Preview - Detroit: Become Human : Rebellion der Roboter

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Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Gänsehaut auf der Robopelle

Das Szenario schreit Blade Runner, das Gameplay brüllt Heavy Rain und die Atmosphäre flüstert noir, noir, noir! Für mich gehört Detroit: Become Human allein schon wegen der grandiosen Atmosphäre und der starken Betonung auf die Handlung zu den interessantesten Titeln des kommenden Jahres. Mir ist klar, dass ich nicht für alle Adventure-Fans sprechen kann, vor allem wenn es um Steuerungsmethoden geht, die denen von Heavy Rain sehr ähneln. Da scheiden sich die Geister. Ich für meinen Teil hatte weder etwas gegen kleine Analog-Stick-Gesten noch gegen Quick-Time-Events und statische Multiple-Choice-Verzweigungen.

Muss jeder für sich selbst entscheiden, aber für mich zählen bei dieser Art Spiel die Vermittlung der Handlung und eine geschickte grafische Verpackung. Die Androiden in Detroit wirken ungemein menschlich und sind nur anhand einer blauen Leuchte an der Stirn von echten Menschen zu unterscheiden. Es ist gespenstisch, wie schnell ich davon abließ, sie als reine Maschinen zu betrachten, und ich bin mir sicher, dass Quantic Dreams diese Situation für moralische Zwickmühlen nutzen wird. Ich kann es kaum abwarten, zumal der Rest der Grafik ebenfalls viel Feingefühl für Stil und Atmosphäre beweist. Do it again, Quantic!

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