Test - Corsair HS50 : Schickes Headset für unter 60 Euro

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Corsair hat sich längst als Hersteller hochwertiger Peripherie etabliert und mit der Void-Reihe gute, wenn auch nicht gerade preiswerte Headsets am Start. Mit dem HS50 für aktuell 59,90 Euro will Corsair nun das preiswertere Segment erobern, steht dort allerdings harter Konkurrenz gegenüber. Nebenbuhler wie Astro A10 oder HyperX Cloud Stinger lassen sich nicht mal so eben vom Thron schubsen. Wie schlägt sich der Frischling im Headset-Stall?

59,90 Euro sind jedenfalls eine Ansage, die sicher den einen oder anderen Spieler nervös zum Geldbeutel greifen lässt. Dass man für diesen Preis nicht nur schrottreife Kopfklemmen für den gepflegten Trommelfellkollaps bekommen muss, haben Astro und HyperX bereits bewiesen. Schon der erste Blick macht klar, dass Corsair sich ebenfalls Qualität auf die Fahne gepinselt hat.

So überrascht das HS50 mit einem äußerst robusten Metallbügel als Basis, dem ein Kunststoffmantel mit Kunstlederkopfpolster spendiert wurde. Die rautenförmigen Nähte machen einiges her und strahlen Qualität aus allen Löchern aus. Die geräumigen, ovalen Ohrpolster sind in dezentem Schwarz mit einem Meshgitter aus Metall gehalten, auf dem ein dezentes Logo prangt, darum herum ein farbiger Zierstreifen. Das HS50 gibt es nämlich in drei Ausführungen, die zwar baugleich sind, sich aber in der Farbe der Nähte und besagtem Zierstreifen unterscheiden. Das Headset ist in Blau (PS4), Grün (Xbox) und Schwarz (PC) erhältlich.

Das HS50 wirkt mit seinen 319 Gramm sehr hochwertig für den Preis, lediglich auf ein textilummanteltes Kabel wurde verzichtet. Die Strippe ist immerhin satte 1,90 m lang mit einem Kombiklinkenstecker, hinzu kommt eine kurze Y-Weiche auf zwei dreipolige Klinkenstecker. Die Länge des Kabels ist fürs Zocken am PC richtig fein, für die Konsole aber eher unhandlich, wenn ihr das Headset am Controller anschließt. Eine kürzeres Hauptkabel mit einer längeren Y-Weiche wäre da etwas cleverer gewesen.

Die Bedienelemente konzentrieren sich auf das Nötigste, nämlich eine Mikrofon-Mute-Taste sowie einen Lautstärkeregler an der linken Ohrmuschel. Hinzu kommt ein abnehmbarer Mikrofonarm mit gut positionierbarem Drahtgeflecht. Tragekomfort und Bedienung sind insgesamt gut. Das Headset sitzt recht straff, aber ohne allzu großen seitlichen Druck auszuüben. Die erwähnte Konkurrenz ist insgesamt einen Tick bequemer, aber wir hatten selbst mit Brille bei einer mehrstündigen Zocksitzung keine Probleme. Dafür wirkt die Verarbeitung insgesamt hochwertiger als die der Konkurrenz.

Wie ihr anhand der Klinkenanschlüsse schon erahnen könnt, handelt es sich um ein analoges Stereo-Headset ohne viel Brimborium. Verbaut sind, wie allgemein üblich, 50-mm-Treiber mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz bei einer Impedanz von 32 Ohm. Das Mikrofon liefert 100 bis 10.000 Hz bei einer Empfindlichkeit von -40 dB.

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