Tipp - Civilization V : Allgemeine Tipps zum Strategiespiel

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Allgemeine Tipps zum Strategiespiel

Start
Baut eure erste Stadt nicht gleich in der ersten Runde. Nutzt beide Einheiten, um die Umgebung zu erkunden, und sucht euch einen Platz, der mindestens drei angrenzende Ressourcen sowie weitere im näheren Umkreis hat, die im späteren Verlauf beim Wachstum der Einflussgrenzen der Stadt mit integriert werden.

Stadtstaaten
Baut immer, wenn ihr könnt, das Verhältnis zu Stadtstaaten in eurer Nähe auf. Sie entpuppen sich im Kriegsfall mitunter als wertvolle Helfer und als Puffer gegen feindliche Angriffe. Speziell wenn alliierte Stadtstaaten über Ressourcen verfügen, bindet sie, so schnell es geht, an euer Straßennetz an. Sie beliefern euch mit Einheiten und Ressourcen ab einem alliierten Status.

Ressourcen
Wenn ihr Arbeiter habt, kümmert euch darum, dass als Erstes die Ressourcenquellen ausgebaut werden. Ressourcen sind ein wichtiges Tauschobjekt beim Handel, da die Beschaffung von Ressourcen, die nicht in eurem Einflussbereich liegen, die Stimmung der Bevölkerung steigert. Schließt viele Handelsverträge ab, das bessert nicht nur die Laune eurer Konkurrenten, sondern steigert auch die Zufriedenheit in euren Städten und damit das Wachstum.

Arbeiter
Beschäftigt nicht zu viele Arbeiter. Zwei pro Stadt sind mehr als genug. Nutzt nach Möglichkeit nicht den Automatikmodus, denn die Arbeiter neigen dazu, munter draufloszubauen und speziell bei Straßen geht das aufgrund der Instandhaltungskosten richtig ins Geld. Verbindet per Straßennetz lediglich die Städte miteinander und gegebenenfalls alliierte Stadtstaaten. Baut auf Ressourcenquellen die möglichen Erweiterungen und ansonsten eine gute Mischung aus Farmen, Märkten und anderen Objekten. Vergesst dabei nicht Nahrungsquellen, die im Meer liegen!

Forschung
Nutzt die Übersicht des Forschungsbaumes und konzentriert euch auf sinnvolle Kombinationen. Zwar müsst ihr bis zum Ende ohnehin alles erforschen, aber es bringt euch wenig, wenn ihr beispielsweise Geld in Schifffahrt und Häfen steckt, aber keine Stadt an der Küste habt.

Erkundung
Baut schon früh Scouts (später Karavellen), die das Land erkunden. Das bringt euch mehr Übersicht und schützt euch vor bösen Überraschungen. Lasst diese aber nicht automatisch auf die Menschheit los. Die Scouts haben die Neigung, ungefragt das Terrain von Stadtstaaten und Zivilisationen zu betreten, was deren Verhältnis zu euch erheblich drückt.

Städte und Grenzen
Lasst reichliche Abstände zwischen euren Städten. Durch das Wachstum erhöht sich ohnehin der Einflussradius, sodass sich die Stadtgrenzen mit der Zeit vermischen. Zudem verschlechtert eine hohe Zahl an Städten die Stimmung der Bevölkerung. Überschüssige eroberte Städte könnt ihr brandschatzen und damit verschwinden lassen oder als Marionettenstadt aufrecht erhalten. Achtet darauf, dass euer Grenzgebiet möglichst kurz ist und ihr im Angriffsfall nur eine kleine Grenzlinie verteidigen müsst. Statt entlang einer Küste zu bauen, bieten sich die „Ecken" eines Kontinents deutlich besser an. Tipp: Kleine, aber gut befestige Grenzstädte eignen sich prima dazu, die Ausweitung des Territoriums gegnerischer Städte zu blockieren.

Angriff und Verteidigung
Achtet auf eine ausgewogene Mischung von Einheiten. Speziell im frühen Stadium greift sehr oft das Stein-Schere-Papier-Prinzip. Denkt daran, dass Fernkämpfer eine höhere Reichweite haben als Nahkämpfer und nur noch eine Einheit pro Feld erlaubt ist. Das gibt euch die Möglichkeit zu Formationen, sowohl bei Angriff als auch Verteidigung. Entsprechend will der Angriff auf eine Stadt gut geplant sein. Fernkampfeinheiten machen euch das Leben dabei leichter, normale Truppen sind aber ebenfalls nötig, um feindliche Armeen von euren Fernkampfeinheiten fernzuhalten.

Ausbau
Baut und forscht vorausschauend, behaltet immer die Informationen zu Geld, Nahrung, Kultur und Zufriedenheit im Auge, um rechtzeitig reagieren zu können.

Militär
Wer gut wirtschaftet und viel Geld einnimmt, muss nicht zwingend große Armeen unterhalten. Da ihr Einheiten auch on the fly kaufen könnt, ist es durchaus möglich, relativ schnell starke Truppen auf die Beine zu stellen, falls ihr angegriffen werdet. Das spart wichtige Produktionszeit für Gebäude und Weltwunder. Zwei Militäreinheiten pro Stadtgebiet sind im Grunde völlig ausreichend, speziell wenn ihr ein gutes Straßennetz habt.

Diplomatie
Beobachtet, welche Zivilisationen und Stadtstaaten gute oder schlechte Verhältnisse zueinander haben. Es kann sonst fatal werden, wenn ihr einen kleineren Gegner attackiert, der aber mit der halben Welt auf gutem Fuße steht. Handelsvereinbarungen sind übrigens immer eine gute Sache, denn dadurch erhaltet ihr Ressourcen, die nicht auf eurem eigenen Gebiet zu finden sind,was wiederum eure Bevölkerung glücklich macht.

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