08.06.2012 - Jens Bremicker
Derzeit arbeitet Crytek nicht nur an Crysis 3, sondern auch an Homefront 2 und dem Kinect-Spiel Ryse. Danach möchte sich das Studio wohl komplett auf Free-to-Play-Titel konzentrieren. Das verriet Cevat Yerli in einem Interview mit den Kollegen von Videogamer. So wolle man die aktuell laufenden Verträge mit den Publishern erfüllen und sich dann nur noch der Produktion von hochwertigen, kostenlosen Spielen mit Mikrotransaktionen widmen.
Neben den oben genannten Blockbustern arbeitet Crytek momentan noch an dem Ego-Shooter Warface, welcher kostenlos zum Download bereitstehen und sich durch einen Item-Shop finanzieren wird. "Während wir jetzt Konsolenspiele entwickeln, wissen wir ganz genau, dass die Zukunft den Online- und Free-to-Play-Titeln gehört", so Yerli.
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Kommentare zu Crytek
Naja, ist mir egal was Crytek da bröselt. Mich hat noch kein Spiel dieses Entwicklers wirklich begeistert.
Das wäre aber dann kein free to play mehr, sondern wieder das gleiche Konzept wie im Moment: kostenlose Demo antesten bei Gefallen das Spiel kaufen.
Ich persönlich sehe die Zukunft bei den free2play Spielen. Der Haupt Grund ist hier die Zugänglichkeit.
Du bist schnell drin im Spiel ohne etwas auszugeben. Hat dich das Spiel dann gepackt, bist du teilweise sogar bereit noch mehr auszugeben als du ursprünglich ausgeben würdest, wenn du das Spiel noch nicht oder kaum kennen würdest.
Wichtig wäre hier für mich nur, dass der Spieler, der Geld bzw mehr Geld ausgibt, nur bedigt Vorteile hat.
Aber generell habe kann ich damit leben wenn ein Spieler durch Geld etwas bessere Sachen hat als ich. Wichtig ist, dass ich aber dennoch eine Chance gegen ihn habe. So ist mein Ansporn noch viel größer, diesen mit schwächerem Material zu schlagen. Und wenn ich es dann geschafft habe, ist das Erfogsgefühl noch größer.
Pay 2 Win nervt einfach nur
P2W ist die Falsche Richtung, ich möchte lieber Vollpreis bezahlen als 2€ zb für neue Kleidung, es nervt einfach nur
Tja, das war's dann wohl für mich mit Crytek. Free-2-Play ist gar nicht mein Ding. Ich zahle lieber von Beginn weg einen bestimmten Preis für ein (in der Regel) vollständiges Produkt, als nach und nach abgezockt zu werden...
Hat halt seine Vor- und Nachteile. Wir können ein Spiel auf diese Weise kostenlos spielen (wenns fair und gut entwickelt wurde) und durchs längere Zocken auch kostenlos an viele Elemente kommen. Ich sehe das immer als eine Art Achievementsystem, auch wenn es mit Geld erkaufbar ist. Nachteil ist natürlich, dass man vielleicht am Anfang super mit dem Spiel klarkommt ohne Geld, bzw. mit nur wenig Geld und es dann irgendwann teuerer wird und man sich entscheiden muss, ob man nun Geld investiert oder mit dem Game aufhört. Das ist für mich zumindestens immer die Problematik bei F2P Games. Ist ziemlich unangenehm und schwer mit einem Spiel aufzuhören, dessen Inhalt und Mechanik super gefällt, aber durch den immer veränderbaren Itemshop teuerer/zu teuer werden kann.
Ich sehe die Befürchtung eher in eine andere Richtung, vor allem für Shooter. Wenn man durch echtes Geld bessere Waffen bekommt zum Beispiel wird es noch so enden, dass die Spieler, die am meisten Geld haben auch die besten Waffen und somit einen Vorteil im Spiel haben werden.
Wenn hingegen, durch Geld neue Maps hinzugefügt werden, wäre es okay...
nur noch Free-2Play Spiele?
Na mal sehen was die Herrschaften in 1-2 Jahren dazu sagen.
Ich hoffe der Trend geht bald vorüber, denn es gibt genug Gamer, die ein "Normales" Spiel bevorzugen.
Das heißt: man will vorher wissen was das Spiel kostet und nicht nach und nach per Mikrotransaktionen abgezockt werden.
Schnell kostet ein Spiel heutzutage nicht mehr 50 EUR, sondern 150EUR