Test - Cultures : Cultures

  • PC
Von Kommentieren

Fünf Jahre sind vergangen, seit die Wikinger von ihrem Abenteuer aus der fremden neuen Welt in ihre Heimat nach Grönland zurückgekehrt sind. Sie lebten in Wohlstand und Frieden. Doch dann ereilt sie der Hilferuf eines alten Freundes. Indianer vom Stamm der Gelbmesser sind an der Küste Grönlands gelandet und bitten die Wikinger um Hilfe im Kampf gegen einen unheimlichen und gefährlichen Gegner. Ihr Dorf war angegriffen und vernichtet worden. Alle Indianer, die sich im Dorf aufhielten, wurden getötet, und nur die wenigen, die sich zur Zeit des Angriffes in den Wäldern befanden, hatten überlebt. Nachdem die Wikinger genug Vorräte angesammelt haben, machen sie sich wieder auf den Weg nach Vinland.

Dort angekommen treffen sie auf viele notleidende Indianerstämme, denen es zu helfen gilt. Dazu müßt ihr ein Dorf errichten um genug Nahrung und andere wichtige Dinge produzieren zu können. Überhaupt wird bei 'Cultures' viel Wert auf den Aufbau einer Siedlung gelegt, das Militär ist eher Nebensache. Zu Beginn einer Mission müßt ihr euch zuerst um die Versorgung eurer Wikinger mit Nahrung kümmern, denn jeder Einzelne von ihnen benötigt was zu essen. Von den überall wachsenden Beeren werden die Wikinger nicht satt, also gilt es Fischer- und Jägerzelte zu bauen, doch auch da gehen irgendwann die Fisch- und Wildbestände aus, so dass sich nur mit einer Farm, einer Mühle und einer Bäckerei richtig viel Nahrung erwirtschaften läßt.

Cultures
In Grönland wird die Überfahrt vorbereitet.

Ist die Nahrungsproduktion erst einmal gesichert, kann mit der Erweiterung der Siedlung und dem Aufbau weiterer Produktionsketten begonnen werden. Holzfäller und Steinmetze sorgen für den Nachschub an Baumaterialien, Töpfer und Tischler stellen Geschirr und Möbel her, so dass eure Wikinger schneller satt werden und sich besser erholen können. Allerdings nur, wenn ihr euren Dorfbewohnern ein Dach über dem Kopf zur Verfügung stellt. Wikinger ohne Wohnung werden schneller wieder hungrig und müde, so dass dadurch der Aufbau und der Wirtschaftskreislauf eures Dorfes ins Stocken geraten kann. Stellt ihr zum Beispiel eurem Bäcker keine Wohnung zur Verfügung, so muß er sein Nickerchen im Freien halten, und da es sich dort bekanntlich nicht so gut schläft wie im eigenen Bett, wird er sich um so öfter müde unter einen Baum legen und sich eine Mütze voll Schlaf gönnen. Das hat zur Folge, dass er kaum noch mit der Herstellung von Brot nachkommt, und die anderen Wikinger im Dorf hungern müssen, weil nicht genug Nahrung für alle da ist. In solchen Fällen bleibt euch oft nur der Handel mit anderen Völkern übrig, sofern ihr bereits auf ein paar euch freundlich gesinnte Indianer gestoßen seid und sie euch Nahrung im Tausch gegen andere Güter anbieten. Oder ihr schickt euren Händler zu 'Miguels fahrendem Warenservice', der euch in einigen Missionen begegnen wird.

Cultures
Das zerstörte Dorf der Gelbmesser.

Oft werdet ihr aber auch auf Indianerstämme stoßen, die das Wort Gastfreundschaft noch nie gehört haben, und euch gleich mit einem Pfeilhagel begrüßen. In diesem Fall nützt auch Diplomatie selten was, so dass ihr diesen Indianern besser aus dem Weg gehen solltet, oder, wenn sie euch gar all zu sehr im Wege stehen, ihnen zeigen müßt, was ein echter Wikinger ist. In der Kaserne könnt ihr drei Typen von Soldaten rekrutieren: Schwertkämpfer, Bogenschützen und Speerträger.

Cultures
Miguels fahrender Warenservice.

Alle drei Arten von Kriegern können mit Hilfe von Gold einen höheren Rang erreichen. Insgesamt gibt es drei Ränge mit denen die Kampf- und Verteidigungskraft der Soldaten gesteigert werden kann. Bogenschützen eignen sich am besten, wenn euer Feind in der Überzahl ist, zumal sie auch in Verteidigungstürmen eingesetzt werden können und sie das feindliche Heer so noch gezielter minimieren können. Schwertkämpfer und Speerträger hingegen sind eher die Jungs fürs Grobe und können feindliche Gebäude am besten zerstören und all zu aufdringlichen Indianern und Mayas eins über die Rübe ziehen.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel