Special - Deus Ex: Mankind Divided : Jede Menge Story-Details

  • PC
  • PS4
  • One
Von Kommentieren

Der unlängst neu angekündigte Teil Deus Ex: Mankind Divided spielt zwei Jahre nach den katastrophalen Ereignissen in Deus Ex: Human Revolution. Protagonist Adam Jensen muss die Gruppe und deren Mitglieder entlarven, die hinter dem sogenannten "Aug Incident" steckt. Zwar steht die Gruppe der Illuminati insoweit natürlich im Fokus von Jensen, aber diese sind bei weitem nicht die einzige Fraktion, der eine gewichtige Rolle im neuesten Serienableger zukommt.

Während Jensen im letzten Teil noch für Sarif Industries tätig war, werkelt er im neuen Teil nun für die Anti-Terror-Einheit namens Task Force 29. Das Geschäft von Sarif Industries brach nach dem eingangs erwähnten Vorfall quasi zusammen. Laut Narrative Director Mary DeMarle ist Adam die einzige Person innerhalb dieser Task Force, die über Augmentationen verfügt. Um die Verschwörung aufzuklären, reist Jensen deshalb rund um den Globus. Einer der ersten bestätigten Schauplätze ist ein Gebiet in der Nähe von Prag, das mittlerweile zu einem Gefängnis für augmentierte Personen geworden ist.

Doch zurück zur eigentlichen Gruppierung: Die Task Force 29 hat zum Ziel, den Terrorismus auszulöschen. Laut DeMarle liegt es aber im neuen Teil eher im Auge des Betrachters, wer eigentlich Terrorist ist und wer nicht. In der Spielwelt ist derjenige, der für den einen ein Terrorist sein mag, für den anderen ein Freiheitskämpfer - und umgekehrt.

Gemeinhin als Terroristengruppe angesehen wird die ARC, die Augmented Rights Coalition. Gleich zu Beginn des Spiels muss Jensen das Hauptquartier dieser Gruppierung in Prag infiltrieren, um deren Anführer - Dr. Talos Rucker - in Gewahrsam zu nehmen. Dabei ist die ARC einem ursprünglich ziemlich lose strukturierten Netzwerk entsprungen, nachdem die Mitglieder die Rechte augmentierter Menschen nach dem Aug Incident verletzt sahen.

Der Leiter der Gruppierung, Dr. Rucker, ist ein im Rahmen der humanitären Hilfe tätiger Arzt, der Augmentierungen nach bleibenden Verletzungen im Rahmen einer Naturkatastrophe weiter durchzog. Durch das Bündeln von Augmentierungen ist Rucker mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für all diejenigen geworden, die gegen augmentierte Personen im Allgemeinen vorgehen.

Die ARC selbst gilt grundsätzlich nicht als gewalttätig, einige Mitglieder sind aus diesem Muster jedoch ausgebrochen, weshalb die Fraktion auf eine Terroristenliste gesetzt wurde. Neben Rucker gilt Victor Marchenko als eines der einflussreichsten Gruppenmitglieder. Wobei zunächst aber unklar bleibt, inwieweit dieser eine Gefahr für Jensen darstellt.

Bleiben die eingangs angesprochenen Illuminati, die bereits seit dem Serienbeginn als eine der bedeutendsten Gruppierungen innerhalb des Deus-Ex-Universums etabliert wurden. Sie gelten als Auslöser des Aug-Zwischenfalls, allerdings hat sich die Interpretation der Gruppe durch Eidos Montreal im Vergleich zu den früheren Serienablegern weiterentwickelt. Die einst eher durch Paranoia gekennzeichnete Gruppierung gilt im neuesten Teil der Reihe als deutlich geerdeter.

Deus Ex: Mankind Divided - Announcement Trailer (dt.)
Square Enix hat heute Deus Ex: Mankind Divided offiziel angekündigt. Passend dazu gibt es diesen ersten Trailer.

Mary DeMarle führt bezüglich den Illuminati aus, dass diese schon immer eine Fraktion gewesen seien, die die Gesellschaft kontrolliert und manipuliert hat, um ihre eigene Vision durchzusetzen. Dabei konnten stets auch persönliche Motive eine Rolle spielen, so dass das Verständnis der Illuminati vom Schutz der Gesellschaft nicht zwangsläufig zum Nutzen jedes einzelnen Gesellschaftsmitglieds ausfallen muss. Die Illuminati sind im Ergebnis damit eine Art Blaupause, um die nur ein Prozent der Gesamtbevölkerung umfassenden Teil der mächtigen Leute im Spieluniversum zu umschreiben, selbst wenn diese nicht über eine gemeinsame Struktur samt Versammlungen repräsentiert werden.

Die Entwicklerin zieht im Zusammenhang mit den Illuminati aber noch einen weiteren Vergleich: Sie habe das Buch "Too Big to Fail" gelesen und dabei festgestellt, dass einige Bänker schlicht und ergreifend zu arrogant seien, um effektiv für ein gemeinsames Ziel zusammenzuarbeiten. Ähnliches lasse sich auch von der Spielgruppierung behaupten.

Quelle: Game Informer

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel