30.07.2012 - Christian Kurowski
Wir schreiben das Jahr 1986. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Eine neuartige Krankheit rafft die Menschheit erst dahin, um sie anschließend wieder von den Toten auferstehen zu lassen. Gesellschaftliche Strukturen zerbrechen schlagartig. Von nun an wird der Tagesablauf von nur noch einem bestimmt: überleben. Randall Wayne ist kein Soldat und kein Held. Er ist Vater und sucht seine Familie. Zusammen mit ein paar anderen Überlebenden schlägt er sich durch Geisterstädte. Eines Tages werden sie von den sogenannten Schatten, so werden die Zombies von den Überlebenden genannt, überrascht. Die Gruppe wird unfreiwillig geteilt. Randy ist jetzt auf sich allein gestellt. Er macht sich auf den Weg nach Seattle. Dort soll es Rettung geben und dort soll auch seine Familie sein.
Ihr steuert Randall aus der zweidimensionalen Perspektive meistens von links nach rechts. Die Orte, die ihr auf eurer Reise besucht, erfordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit. Praktisch ständig klettert ihr an Häuserfassaden, hangelt an Stromleitungen oder Abflussrohren und springt über Schluchten. Die Bedrohung der Untoten ist dabei allgegenwärtig. Während ihr am Anfang noch völlig schutzlos seid und nur die Flucht ergreifen könnt, findet ihr wenig später eine Axt, die euch im Nahkampf treue Dienste leistet. Im späteren Spielverlauf gesellt sich zum Waffenarsenal ein Revolver und eine Flinte dazu. Deadlight ist allerdings kein Shooter. Vielmehr erinnert das Spielprinzip an klassische Action-Adventures der Marke Another World oder Flashback.
Randall hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Um sich auszudrücken, bringt er seine Gedanken in einem Tagebuch auf Papier. Schon am Anfang könnt ihr die sechzig Seiten lesen, die er verfasst hat. Dadurch bekommt ihr einen ausführlichen Blick darauf, wer der Mensch Randy eigentlich ist. Außerdem lässt sich so auch gut nachvollziehen, wie die Welt vor der Zombie-Apokalypse war und die Gesellschaft auf die Bedrohung reagierte. Jedoch wurden einige Seiten aus dem Tagebuch entfernt. Ihr findet sie im Laufe eurer Reise, wenn ihr aufmerksam seid.
Es gibt aber noch mehr zu entdecken. Neben Gegenständen, die eure Lebensenergie und Ausdauer aufwerten, findet ihr diverse Ausweise verstorbener Menschen und stolpert über persönliche Gegenstände, Zeitungsartikel sowie Memos. Diese Ausschnitte erzählen kleinere Geschichten und Schicksale. Deadlight ist trostlos. Die Szenarien, in denen ihr euch gute drei Stunden lang bewegt, ersticken die Hoffnung auf eine bessere Zeit im Keim . So durchquert ihr unter anderem verwüstete Wohnungen, in denen Leute mit Blut Nachrichten geschrieben haben und von der Deckung baumeln. weiter...
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Kommentare zu Deadlight
Vielleicht oben, bei der Kurzübersicht über dem Review?
Microsoft Studios sind jedenfalls der Publisher und da sie auch "groß" auf der Xbox dafür werben, stehen die Chancen erstmal in nächster Zeit schlecht.
Hoffentlich kommt es auch für Steam + PSN (+Vita)
Hab wo gelesen dass Microsoft-Studios bei der Entwicklung mitinvolviert war bzw. nen Deal hat, die Chancen stehen also wohl eher schlecht.
Release
Ist schon die genaue Uhrzeit bekannt wann das Spiel Downloadbar ist?
Das Spiel ist relativ linear. Du kannst es natürlich noch mal durchspielen, um auch die letzten geheimen Gegenstände zu finden. An der Spielerfahrung an sich wird es aber nicht viel ändern.
Was die Synchronstimme von Randy betrifft: Es ist nicht David Hayter, aber ich finde gerade auch nicht, wer es gemacht hat. Die Credits habe ich gerade nicht zur Hand.
Wie hoch ist eigentlich der wiederspielwert ? Bei Journey hat ich erst auch meine zweifel, und doch hat es mich begeistert da man immer wieder was neues entdeckt seies ne andere Sicht der fantastischen Welt oder nur um alle Umhänge zu sammeln. Ansonsten hört sich das Spiel wierklich gut an nur schon von der Atmophäre.
"Man könnte fast vermuten, der kanadischer Familienvater würde von David Hayter gesprochen" - na was jetzt? mich würde sehr interessieren, wer den hauptcharakter spricht - erinnert ein wenig an thomas jane aus "the punisher" ..
Zu kurz und zu teuer, wird erstmal nicht gekauft.
Ich hol mir lieber Dust - An Elysian Tail....man das Ding sollte 2008 erscheinen, aber dadurch das es nur von einer Person gemacht wird..
trotzdem gekauft
Wenn's für 5 bis 8 Euro für den PC - von mir aus über Steam - erschienen würde, tät ich mal 'nen Blick riskieren. Die Xbox-Exklusivität halte ich für den falschen Weg.
Ist nicht gekauft
Ist gekauft.