Test - Devil May Cry : Devil May Cry

  • PS2
Von Kommentieren

Diesen Artikel Offline lesen oder ausdrucken mit UNLEASHED!

Nach 'Dino Crisis', der 'Resident Evil'-Reihe und 'Onimusha Warlords' schicken uns die Entwickler von Capcom wiederum in düstere Gegenden, um gegen scheinbar übermächtige Gegner anzutreten und unser Bestes zu geben. Was es dabei alles zu erleben gibt, womit sich der Held durch die Level schlägt und ob die Lokalisierung gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Review.

Devil May Cry
Auf dem Weg zum Schloss.

Dämonen und verruchte Orte liegen anscheinend voll im Trend, denkt man an Spiele wie 'Soul Reaver' oder 'Silent Hill'. Auch in diesem Titel ist nicht alles menschlicher Natur, was sich euch in den Weg stellt und selbst Dante, der Held der Geschichte, besitzt eine besondere Vergangenheit ...

Zur Geschichte
Alles beginnt damit, dass plötzlich eine heisse Motorradbraut in Dantes Büro auftaucht und ihn um seine Hilfe bittet. Nun, eigentlich fährt sie gleich in das Gebäude hinein, macht dabei die Tür platt und testet in einem kurzen Kampf auch gleich, ob er der Richtige für diesen Auftrag ist. Nachdem dann diese Formalitäten geklärt sind und ihr die Bekanntschaft mit der netten Trisch gemacht habt, geht es dann auch schon nach Mallet Island. Hier hat nämlich der Kampf zwischen Gut und Böse vor langer Zeit seinen Anfang genommen.

Vor 2000 Jahren besiegte an diesem Ort der heldenhafte Teufelsritter Sparda den bösen Teufelsprinzen Mundus, schickte ihn in die Verbannung und versiegelte seine Kräfte. Von da an wachte Sparda über das Geschick der Menschen und beschützte sie als ihr Herrscher. Nach seinem Tod kam aber Mundus wieder zu Kräften und ist nun dabei, eine dunkle Armee um sich zu scharen, um die Herrschaft über die Erde an sich zu reissen. Nur einer kann ihn jetzt noch aufhalten: Dante, der Sohn Spardas - halb Dämon, halb Mensch. Ausgestattet mit den selben Kampffähigkeiten und übernatürlichen Talenten gilt es, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen.

Kein normaler Held
Unser Held hat nun verschiedene interessante Fähigkeiten, die vor allem auf seine halb-dämonische Herkunft zurückzuführen sind: Mittels Druck auf L1 wird Dante in den sogenannten Teufel-Transformer-Modus versetzt, in dem seine Möglichkeiten anzugreifen ausgeweitet werden. Zum einen ist er in diesem Modus gegen feindliche Angriffe praktisch immun und kann sogar seinen Gesundheitszustand verbessern. Zum anderen ist er nun um einiges stärker und kann den Gegner mit speziellen Attacken auf den Leib rücken, um diesen dunklen Gestalten schneller den Garaus zu machen. So könnt ihr zum Beispiel sogar durch die Luft fliegen, um eure Widersacher niederzumetzeln.

Devil May Cry
Die Ankunftshalle.

Wie nicht anders zu erwarten, hält dieser Modus nicht unbegrenzt an, so dass auch euer magisches Schwert Alastor wieder mit Energie versorgt werden will, damit die Fähigkeiten einsetzbar sind. Des weiteren sind - wie alles auf der Welt - auch die Spezialattacken nicht umsonst. Bezahlt wird allerdings nicht mit schnödem Geld, sondern mit roten Steinen, an die ihr immer kommt, wenn ihr einen dunklen Schergen endgültig ins Jenseits schickt. In einer Art Shop könnt ihr dann damit eure Fähigkeiten aufpeppen, Heilsteine und ähnliches kaufen oder euer Schwert Alastor sowie die magischen, brennenden Handschuhe Ifrit mit neuen Attacken versehen.

Neben der Möglichkeit, euer Teufelswaffen-Arsenal aufzumotzen, findet ihr im Laufe eures Abenteuers weitere nützliche Dinge: Mit dem Teufelsstern lässt sich die Energieleiste eurer Teufelswaffen wiederaufladen, mit grünen Steinen verbessert sich eure Gesundheit und mit blauen und violetten Steinen werdet ihr widerstandsfähiger.

Schwer bewaffnet ...
... stürzt ihr euch in den Krieg gegen die dunklen Mächte. Neben eurem treusten Begleiter, dem bereits erwähnten Schwert Alastor sowie den brennenden Handschuhen Ifrit besitzt ihr zuerst auch zwei Pistolen der Marke Eigenbau, mit denen ihr aus sicherer Distanz angreifen könnt und die sich besonders im Kampf gegen kleinere oder fliegende Gegner eignen. Im Laufe des Spiels kommt ihr weiter beispielsweise auch an einen Granatwerfer und an eine mysteriöse Alienwaffe namens 'Nightmare', die euch doch ziemlich helfen werden, sich die fiesen Kerlchen etwas vom Hals zu halten.

Devil May Cry
Unterwasser-Kampf.

Da ihr manche Strecken unter Wasser zurücklegen müsst und dort ohne das entsprechende Equipment ziemlich wehrlos seid, dürft ihr euch an diesen Stellen mit der Needle-Gun den Weg freischiessen. Netterweise steht euch für alle 'normalen' Schiesseisen unbegrenzt Munition zur Verfügung, so dass ihr nach Herzenslust herumballern dürft und euch nur beim Einsatz der Teufelswaffen Gedanken darüber machen müsst, wie es um deren Energiezustand steht.

Für die Freiheit
Derart ausgerüstet und auf das schlimmste gefasst, hetzt ihr nun durch das alte Schloss auf Mallet Island, um die Menschheit vor der drohenden Sklaverei zu bewahren. Das ganze läuft aber nicht an einem Stück ab: Die Handlung wird immer wieder durch Cutscenes vorangetrieben, zudem ist das ganze Abenteuer in verschiedenen Aufträge unterteilt, nach deren Erfüllung sich auch der Spielstand speichern lässt. Über zwanzig dieser Episoden wollen erledigt werden, bevor ihr nach einem kinoreifen Finale den Abspann über den Bildschirm flimmern seht. Daneben warten noch ein paar Geheimaufträge darauf, in Angriff genommen zu werden. In diesen könnt ihr an weitere rote Steine gelangen, mit denen sich wieder Fähigkeiten dazukaufen lassen.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel