Preview - Dauntless : Die kostenlose Alternative zu Monster Hunter

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Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Eine kostenlose und deutlich zugänglichere Alternative zu Monster Hunter

Ich habe Monster Hunter eine ganze Weile lang gespielt und hatte dabei durchaus Spaß. Aber die große Begeisterung wollte nicht überspringen. Zu langatmig fand ich die Phasen des Leerlaufs, zu mühselig die schier endlos währende Klopperei auf die immer gleichen Monster, zu überladen wirkte auf mich das Crafting-System, das seine Spieler zum Blumenpflücken und Pilzesammeln abkommandierte, während man doch eigentlich gegen riesige Monster kämpfen wollte.

Dauntless scheint genau die richtige Alternative für Leute wie mich zu werden. Der Free-to-Play-Titel konzentriert sich voll und ganz auf das Wesentliche: die gemeinsame Jagd auf spektakuläre und abwechslungsreich designte Ungeheuer und behandelt das Beiwerk so, wie es sein sollte: als Beiwerk nämlich. Das Kampfsystem mit seinen leichten Dark-Souls-Anleihen mochte ich ebenfalls auf Anhieb lieber, da ich das Gefühl hatte, mehr Kontrolle über meine Vorgehensweise und die Taktik der Gruppe zu haben.

Grafisch ist Dauntless freilich weit entfernt von der Opulenz eines Monster Hunter World, dennoch gelingt es dem hübschen Zeichenstil erstaunlich charmant, die Eigenheiten der verschiedenen Ungeheuer herauszuarbeiten. Da Dauntless zudem kostenlos ist und seine Spieler nicht zum Ausgeben von Geld nötigen möchte, kann ich nur empfehlen, sich in die Beta zu begeben, die am 24. Mai startet.

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