Test - Destroy All Humans! Big Willy: Entfesselt : Alien Crypto holt den Willy raus

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Neuer Entwickler, gleiches Spiel – nachdem für die beiden ersten Teile von 'Destroy All Humans' die Pandemic Studios verantwortlich zeichneten, kommt der neue Teil namens 'Destroy All Humans! Big Willy: Entfesselt' von THQ’s Locomotive Games (’Ratatouille’, ’Cars’) exklusiv für Nintendos Wii heraus. Für PS3 und X360 wird im Laufe des Jahres aber ein eigenständiges Spiel der Reihe erscheinen, das an die Story der Wii-Episode anknüpfen soll.

Aliens im Ruhestand

Destroy All Humans! Big Willy EntfesseltHauptcharaktere von 'Big Willy: Entfesselt' sind erneut die durchgeknallten Aliens Crypto und Pox. Die beiden haben es sich inzwischen eigentlich auf der Erde bequem gemacht und die Menschenjagd fast eingestellt, doch als Pox mit seiner neuen Fast-Food-Kette Big Willy´s Probleme bekommt, springt Crypto für ihn wieder in sein Raumschiff und unterjocht die Bevölkerung. In den zahlreichen Missionen dreht sich dann auch fast alles um die Burger-Kette, die die schmackhaften Burger aus Menschenfleisch herstellt. Crypto muss nun versuchen zu verhindern, dass die Presse davon Wind bekommt, und einige Vertuschungsaktionen planen.

Mag die Geschichte nicht unbedingt spannend sein, so kann man ihr den Humor nicht absprechen. Allein die Gespräche zwischen den beiden Aliens über die dummen Menschen sind herrlich, die gelungene deutsche Sprachausgabe tut ihr Übriges, dass man gerne lauscht. Außerdem mangelt es im Spiel wie schon in den Vorgängern nicht an witzig-satirischen Anspielungen. Zeitlich ist die 'Big Willy: Entfesselt' in den 1970er-Jahren angesiedelt. Das merkt ihr nicht nur an den Outfits der Menschen, auch der Soundtrack punktet mit bekannten Songs aus dieser Zeit.

Fahr schon mal den Wagen vor

So ertönt beispielsweise beim Abbrennen einer Lagerhalle von Pox' Burger-Kette passend der Song "Burn baby burn", der Spaß am Gebäudezerstören per Ufo erhöht sich in diesem Moment deutlich. Ebenso klasse sind die kleinen Anspielungen auf die typischen TV-Serien der 1970er. So will Crypto wieder zu Hause sein, wenn 'Starsky & Hutch' läuft, Pox veralbert mit einem lustigen Wortspiel die Krimiserie 'Derrick'.

So spaßig das Ganze zwischendurch auch ist, spielerisch bekommen Kenner der Vorgänger kaum etwas Neues geboten. Ihr steuert aus der Third-Person-Ansicht das Alien Crypto durch die Menschenstadt, wie bei den 'GTA'-Spielen wird auf einer kleinen Übersichtskarte der nächste Missionsstartpunkt angezeigt. Euch ist dabei freigestellt, ob ihr erst aus reiner Lust und Laune für ein wenig Chaos auf den Straßen sorgt oder gleich die nächste Mission startet.

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