Special - Daedalic Days 2016 : Alle neuen Titel im Überblick

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Am 26. Februar fanden die Daedalic Days an Bord des Veranstaltungsschiffes Cap San Diego im Hamburger Hafen statt. Entwickler und Publisher Daedalic Entertainment ließ bereits zu Beginn der Veranstaltung die Bombe platzen: Mit Deponia Doomsday erschien der vierte Teil der preisgekrönten Adventure-Serie bereits am 1. März – nur eine Woche nach der Ankündigung des Titels. Doch Deponia Doomsday war nicht die einzige faustdicke Überraschung im Aufgebot der Hamburger.

Deponia für Playstation 4

Deponia stand eindeutig im Mittelpunkt der diesjährigen Daedalic Days. Die seit 2012 exklusiv für den PC entwickelte Adventure-Reihe erscheint nämlich noch 2016 mit all ihren Teilen endlich auch für Playstation 4.

Zur Jahreshälfte wird das erste Deponia veröffentlicht. Ihm folgen Chaos auf Deponia, Goodbye Deponia und schließlich Doomsday Deponia mit einigen Monaten Abstand. Die Konsolenfassungen ließen aufgrund der technischen Anpassungen länger auf sich warten. Die Umsetzungen bieten eine an den PS4-Controller angepasste Benutzeroberfläche. Den Helden Rufus steuert ihr beispielsweise direkt. Das Inventar blättert ihr bequem über die Digitaltasten durch. Inhaltlich gibt es keine Unterschiede zu den PC-Originalen.

Die Spiele werden zunächst als Download-Titel im PSN Store veröffentlicht. Carsten Fichtelmann, der Geschäftsführer von Daedalic Entertainment, hielt im Gespräch eine Retail-Fassung der gesamten Serie allerdings nicht für ausgeschlossen.

Eindruck: Klassische Point-&-Click-Adventures sind auf der Playstation 4 Mangelware. Die Deponia-Reihe schließt diese Lücke und dürfte dank angepasster Steuerung und Technik knobelnde Konsolenfreunde ebenso begeistern wie zuvor PC-Spieler.

Erscheint: 2. Quartal 2016

Candle

Das erstmals auf den Daedalic Days 2016 vorgestellte Geschicklichkeitsspiel Candle war einst ein Studentenprojekt, doch es nähert sich nach vier Jahren Entwicklungszeit endlich der Fertigstellung. Das Besondere an diesem Spiel ist sein eigenwilliger Grafikstil: Alle Hintergründe sind Aquarellzeichnungen, die erst gemalt und dann digitalisiert wurden. Diese ungewöhnliche Technik passt klasse zu Candle und hebt es von anderen 2-D-Plattformern ab.

In dem Geschicklichkeitsspiel kontrolliert ihr den kleinen Möchtegernschamanen Teku, der den Medizinmann seines Stammes aus den Fängen des Wakcha-Clans befreien muss. Candle ist ein forderndes Spiel und basiert auf Umgebungsrätseln. Tekus linke Hand ist eine Kerze, mit der er immer wieder Licht in finstere Areale bringt. Bildschirmtode sind in Candle an der Tagesordnung und so bedurfte es auch in der Anspielversion viel Geschicks und einer guten Kombinationsgabe, um Teku lebendig durch die hübschen Levels zu bringen.

Eindruck: Candle überrascht zunächst mit seinem ungewöhnlichen und liebevollen Grafikstil. Doch darunter verbirgt sich ein knackig schwerer Puzzle-Plattformer. Das Spiel erscheint ausschließlich für PC und Mac.

Erscheint: 2. Quartal 2016