Test - Cultures : Cultures

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'Cultures - Die Entdeckung Vinlands' erzählt die Geschichte des kleinen Wikingerjungen Bjarni, der mit seinem Stamm auf Grönland lebt. Dummerweise meint es Mutter Natur gar nicht gut mit den Wikingern, denn es regnet unaufhörlich und die Sonne ist schon seit Ewigkeiten nicht mehr hinter den Wolken aufgetaucht. Bei diesen Bedingungen schaut es mit der Ernte natürlich schlecht aus und so heisst es für die Leute, den Gürtel enger zu schnallen, bis eines Tages ein Meteorit den Himmel erhellt. Die Menschen sind hoch erfreut, nehmen sie doch an, die Sonne sei endlich wieder zurückgekehrt. Beim Eintritt in die Atmosphäre zerbricht der Meteorit in mehrere Teile und stürzt auf die Erde. Die tapferen Krieger machen sich auf die Reise, um die Teile der "Sonne" einzusammeln und landen dabei in Amerika.

Im Frühjahr 1998 gründeten drei junge Männer, ehemals beim bekannten deutschen Spielhersteller Blue Byte beschäftigt, ihre eigene Firma mit dem Namen Funatics, um ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. Dass die jungen Männer bei Blue Byte unter anderem an den "Siedler"-Spielen gearbeitet hatten merkt man auch ihren jetzigen Projekten irgendwie an. Mit ihrem aktuellen Spiel "Cultures - Die Entdeckung Vinlands" wollen sie nun ihren ersten grossen Hit landen.

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Der Dorfälteste hält einen Teil der "Sonne" in der Hand

Ihr habt die Wahl, entweder in einem der frei wählbaren Szenarien euer Glück zu versuchen, oder aber in der Kampagne die Wikinger auf der Suche nach den Sonnensteinen zu begleiten. Egal, wie ihr euch entscheidet, am Beginn einer typischen "Cultures"-Mission besitzt ihr in der Regel nicht viel mehr als ein Haupthaus, einige Vorräte und ein paar Leute. Es gilt nun zuallererst, die grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen. Bevor es allerdings an das Bauen von Gebäuden geht, müssen erst mal einige Männer als Bauarbeiter eingeteilt werden. Diesen könnt ihr dann Aufträge wie beispielsweise den Bau eines Jägerzelts oder einer Fischerhütte erteilen. Ist ein Gebäude fertiggestellt, muss noch eine Arbeitskraft zugewiesen werden. Zu Beginn gibt es immer einen relativ kleinen, fixen Grundbestand an Berufen, die eure Männer ausüben können. Nachdem sie für einige Zeit in einem Beruf gearbeitet haben, gewinnen sie mehr und mehr an Erfahrung und werden schliesslich zum Meister erklärt. Erst durch derart erfahrne Arbeiter erweitert sich der Technologiebaum und damit die zur Verfügung stehenden Gebäude nach und nach. Zu der Vielzahl an zur Verfügung stehenden Gebäuden zählen unter anderem Wohnhäuser, Vorratslager, Holzfällerhütten, Kasernen, Erzschmelzen, Tempel, Farmen und Schulen. Erhält einer eurer Untertanen in einem neuen Beruf den Meistertitel und habt ihr schon eine Schule errichtet, so wird der Meisterbrief dort hinterlegt. Fortan könnt ihr Männer direkt für diese Berufe ausbilden, ohne dass sie die ganze Karriereleiter emporsteigen müssten.

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Bjarni bei der Ankunft in der neuen Welt

Insgesamt muss man sagen, dass sich Funatics grosse Mühe gegeben hat, das Wirtschaftssystem möglichst einfach und vor allem selbsterklärend aufzubauen. Ein Klick auf das jeweilige Gebäude genügt um festzustellen, was produziert wird oder welche Rohstoffe nicht im ausreichenden Masse vorhanden sind. Bei einigen speziellen Gebäuden lassen sich Träger einteilen, welche die Rohstoffe und Erzeugnisse an- und abtransportieren, und so die eigentlichen Arbeiter entlasten. Dabei solltet ihr darauf achten, genügend Lagerhäuser im Dorf zu verteilen, damit die Träger keine unnötig langen Wege zurücklegen müssen und so wertvolle Zeit vertrödeln.

 

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