Test - Destiny 2 : Die PC-Version im Nachtest

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Überraschend war, dass Destiny 2 auch mit kleineren Grafikkarten wunderbar klarkommt, sofern der Speicher nicht zu lasch bestückt ist. Eine MSI GeForce GTX 1050 Ti Gaming X mit 4 GB hatte keine Probleme, Destiny 2 auf Full-HD-Auflösung und hoher Einstellung lieferte ebenfalls stabile 60 fps. Selbst auf höchsten Einstellungen unter 1.920 x 1.080 schaffte die Karte noch 40-45 fps mit sporadischen Absackern auf 35 fps bei vollem Videospeicher.

Selbst wenn es auf irgendeiner Konfiguration ein wenig ruckelt: Vicarious Visions hat nicht an den Einstellungsmöglichkeiten für die Grafik gespart. Man hat einen ganzen Batzen an Möglichkeiten, die Performance an sein System anzupassen. Hinzu kommt eine ganze Reihe an Effekten, die auf den Konsolen nicht zum Zuge gekommen sind, sodass die Grafik insgesamt um einiges ansehnlicher ist. FOV-Einstellungen fehlen ebenso wenig, auch an künftige HDR-Monitore wurde gedacht.

Abzuwarten bleibt nun, ob die Entwickler das Thema Cheating in den Griff bekommen. Aktuell sieht das alles zwar ganz okay aus, aber erst die Erfahrung der nächsten Wochen wird zeigen, ob Destiny 2 frei ist von Wallhacks, Aimbots oder Ressource-Hacks. Ein wenig Diskussion gibt es bereits, da schon einige Spieler permanent gebannt wurden, aber noch wenig konkrete Aussagen über das Warum zu lesen sind.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Dickes Lob an eine sehr gute PC-Version

Über die inhaltlichen Schwächen von Destiny 2 im Endgame kann man sich weiterhin vortrefflich streiten. Technisch jedenfalls hat Vicarious Visions bei der PC-Version alles richtig gemacht. Die flüssig umgesetzte Steuerung betont das hervorragende Gunplay. Die Performance gibt sich weder auf starken noch auf schwächeren Karten irgendeine Blöße. Halbwegs vernünftigen VRAM vorausgesetzt, ist es auf so ziemlich jeder einigermaßen aktuellen Konfiguration möglich, den Titel locker auf 60 fps oder mehr zu bringen, und auch eher seltener verwendete Bildschirmauflösungen bereiten keine Probleme. Da können sich einige Entwickler von PC-Versionen eine dicke Scheibe abschneiden.

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