Test - Corsair ST 100 RGB : Ständer und 7.1-Verstärker kombiniert

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Immer mehr Hersteller versuchen, komplette Pakete hinsichtlich ihrer Peripherie zu schnüren. Corsair rundet sein Angebot ebenfalls weiter ab und liefert zu Mäusen, Tastaturen und Headsets einen passenden Headsetständer – natürlich mit RGB-Beleuchtung und einigen Extras wie virtuellem 7.1-Sound. Reichen diese Extras, um den Preis von immerhin 69,99 Euro zu rechtfertigen?

Das Corsair ST 100 RGB erfüllt im Grunde gleich mehrere Zwecke. In erster Linie dient es als robuster Headsetständer, den nichts so leicht erschüttern kann. Die kräftige Aluminiumkonstruktion hat ein ordentliches Gewicht und stemmt mit 25 cm Höhe auch wuchtigere Headsets problemlos. Die Basisplatte ist 12 x 12 cm groß und an der Unterseite gummiert, sodass Umkippen oder Verrutschen im Grunde nicht möglich sind.

Über ein mit 1,8 m hinreichend langes USB-3.1-Micro-B-Kabel wird das ST 100 an euren PC angeschlossen. So verbunden, erfüllt es zwei weitere Aufgaben. Unter anderem dient es als USB-Hub, denn auf der Oberseite und an der rechten Seite befindet sich je ein USB-3.1-Type-A-Port, mit dem ihr munter Mäuse oder Tastaturen oder gar ein Smartphone zum Aufladen anschließen könnt.

Der Anschluss eines Headsets erfolgt über eine 4-polige 3,5-mm-Klinkenbuchse an der rechten Seite. Nicht ohne Grund, denn im Gehäuse verbirgt sich ein Soundsystem, das es euch ermöglicht, eurem Analogheadset munteren virtuellen 7.1-Klang zu verpassen. Zwar nicht auf allerhöchstem Niveau, eine interne oder externe und für den Zweck dedizierte Soundkarte liefert ein besseres Ergebnis, eine Aufwertung des normalen Stereoklangs ist es aber allemal.

Nicht zuletzt, weil die Corsair Utility Engine euch eine ganze Reihe an Möglichkeiten zur Konfiguration des ST 100 liefert. So könnt ihr – natürlich – die RGB-Beleuchtung des Logos und eines LED-Bands am unteren Rand konfigurieren, mit verschiedenen Effekten versehen und mit etwaigen anderen Corsair-Geräten wie Maus oder Tastatur synchronisieren. Das ist schick. Wer ein Corsair-Set-up hat, kann seinen Schreibtisch damit noch ein wenig aufgeräumter und sehenswerter organisieren. Natürlich lassen sich in der Software auch eigene Beleuchtungsprofile hinterlegen.

Abgesehen davon sind aber auch EQ-Einstellungen vorhanden. Es gibt einige Presets, die für unser Empfinden allerdings eher mittelgut geraten sind. Und wie gesagt: High-End-Audio dürft ihr damit nicht unbedingt erwarten. Dafür könnt ihr eigene Einstellungen erarbeiten, sie speichern und per Mausklick abrufen. Ferner wechselt ihr ebenfalls per Mausklick zwischen Stereo- und Surroundmodus. Das alles geht erfreulich simpel von der Hand.

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