Ist das atmosphärische Dear Esther überhaupt ein Spiel? Felix philosophiert über das kleine Kunstwerk.
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250.000 Exemplare verkauft [5]
Dear Esther - German Gameplay Trailer
Szenen aus dem PC-Spiel
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Kommentare zu Dear Esther - Felix' Gedanken zum Spiel
Nein?
Du entscheidest nicht ob du nun in das Haus gehst oder nicht? Du mußt keine Tasten drücken damit sich dort was bewegt oder auch nicht? Es läuft alles wie im Film ab und du sitzt nur da und schaust zu?
Ein Spiel würde ich es auch nicht nennen.
Eher ein E-Book in weitgehenst linearer Form mit starken visuellen Komponenten.
Ähhh... bei Dear Esther interagierst du GAR NICHT und entscheidest auch nichts. Das "Spiel" bietet dir ein paar wenige lineare Schlauchlevel, durch die von Anfang bis Ende stolpern darfst, unterwegs vielleicht ein paar Hinweise zur Story aufschnappst und dem Erzähler dabei zuhörst. Viel mehr ist da nicht.
Ich hab' recht gespaltene Gefühle bzgl. "Dear Esther". Einerseits ist die Atmosphäre wirklich fantastisch und ich kann jedem nur empfehlen, wenigstens einmal über die Insel zu stolpern (möglichst abends oder nachts und allein im Zimmer)... auf der anderen Seite ist es eigentlich kein Spiel und mit der wirren Erzählweise macht es auch als spannende Geschichte nicht sonderlich viel her. Ein gutes Buch oder ein guter Film wären da vermutlich eher was.
Der Wiederspielwert ist IMHO auch eher gering. Zwar ändern sich mit jedem Mal ein paar Details oder man hört ein paar andere Monologfetzen vom Erzähler, aber wirklich substanziell sind die Änderungen meist nicht. Mit ein bis zwei Stunden Spielzeit ist es für 8 Euro dann auch noch relativ teuer...
Eine Kaufempfehlung mag ich da kaum aussprechen, obwohl ich's eigentlich faszinierend finde.
So in etwa stelle ich mir das Fernsehen der Zukunft vor. Man interagiert selber und entscheidet indirekt wie der Film verlaufen könnte.