11.10.2012 - Andreas Ludwig
In unserem letzten Vergleichstest setzten wir uns bereits die Verwandtschaft in Form des kabellosen Tactic 3D Wrath und des Tactic 3D Omega auf den Kopf. Sie ähneln dem Omega in vielerlei Hinsicht sehr stark, haben aber weniger Funktionen im Gepäck. Beim Recon3D Omega handelt es sich letztendlich um ein Bundle, bestehend aus dem eigentlichen Headset Tactic 3D Omega Wireless sowie der Soundkarte Recon3D - diese Hardware kann also auch getrennt voneinander gekauft werden. Bei der Bauweise kommt das Omega Wireless dem Wrath sehr nah, bietet zusätzlich zum PC- und Mac-Support aber noch die Kompatibilität mit der Xbox 360 und PlayStation 3. Das Bundle richtet sich daher primär an Multiplattformspieler.
Das Herzstück bildet die handliche USB-Soundkarte. Über sie wird der PC, der Mac und sämtliche Konsolen angeschlossen, um letztendlich mit dem kabellosen Omega-Headset zu kommunizieren. Auf der Oberseite könnt ihr neben der Gesamtlautstärke einen THX-Modus aktivieren, mit dem die Klangkulisse nochmals aufgepeppt werden soll. Insbesondere die Bassintensität erhöht sich mit dieser Einstellung. Auf der gegenüberliegenden Seite lässt sich der Scout-Modus einschalten. Er hebt leise Geräusche, wie Fußschritte, hervor, um beispielsweise in Ego-Shootern Feinde früher hören zu können. Letzteres funktioniert oft gut, verschafft aber nur in Einzelfällen klare taktische Vorteile.
An den Seiten lauern unterdessen die eigentlichen Audioanschlüsse und weitere Knöpfe. Während auf der rechten Seite die Mikrofonintensität in drei Stufen eingestellt werden kann, lassen sich auf der linken Seite die Modi "PC", "Xbox" beziehungsweise "PS3" wählen, sprich die einzelnen Geräte einschalten. Auf der Rückseite verstecken sich jeweils eine Audiobuchse (3,5 mm Klinke) für eine externe 2.1-Sound-Anlage, ein Headset oder für die Konsolen sowie eine Buchse für ein weiteres Mikrofon. Auf der Vorderseite liegen der USB-Anschluss und ein weiterer 3,5-mm-Klinke-Hafen für Audiogeräte. Zwischen diesen Anschlüssen wird außerdem der spezielle Funkadapter des Omega-Headsets eingesteckt. Für die Konsolenvernetzung bringt die Soundkarte die jeweils passenden Audiokabel mit. Im Grunde hat die Recond3D-Soundkarte alle wesentlichen Funktionen an Bord. Besitzer einer 5.1/7.1-Lautsprecheranlage werden ihr System allerdings nicht mit der Karte verbinden können.
Das Headset gleicht bis auf wenige Unterschiede dem kabellosen Wrath. Das dezent in Schwarz gehaltene Gehäuse mit beleuchteten Ohrmuscheln wirkt angemessen gut verarbeitet, ohne durch herausstehende Ecken oder unschöne Spaltmaße negativ aufzufallen. Im Gegenteil: Aufgrund des stabilen Eisenkerns macht es einen belastbaren und durchweg festen Eindruck, lediglich die Ohrmuscheln quietschen gelegentlich beim Drehen. weiter...
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Kommentare zu Creative Sound Blaster Recon3D Omega
Schöner Test - Danke.
- weil es eben ja manche Headsets direkt so anbieten.
Mich würde mal interessieren, ob eine spezielle PS3 Problematik bzgl Headsets auch einige andere betrifft. Bei der PS3 ist der Voice-Chat ja bekanntlich nicht vorhanden und die Ingame-Chats meistens mangelhaft.
Also habe ich ein Headset (Tritton - was ihr noch gar nicht getestet habt?), wo ich den Spielesound von der PS3 (optisch) und den Teamspeak-Sound von einem Notebook (USB) abgreifen kann. Halt beides gleichzeitig. Die eleganteste Lösung für ein generell unschönes Problem.
Vielleicht stell ich da auch ein Sonderfall da (das Problem ist ja auch speziell), wollte es aber mal erwähnt haben