allem ermöglicht es aber aufgrund des modularen Aufbaus eine schnelle Hardware-Anpassung.
Früher gehörte oft eine schlechte Verarbeitung zu den Negativseiten der Barebones. Mittlerweile haben Auftragshersteller wie MSI und Clevo nachgebessert und liefern meistens gut verarbeitete Gehäuse. Auch beim Fragbook DTX lernte man aus vergangenen Fehlern und klopfte eine insgesamt stabile Spielestation mit festen Bildschirmscharnieren und sauber ineinander übergehenden Elementen mit kleinen Spaltmaßen zusammen. Im aufgeklappten Zustand wirkt das durchweg schwarze Design mehr zweckmäßig als auffällig, weshalb das dezent gestaltete Gerät mit dem edel aussehenden Gehäusedeckel und der Auflageleiste in jede Umgebung passen dürfte. Überdurchschnittlich dicke Gummifüße halten den Spielebolzen derweil fest auf der Unterlage, ohne beim Zocken zu verrutschen.
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Kommentare zu Deviltech Fragbook DTX
Ich bekomme meines am Montag und kann euch dann mal sagen was ich davon halte.
Gast
Ich habs grade zurückgeschickt, weil es mir viel zu groß war, war mehr Desktop als Laptop, aber der Meinung über den Bildschirm kann ich hier überhaupt nicht entsprechen... Ich hab die Helligkeit teilweise runtergeregelt, weil es mir zu hell war! Wenn das das einzige ist, was dich stört, dann kannst du ruhigen Gewissens bestellen!
Macht einen guten und vor allem schicken Eindruck. Ich würde es mir glatt holen wenn das Display heller wäre. So muss ich nochmal eine Nacht drüber schlafen