News - Call of Duty : Swatting-"Streich" endet für Unbeteiligten tödlich

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In den USA soll eine Call-of-Duty-Partie Auslöser für einen Swatting-"Scherz" gewesen sein, der darin resultierte, dass ein unbeteiligter Familienvater sein Leben lassen musste.

Naive Scherze und ein lächerlicher Betrag von umgerechnet 2 Euro sollen in den USA dafür verantwortlich sein, dass ein Mann erschossen wurde. Die Call-of-Duty-Spieler Baperizer und Miruhcle sollen bei einem Match um diesen Betrag gewettet haben. Nach Angaben des Lokalblatts Witchia Eagle sei es dabei zum Streit gekommen, weshalb sie sich gegenseitig mit Swatting drohten. Dabei wird eine Person, ohne entsprechenden Vorfall, wegen eines schweren Vergehens der Polizei gemeldet, damit diese sich mit voller Bewaffnung Zutritt zum Haus des Opfers verschafft.

Genug Mumm für so eine Straftat hatte einer der beiden aber offenbar dann doch nicht, denn statt selbst bei der Polizei anzurufen, kontaktierte er einen bekannten Swatter, der dererlei "Scherze" im Namen anderer ausführt. Jenem Swatter soll aber eine falsche Adresse zugespielt worden sein, weswegen die Beamten zu einem anderen Haus geschickt wurden. Das vermeintliche Verbrechen: Eine Geiselnahme in Witchia im Bundesstaat Kansas, bei der bereits eine Person gestorben sei und der Geiselnahme mit Brandstiftung drohe.

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Als die Polizei am Haus des unbewaffneten 28-Jährigen ankam, soll dieser nach der Aufforderung, das Haus zu verlassen, eine vermeintlich bedrohliche Handbewegung gemacht haben. Einer der Beamten hat dem Bericht zufolge diese Handlung als Bedrohung interpretiert und mehrfach geschossen. Später sei der Mann seinen Verletzungen erlegen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Vor allem von der Familie des Opfers, die tatenlos zusehen musste, erntete die Polizei daher scharfe Kritik.

Unterdessen soll die Polizei den 25 Jahre alten Tatverdächtigen, der den Anruf getätigt haben soll, verhaftet haben. Er ist den Behörden wegen ähnlicher Vorfälle bereits bekannt. Die beiden Call-of-Duty-Spieler, die die Tragödie losgetreten haben, sind in zwischen untergetaucht und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls angeklagt. Die Beamten haben sowohl eine Aufzeichnung des Anrufs als auch ein Body-Cam-Video des Vorfalls veröffentlicht. Den grauenhaften Scherzanruf, findet ihr unterhalb dieser Meldung.

Auch in Deutschland kam es vor wenigen Jahren zu Swatting-Streichen. Das erste und bekannteste Opfer war dabei der YouTuber "Drachenlord".

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