Test - Dead or Alive 4 : Dead or Alive 4

  • X360
Von Kommentieren

Wurden Xbox-Besitzer noch vor knapp einem Jahr mit der ’Ultimate’-Version versorgt, folgt nun der offizielle vierte Teil der Beat’em-up-Reihe für die Xbox 360. Was die Japano-Prügelei mit den freizügigen Girls und den handfesten Keilereien an Neuem zu bieten hat, wollen wir euch im folgenden Review verraten.

Ninjas, Mädels und eine Tracht Prügel

Die Nachricht dürfte den Microsoft-Bossen das Schnitzel zum Mittagessen ziemlich versalzen haben: Der groß angekündigte und von vielen Fans heiß erwartete Beat’em-up-Titel ’Dead or Alive 4’ schaffte es nicht pünktlich zum Release-Tag der Xbox 360 in den Handel. Besonders schlimm war dies für Japan, wo schon die Xbox nie so recht in Gang kam und meist nur mit den ’Dead or Alive’-Titeln für größeres Interesse bei den Spielern sorgte. Nun denn, mit einigen Wochen Verspätung kommt der offizielle vierte Teil doch noch in die Händlerregale. Seit ’Dead or Alive 2’ in den Arcades, auf PS2 und Dreamcast zählt die Beat’em-up-Reihe von Tecmo neben ’Virtua Fighter’ und ’Tekken’ zu den erfolgreichsten 3D-Kampfspielen. Insofern überrascht es nicht, dass die Entwickler beim vierten Teil keine Experimente eingegangen sind, sondern behutsam einige Verbesserungen vorgenommen haben – wie man es schon von ’Dead or Alive 3’ und ’Dead or Alive Ultimate’ her kennt.

Das Kämpferfeld wird von vielen bekannten Charakteren geprägt – es finden sich nahezu alle Figuren aus den bisherigen Episoden ein, außerdem sind drei neue Charaktere dazugekommen. Nach wie vor ein Augenschmaus sind natürlich die vollbusigen Mädels, die einfach zu ’Dead or Alive’ dazugehören. Ihr prügelt euch mit der Wrestlerin Tina, dem in Deutschland lebenden Mädel Hitomi, der anmutigen Helena, dem Vamp Christie, der Killerin Ayane, der Ninja-Dame Kasumi und der Studentin Lei Fang. In der Herrenriege trefft ihr auf den ’Ninja Gaiden’-Helden Hayabusa, Ninja Hayate, den Eigenbrödler Ein, den Drunken Master Brad Wong, den Wrestler Bass, den Freak Zack, den Bruce Lee Look-a-like Yann Lee sowie die beiden Söldner Bayman und Leon. Neu hinzugekommen sind die maskierte Kämpferin La Mariposa, die Geisha Kokoro und der Gen-Fu-Lehrling Eliot. Im Story-Modus stehen 16 Charaktere zur Auswahl, für die anderen Modi schaltet ihr X weitere Recken inklusive einer ’Halo’-Bonuskämpferin frei.

Ganz schön schwierig

Nicht nur bei den Figuren, sondern auch beim Gameplay und den Spielmodi bekommt man die übliche ’Dead or Alive’-Kost geboten. Ihr kämpft im Story-Modus mit der Figur eurer Wahl nacheinander gegen eine Hand voll Gegner, wobei jeweils etwa zwei belanglose Ingame-Storysequenzen und ein beeindruckender Render-Schlussfilm das Geschehen versüßen. Trainieren dürft ihr im Sparring-Modus, der Gegner-Modus steht dagegen für Zweispieler-Gefechte zur Verfügung. Im Battle-Modus treten zwei Zweierteams gegeneinander an, wobei ihr die aktiven Figuren ’on the fly’ wechseln dürft – dies spielt ihr entweder alleine oder zusammen mit bis zu drei Kumpels. Duelle mit Teams aus bis zu sieben Charakteren sind hingegen im Team-Modus möglich. Eher für Einzelspieler sind der Survival-Modus und der Zeit-Modus gedacht, in dem ihr eure Highscores verbessern könnt. Wie schon in ’Dead or Alive Ultimate’ protzt der Xbox-360-Titel mit einem Online-Modus. Dieser wurde im Vergleich zum Vorgänger etwas verbessert: Die Lags sind insgesamt nicht mehr ganz so heftig, allerdings solltet ihr euch nach wie vor am besten mit Leuten treffen, die ihr kennt und die eine gute Internetverbindung haben, um einigermaßen erträglich spielen zu können. Neu hinzugekommen ist außerdem eine witzig gemachte Ingame-Lobby, wo ihr unter anderem den Kampf von anderen Mitspielern beobachten, mit euren Kumpels chatten und das Mobiliar nach eurem Gusto platzieren könnt. Etwas für Hobbyfotografen und Spanner ist hingegen der Watch-Modus, in dem zwei CPU-Recken gegeneinander kämpfen, während ihr de Perspektive beeinflussen und Fotos schießen dürft.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel