Preview - Days Gone : Open-World-Apokalypse der Zombies

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5 Punkte, die Days Gone von der Konkurrenz abheben

Punkt 1: Story und Setting

Days Gone spielt in den schier endlosen Wäldern des Bundesstaats Oregon im amerikanischen Nordwesten. Ihr übernehmt die Rolle von Deacon St. John, der das typische Bild des harten Bikers mit rauer Schale und weichem Kern abgibt. Die Menschheit kämpft inmitten einer Zombie-Apokalypse ums blanke Überleben – beziehungsweise „Freaker-Apokalypse“, den wie schon bei Walkern, Clickern und Infizierten heißen die Zombies nicht Zombies und besitzen ihre eigene Herkunftsgeschichte, die die Entwickler aber noch geheim halten wollen. Auch die gruselige, bedrohliche Atmosphäre macht ein Alleinstellungsmerkmal von Days Gone aus: Im finsteren Wald hört ihr unablässig markerschütternde Schreie in der Ferne und vernehmt das unheimliche Schlurfen eines Zombies, der möglicherweise näher sein könnte, als euch lieb ist.

Punkt 2: Freaker ist nicht gleich Freaker

Ähnlich wie schon in The Last of Us gibt es Zombies, pardon: Freaker, in unterschiedlichen Stadien ihrer ... Freakigkeit. Manche erfüllen das tumbe Klischee des blindwütig anstürmenden Untoten, manche verbünden sich mit anderen zu Rudeln, manche agieren etwas schlauer, suchen ihre Umgebung ab und achten auf verdächtige Geräusche. Vor allem Letzteres bildet einen zentralen Angelpunkt des Gameplays von Days Gone: Da die meisten Gegner auf Geräusche reagieren, ist bedächtiges Vorgehen ratsam, was den Sony-Titel deutlich taktischer macht als beispielsweise Red Dead Redemption.

Punkt 3: Gehobener Schwierigkeitsgrad

Denn: Auch das scheint Days Gone von der Konkurrenz abzuheben – es wirkt deutlich knackiger als insbesondere die für ihren einfachen Schwierigkeitsgrad gescholtenen Open-World-Spiele von Ubisoft. „Wenn du häufig stirbst, mach dir keine Gedanken“, sagt einer der Entwickler noch vor der Anspielsitzung zu mir – das sei normal. Und tatsächlich: Wer in Days Gone mit dem Kopf durch die Wand will, holt sich schnell eine blutige Nase. In dieser Hinsicht hat der Sony-Titel mehr mit echten Survival-Titeln wie Resident Evil 7 gemein als mit Assassin's Creed & Co.

Punkt 4: Survival und Crafting

Apropos Survival: Auch vom aktuellen Boom der Survival-Spiele hat sich Days Gone ein paar Kleinigkeiten abgeschaut. So gibt es in jeder Ecke der Spielwelt tonnenweise Loot einzusammeln: Bauteile aus alten Autowracks, herumliegender Schrott, Verbandsmaterial, Steine, Äste und Unzähliges mehr, um daraus Molotow-Cocktails, Munition, Heilutensilien und sonstige überlebenswichtige Basteleien zu craften.

Punkt 5: Motorräder!

Wie es sich für einen echten Biker gehört, seid ihr in der weiten Welt von Days Gone vorwiegend mit dem Motorrad unterwegs. Im Gegensatz zu den etwas ungelenken Zweirädern in GTA lassen sich diese glücklicherweise sehr intuitiv steuern. Allerdings müsst ihr gut auf euer Bike Acht geben und es beispielsweise regelmäßig neu betanken, um nicht plötzlich mitten in der Wildnis ohne fahrbaren Untersatz zu stranden.

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