Test - Cross Racing Championship 2005 : Cross Racing Championship 2005

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Ihr habt schon immer mit neugierigen Blicken auf das ein oder andere Rallye-Spiel geschielt, doch bei den Namen Richard Burns und Colin McRae zuckt ihr abgeschreckt zurück? Dann kommt ‘Cross Racing Championship 2005’ wohl gerade recht, das eine viel versprechende Mischung aller Bereiche zu bieten scheint: Echtes Rallye-Feeling ohne übertriebenen Simulationscharakter; aber auch nicht zu "arcadig".

Racer meets Rally

Die Grundidee von ‘Cross Racing Championship 2005’ ist ebenso simpel wie interessant: Man nehme eine Portion Rally, mischt mehrere Esslöffel Arcade-Racer bei und schmeckt das Ganze mit einer Prise Karambolage-Action ab. Das Spiel lässt sich also keineswegs in ein vorhandenes Schema pressen, sondern bedient vielmehr den Geschmack verschiedener Hobbyfahrer - zumindest versuchen die Entwickler das. Zu Beginn erstellt man sich zunächst einen eigenen Fahrer, verpasst diesem ein schickes Outfit und steht dann vor der Wahl, ob es denn ein kurzes Einzelrennen oder gar eine komplette Karriere sein soll. Entscheidet man sich für letzteres, ist die Aufgabe schnell klar: Angefangen als unerfahrener Jüngling muss man sich mühsam nach oben arbeiten und sich den Respekt der anderen Fahrer verdienen.

Jeder Platz auf dem Siegertreppchen bringt übrigens nicht nur Prestigepunkte ein sondern schaltet auch weitere Rennen und sogar nützliche Zubehörteile frei. Diese reichen von feineren Aufhängungen bis hin zu kräftigeren Motoren. Vor jedem Rennen dürft ihr die Ausstattung des Wagens selbst bestimmen - entsprechend eures Vorrats an Teilen. Leider sind die Angaben zu den einzelnen Strecken etwas dürftig, so dass man lediglich über die Fahrbahnbeschaffenheit aufgeklärt und entsprechende Reifen aufzieht. Habt ihr es primär mit normalen Asphaltstraßen zu tun, reichen die Standardreifen völlig aus. Geht es dagegen über Feldwege, müssen die robusten Offroad-Gummis herhalten.

Apropos Autos: Original-Lizenzen sucht man vergeblich, so dass reine Fantasieboliden über den Asphalt brettern, die jedoch ansatzweise an reale Vorbilder erinnern. Allerdings ist Fuhrpark inklusive freischaltbarer Autos mit gerade mal acht Exemplaren etwas dünn ausgefallen. Allerdings haben die Entwickler von Invictus bereits versprochen, den dringend nötigen Nachschub in naher Zukunft auf der offiziellen Website zum Download zur Verfügung zu stellen. Hoffen wir mal, dass sie auch wirklich Wort halten denn ein paar Karossen mehr würden der Abwechslung sehr gut zu Gesicht stehen.

Ab durch den Schlamm

Kurz bevor der Startschuss für das erste Rennen fällt, stehen mehrere Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Diese bestimmen nicht nur die Intelligenz der Gegner sondern auch, wie ausgeprägt das Schadensmodell ist. Des Weiteren wird auf der Profistufe ausschließlich manuell geschaltet und alle externen Kameraperspektiven fallen weg. Das alles ist wirklich nur was für beinharte Profis, denn schon die kleinsten Rempler verbiegen die Karosserie des Wagens. Einmal zu viel den Rivalen oder die Randbebauung touchiert und das war es dann. Das liegt vor allem auch daran, dass die Gegner-KI ziemlich aggressiv zu Werke geht und ohne mit der Wimper zu zucken auf Konfrontationskurs geht. Fahrerisch glänzt sie dagegen nicht unbedingt, so dass sie teilweise recht seltsame Ausflüge in das Unterholz unternehmen.

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