08.11.2011 - Christian Kurowski
New York liegt in Trümmern, Berlin wurde dem Erdboden gleichgemacht. In London herrscht Chaos und Paris brennt lichterloh. Die Welt steht am Abgrund, und das wegen Makarov, der schon im zweiten Teil von Modern Warfare in Erscheinung trat, als er in der umstrittenen Szene am Moskauer Flughafen unzählige Zivilisten tötete. Nun findet der Konflikt einen neuen Höhepunkt, als er den russischen Präsidenten und seine Tochter entführt. Mit den beiden in seiner Gewalt ist es nur eine Frage der Zeit, bis er an die Zugangsdaten zum Abschuss nuklearer Waffen gelangt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Vom Einstieg in New York mit Gefechten im Finanzzentrum des Big Apple über eine Infiltrierung eines U-Bootes im Hafen von Manhattan: Die ersten Minuten in Modern Warfare 3 sind bombastisch. Es kracht an jeder Ecke, Explosionen und Erschütterungen lassen den Controller im Sekundentakt in der Hand vibrieren. Spätestens bei der Flucht im Schlauchboot zwischen all den verfeindeten Schiffen, die vom zuvor eroberten U-Boot beschossen und zerstört werden, kocht das Adrenalin im Blut. Das ist nicht nur erstklassig inszeniert, sondern auch spannend. Und diese Intensität findet erst dann ihren Abschluss, wenn der Abspann über dem Bildschirm flimmert.
Bis dahin kommt ihr ordentlich rum, besucht die verschiedensten Länder und schlüpft wieder einmal in unterschiedliche Rollen. Dabei ist es den beiden Entwicklerstudios gelungen, den Faden der Geschichte übersichtlicher als noch im zweiten Teil zu stricken. Ihr könnt zu jeder Zeit nachvollziehen, was gerade passiert und warum ihr am momentanen Ort des Geschehens operiert. Unterschiedliche Arten in der Erzählweise, zum Beispiel Rückblenden, helfen euch dabei, Beziehungen zwischen einzelnen Charakteren leichter nachzuvollziehen.
Wie auch schon beim Vorgänger mit der moralisch fragwürdigen Szene am Flughafen gibt es wieder eine Stelle im Spiel, die polarisieren wird. Zwar ist diese Sequenz kein Vergleich zum Terrorangriff am russischen Flughafen, was den Gewaltgrad betrifft, aber dennoch ist sie nichts für schwache Nerven. Euch werden garantiert einige Szenen im Gedächtnis bleiben. Das Tolle daran ist jedoch: Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, in einer Mission zu stecken, die nur als Pausenfüller dient. Die Kampagne ist abwechslungsreich, es gibt keine Längen, ihr seid immer auf Achse und werdet erstklassig unterhalten.
Auf dem Schwierigkeitsgrad "Regular" ist die Geschichte allerdings sehr schnell zu Ende erzählt. Knapp sechs Stunden benötigt ein geübter Shooter-Spieler zum Durchspielen. Das ist verdammt wenig. Deswegen sei euch empfohlen, von Anfang an den Schwierigkeitsgrad nach oben zu schrauben. Dann könnt ihr zwei bis drei Stunden dazuaddieren. Wollt ihr zusätzlich alle 46 Laptops einsammeln, die in den Abschnitten versteckt sind, verlängert sich die Spieldauer wieder ein wenig. weiter...
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Kommentare zu Call of Duty: Modern Warfare 3
PORNO!
Ich steh' eifach auf das Game \(^.^)/ Mir sind grosse, fehlende Innovationen egal. Solange ich mich nach der ersten Runde wohl fühle und wie zuhause fühle, passt's. Und die neuen Killstrikes und Möglichkeiten sind wirklich cool.
Soooo, ich geh' jetzt weiterzocken.
Ich finds nicht schlecht. Hat so paar Momente im Singelplayer, die echt fantastisch sind. Leider werde ich mit dem MP auf PC nicht so warm. Man stirbt für meinen Geschmack einfach zu schnell. Aber das war schon immer so. Ich würde dem Spiel etwa ne 80% (BF3 ne 90)geben weil es grafisch doch äusserst abfällt, was bei einem Shooter einfach stark ins Gewicht fallen muss. Ein Shooter hat neben Schicker Optik rein vom Genre her einfach sonst nicht mehr viel zu bieten. Die Mechanik und das Gameplay ist in jedem Shooter ungefähr gleich.
Was man noch bedenken muss ist, dass man CoD, da an den Steamaccount gebunden, nicht mehr wiederverkaufen kann!
Gameswelt leistet gute Arbeit
Ich verlasse mich seit Jahren auf die GW Wertungen und die Redaktion und wurde noch nie enttäuscht.
Irgendwie muss ich auch lachen: Bei Uncharted 3 jammerten viele die Wertung sei zu niedrig, bei MW 3 jammert man hingegen die Wertung sei zu hoch.
Beide Spiele haben den Vorgänger in verbesserter Weise weitergeführt halten sich aber an altbewährtes und beide sind ihrer Engine treu geblieben.
Ich habe zuerst eine Woche BF 3 gezockt, bin dann auf MW 3 umgestiegen, weil es meinen Geschmack besser trifft.
Aber deshalb habe ich BF 3 nicht verteufelt, es bleibt ein (sehr) gutes Spiel obwohl ich das andere lieber mag.
Warum ich das alles schreibe ist, weil ich ziemlich enttäuscht von manchen Usern hier bin, ihr unterstellt hier Redakteuren, dass sie gekauft, nicht objektiv sind oder ihre Arbeit nicht richtig machen.
Das finde ich wirklich extrem verwerflich: Ich meine, zu jedem Spielerelease liefert GW hier meistens am Releasetag ihren Test und führt wirklich alles negative und positive auf.
Jeder Spieler kann sich durch diese Tests ein Bild machen und seine Kaufentscheidung treffen und das am Erscheinungstag.
Wer den Test gelesen hat, weiß dass ihm eine Fortsetzung von MW 2 erwartet: Neue Kampagne, neue Modi, neue Maps und viele kleine aber feine Verbesserungen + Call of Duty Elite, was wirklich was neues ist und hier gar nicht erwähnt wird.
In jeden Test fließen auch subjektive Einflüsse aber im Prinzip ist eine Wertung zwischen 80 und 90 % vollkommen gerechtfertigt.
Natürlich ist es schwer einen perfekten Weg zu finden mit dem man mit Fortsetzungen am besten umgeht, aber einem Spiel eine Wertung von 20 % zu geben weil es"nur" eine Fortsetzung ist, würde dazu führen dass wirklich tolle Spiele wie Uncharted 3, God of War 3, Gear of War 3 uvm. in eine Region fallen, die wirklich nicht gerechtfertigt ist.
Die Leute sollten endlich verstehen, das es man keine neuen Innovationen mehr von Call of Duty erwarten kann.
Im Prinzip ist es wie bei einer Goldmine. Wenn eine Mine ausgeschöpft ist,dann kann man entweder kein Gold mehr fordern,oder man kann es nur sehr begrenzt.
Und so ist es mittlerweile bei der CoD Serie, die Ideen sind praktisch völlig ausgeschöpft.
Das einzigste was noch bleibt ist, ist ein SciFi Setting. Oder wieder ein Modern Warfare.
Es stimmt natürlich, dass ein Spiel nicht jedem spaß macht und das fließt nun mal in die Wertung mit ein. Bei "euch" lese ich auch, dass ein Spiel im Faktor Spielspaß wenig bis gar nicht vorhanden ist, was auch Punktabzüge bekommt.
Ist es objektiv ein Spiel das spielerisch tadellos funktioniert, grafisch gut bis sehr gut ist, einen der besten und populärsten MP Modi hat mit den viel zitierten, schlecht geschriebenen und gehaltarmen Metacrititc Userwertungen abzustrafen? Sicherlich nicht. Letztendlich ist eine Wertung immer subjektiv. Aber man sollte immer einen gewissen objektiven Blick drauf haben. Ich hasse Fussball Spiele wie die Pest. Dennoch kann ich sagen dass Fifa ein gutes Spiel ist und auch warum. Es ist ein gutes Spiel. Egal wie gut ich es persönlich finde. Sowas sollte man schon anerkennen können.
Es heißt zwar immer "never change a winning team" aber wenn das Team langsam schwächelt und allmählich die Kritiken immer deutlicher und mehr werden, dann sollte man schon überlegen nicht doch sein Team zu wechseln.
Aber jetzt muss ich dich leider persönlich kritisieren. Ich finde das "Argument" "Es sieht gut aus. Punkt." etwas wenig. Ich versuche wenigstens die Pros und Contras aufzuzählen (wobei bei mir die Contra-Punkte deutlich mehr ins Gewicht fallen), was mir nicht am Spiel gefällt (auch wenn ich selbst kein Hasser der Serie bin, was mal gesagt werden sollte) aber mit soetwas abgespießt zu werden finde ich dann doch etwas wenig. Sonst könnte ich nämlich auch ein "das Spiel ist bei weitem nicht so gut. Punkt." in den Raum werfen und so stehen lassen.
Versteh mich nicht falsch, ich möchte dich nicht persönliich angreifen aber meistens ist es nur mal so, dass, wenn Leute so argumentieren, etw. nur wenig oder gar keine Diskussionsgrundlage besteht. Das Letztere glaube ich bei dir zwar nicht, da du auch mehr als nur 1-2 Sätze schreibst.
Ich finde das ist Verschleiß des Potentials, was es zu Anfang hatte aber solange die Kasse stimmt, ist das nicht schlimm.
Hier auch mal ein Lob von mir, dass ihr euch im Bericht nur auf das Spiel konzentriert habt und die Debatte um Origin nicht mit habt einfließen lassen. Denn rein vom Spiel her ist BF3 wirklich grandios geworden und für mich persönlich bleibt es nur mal der deutlich größere Sieger, nur hat EA mit seinen kontroversen EULA das gesamte Spiel in den Sand gesetzt, was ich dann sehr schade finde, da es dem Spiel selbst nicht gerecht wird.
Daraus kann man auch Parallelen zu Metacritic ziehen, da dort die Wertungen CoD auch nicht gerecht werden aber Kritikten durchaus gerechtfertigt sind, was ich aber auch schon sagte.
Da ich aber selber nicht so ein "Shooter-Gott" bin behaupte ich mal, dass richtige Core-Gamer mit dem SP deutlich unterfordert sein werden, selbst bei einem höhern Schwierigkeitsgrad.
Das einzige "Problem" bei MW3 ist, man lässt sich einfach von der Aufmachung blenden. Hier viel Krach-Bumm, da viel Peng Peng und schon achtet man weniger auf die Umgebung und die Grafik, weil das Auge und das Gehirn eine reglerechte Reizüberflutung bekommt.
Aber vll seid ihr ja auch gekauft und müsst das Spiel toll finden
Also entschuldige mal. Du sagst, dass es nichts sagend ist, wenn Leute ein Spiel darauf bewerten wieviel Spaß es einem gemacht hat. Das gleiche lese ich hier auch, dass die Redakteuere ihre Wertung des Spielspaßes anpassen.
Ne du verstehst da glaub ich was falsch. Ich sage dass auch Spiele die nicht innovativ sind gut sein und verdammt viel Spaß machen können. Oft wird immer die Innovationskeule geschwungen. Und nur weil etwas nicht innovativ ist und sich jedes Mal neu erfindet, heisst es nicht dass es nicht gut sein kann.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du mit dem letzten Satz sagen willst.
Ist es objektiv ein Spiel das spielerisch tadellos funktioniert, grafisch gut bis sehr gut ist, einen der besten und populärsten MP Modi hat mit den viel zitierten, schlecht geschriebenen und gehaltarmen Metacrititc Userwertungen abzustrafen? Sicherlich nicht. Letztendlich ist eine Wertung immer subjektiv. Aber man sollte immer einen gewissen objektiven Blick drauf haben. Ich hasse Fussball Spiele wie die Pest. Dennoch kann ich sagen dass Fifa ein gutes Spiel ist und auch warum. Es ist ein gutes Spiel. Egal wie gut ich es persönlich finde. Sowas sollte man schon anerkennen können.
Sorry, seh ich nicht so bzw. bin nicht deiner Meinung. Es sieht gut aus. Punkt. Und es hat sich grafisch auch weiterentwickelt. Nicht viel aber es gibt Fortschritte. Und das man bei einem CoD ein CoD bekommt ist doch wohl klar. Wenn einem das persönlich nicht gefällt ist das ja OK. Aber das macht es nicht gleich zu einem schlechten Spiel.
Auch das seh ich anders. Und widerspricht sich imo auch. Ich erwarte weniger neue technische Fortschritte bei einer Serie die jährlich rauskommt als bei einer Serie wo alle 3-4 Jahre ein Teil kommt. Warum? Einfach weil die Entwickler mehr Zeit haben. Und es mag ja grafisch nicht riesen Fortschritte geben, das ändert aber nichts daran dass die Grafik immer noch eine hohe Qualitaet hat. Modern Warfare 1 sieht auch heute noch gut aus. Vor allem reden wir hier von Konsolen. Und das sind nun mittlerweile die Leadplatformen bis auf ganz seltene Ausnahmen wie BF3. Und da gibt es nun mal keine neuen Ressourcen die ausgeschöpft werden können um für stetigen grafische Verbesserungen zu sorgen. Die Hardware ist limitiert. Und was viele immer vergessen, das Spiel läuft mit fast immer 60 Frames. Und sieht dabei so aus. DIe meisten Shooter laufen mit maximal 30 Frames. Sorry, aber das ist technisch schon ziemlich gut. Bloß fällt das natürlich nicht so offensichtlich auf was Leute dann gerne ignorieren. id Tech 5 war ja auch als neues Wunderding angekündigt. Sieht ja auch toll aus. Bloß sehen Texturen aus der Nähe ziemlich schwach aus. Und dynamische Lichteffekte gibt es bei der Engine gar nicht. Neu ist nicht gleich besser. Und das Spiel bietet auch keine offene Welt sondern ist sehr linear.
Natürlich kannst du das behaupten. Kann ja auch so sein. Ich bin der Meinung, niemand legt einfach mal so aus Gewohnheit 60 Euro auf den Tisch. Ist es denn so schwer vielleicht einfach das naheliegendste zu akzeptieren: Dass die Leute einfach Spaß mit der Serie haben und es gerne zocken?
Die kommen ja auch nicht jährlich mit einem Spiel raus. Ein GTA kommt ungefähr alle 3-4 Jahre. Und Red Dead und GTA sind auch zwei verschiedene Serien. Klar sehen die komplett anders aus. Dennoch erkennt man auch die typischen Merkmale der Engine. Das man bei einem MW ein sehr ähnliches Spielerlebnis bekommt weiß man doch vorher schon. Und es ist doch klar dass man bei einem CoD MW wieder ein Spiel mit einem sehr ähnlichen Szenario bekommt. Das kann man dem Titel doch nun wirklich nicht vorwerfen. Ganz abgesehen davon dass es dennoch technische Fortschritte gab. Licht und Schatteneffekte, die Szenarien wurden teils noch bombastischer und detaillierter.
Na ja, natürlich gibt es gewisse Dinge die für jeden gelten. Gerade technische Dinge sind sehr messbar wie Texturen, Lichteffekte und Co. Art Design ist wiederum was anderes und viel geschmacksabhängiger. Und selbst wenn sich optisch nicht riesen Sprünge ergeben hat, es ist immer noch ein gut aussehendes Spiel. Es wird nicht der Vorsprung bewertet den ein Spiel in der Optik gemacht hat sondern der "Ist" Zustand ist wichtig. Natürlich kann man in dem Kontext auch erklären was sich verändert hat und was nicht. Und das mit einfließen lassen. Aber ein gutes Spiel definiert sich nicht nur über die Grafik. Und wie gesagt, Konsolen haben nicht ewig Ressourcen. Die Grenzen der aktuellen Generation sind schon gut ausgereizt. Sicherlich hätte man noch mehr Grafik rausquetschen können. Aber zu welchem Preis? Weniger Framerate? Etwas das gerade für Wettbewerbsfähiges MP spielen alles andere als gut wäre.
Soweit ich weiß ging der Singleplayer in Teil 2 etwas um die 6 Stunden und hier sind es "nur" noch 5.
Sorry, aber die Überschrift ist sehr irreleitend. In dem Artikel steht nämlich eindeutig noch mehr. Denn wenn man Schofields Zitat liest merkt man ganz schnell dass er das so nicht gesagt hat. Er sagt sogar das Leute in 5 Stunden durch sein werden. Und die Zeit variiert ja auch von Spieler zu Spieler und je nach Schwierigkeitsgrad. Ich habe ungefähr 7 ein halb Stunden gebraucht. Und die Frage bleibt immer noch, warum hängen sich bei einer Serie die hauptsächlich für MP Action steht und hier über Wochen und Monate Spaß machen kann an dem SP Modus auf?
Wenn dir CoD zu Arcadig und Run & Gunning ist, warum spielst du dann BF3 was das gleiche ist?
"Da gebe ich dir vollkommen recht, daher sag ich auch, dass es einfach nur eine subjektive Herangehensweise an ein Spiel ist. Ich selbst würde MW3 noch ein paar Prozentpunkte abziehen (von meinen schon genannten Kritikpunkten) und BF3 sogar noch 1 oder 2 mehr geben, da ich es spielerisch deutlich herausfordernder fand, auch wenn der Singleplayer ziemlich enttäuschend war aber dafür habe ich es mir auch nicht gekauft."
Ernsthaft: Sowas würde mir am Allerwertesten vorbeigehen, da es doch eigentlich reicht, wenn man selbst die Wahrheit kennt. Es gibt genügend Leute die so dermaßen auf ihre (wie immer) subjektive Meinung beharren, dass es schon ziemlich penentrant ist."
Letztens auf Laut.de gab es eine Rezension zu LULU, dem Album von Lou Reed und Metallica. Ich persönlich finde, dass bis dahin Musik noch nie so misshandelt wurde, wie auf dieser CD. Trotzdem gab es 4/5 Punkte. Und diese Wertung wurde begründet, weswegen ich dass dann auch nachvollziehen kann. Trotzdem bin ich anderer Meinung. Auch wenn ich mich wiederhole: Wie sind ja was das betrifft auf der gleichen Seite, ist halt immer alles subjektiv. Das muss man einfach akzeptieren. Machen leider nicht alle.
"Weißt du was ich dazu singe? Lass die Leute red'n
Ja, aber ich kann und werde das aber nicht ruhen lassen. Immer dann wenn ich so was lese, werde ich zum Wellensittich. Das mag ich überhaupt nicht. Und da werd ich auch in Zukunft immer meinen Senf dazu abgeben. Wie gesagt, ich diskutiere über so was für mein Leben gern.
So, ich bin jetzt auch raus. Uncharted 3 wartet.
In Teil 1 fand ich diese Sniper-Schleicheinlage noch grandios, weil es das Spiel mit seinen doch sehr actionlastigen Abschnitten sehr aufgelockerte und es auch einen gewissen Nervenkitzel in mir aufgerufen hat nicht entdeckt zu werden. In Teil 2 hielt sich das ganze dann schon etwas in Grenzen und in Teil 3 wird es nun mal viel zu oft genutzt so dass es mich in keinster Weise beeindruckt hat. Abgesehen dann von den doch immer gleichen Arealen mit eingestürzten Häuserschluchten, Katakomben/Abwasserkanäle, dazu dann diese Abschnitte mit der man die Gegner von einem Flugzeug wie die Lemminge abknallt.
Das gab es alles schon! Da muss ich wirklich beipflichten, dass ich das als Vollpreisspiel in Sachen Innovation zu wenig finde.
Natürlich ist und bleibt CoD ein MP Spiel aber ich persönlich finde auch, dass mehr Spielmodi ein Spiel auch kaputtmachen können. Mir selbst würden 2-3 reichen, damit hat man genug Spaß, wenn man genügend Abwechslung in Form von Maps bekommt. Davon abgesehen werden dann sowieso nur die Modi gespielt, die einem persönlich liegen und da gehe ich jede Wette ein, dass es die altbewährten sein werden.
Ja, ich hab halt knappe Fünf Stunden gebraucht. Auf Regular, dem normalen Schwierigkeitsgrad. Es gab Kollegen, die haben länger gebraucht. Einige darunter sechs Stunden, andere sieben. Ändert man den Schwierigkeitsgrad, dauert es wieder länger. Deswegen habe ich ja auch die Empfehlung ausgesprochen, den Schwierigkeitsgrad hochzuschrauben. Steht ja aber auch alles im Artikel. Kurz bleibt es natürlich trotzdem. Aber ich würde nicht sagen, dass es wesentlich kürzer als MW2 ist.
Da ich aber selber nicht so ein "Shooter-Gott" bin behaupte ich mal, dass richtige Core-Gamer mit dem SP deutlich unterfordert sein werden, selbst bei einem höhern Schwierigkeitsgrad.
Das einzige "Problem" bei MW3 ist, man lässt sich einfach von der Aufmachung blenden. Hier viel Krach-Bumm, da viel Peng Peng und schon achtet man weniger auf die Umgebung und die Grafik, weil das Auge und das Gehirn eine reglerechte Reizüberflutung bekommt.
Ich möchte aber auch nochwas zum ewigen Vergleich zu CoD und Bay-Filmen loswerden: Ich finde den Vergleich sau dämlich, da ich bei einem Spiel direkten Kontakt mit dem Medium habe, anstatt nur stiller Beobachter zu sein. Es ist doch so, dass man im Spiel entscheidet wie etwas gemacht wird und sei es nur ob man sich dafür entscheidet ob man links oder rechts entlanggeht. Das ist bei einem Film ganz anders, da man einfach nur das bekommt, was jemand anderes entschieden hat.
Abgesehen davon finde ich die meisten Bay-Filme total dämlich
Also Objektiv gesehen ist MW3 eine gut gemachte Kopie von MW1 und 2. Und da MW1 und 2 so gut waren bekommt jetzt MW3 eine goldene GW-Medallie für die beste Kopie des Jahres?
Ich behaupte jetzt einfach mal das Ihr vor solchen großen Publishern einfach keinen Arsch in der Hose zeigen könnt, da euch ansonsten das gleiche passiert wie der norwegischen "Fachpresse" - nämlich das Ihr keine der "Blockbustertitel" mehr zum Testen bekommt und dann irgendwann mal den Laden dicht machen könnt weil euch keine Sau mehr liest.
Eine Aussage wie: "Die "Fachpresse" wertet durchweg sehr gut" muss noch lange nicht bedeuten das ein Spiel auch gut ist.
MW3 ist vielleicht solide... aber solide heißt für mich max 75%...
Aber einfach mal so zu behaupten ist halt dann doof. Denn wir saßen nicht in der Redaktion und haben abgestimmt, dem Spiel eine besonders hohe Wertung zu geben, damit wir im nächsten Monat noch Gehalt bekommen. Ich habe die Wertung alleine entschieden. Und zwar in dem Maß wie ich es für richtig halte. Und ich werde darüber auch weiterhin gerne mit euch diskutieren, wenn die Basis vernünftig ist.
Und BTW:
Aber nur weil Leute die niedrigsten Bewertungen abgeben heißt es nicht, dass das Spiel schlecht ist
Aber wenn es ein anderer getestet hätte, wäre eine andere Wertung rausgekommen. Vielleicht niedriger, vielleicht höher. Ich bin jetzt auch kein Call of Duty Fanboy. Ich habe beide Vorgänger gespielt, daddel aber auch liebend gerne Battlefield... oder auch Killzone. Jeder hat einen anderen Geschmack. Jeder bewertet anders. Und das ist ja auch gut so.
Was mir halt nur gegen den Strich geht, ist, wenn Leute vorwerfen, dass wir Geld von Publishern bekommen, wenn wir Wertungen vergeben, die mit ihren Meinungen nicht übereinstimmen. Das ist halt einfach komplett falsch. Und wenn die sich dann auf Metacritic-Wertungen stützen, wo Leute die ultimativ realistische Wertung von 0 geben, dann werde ich persönlich immer in die Presche springen. Weil ich mich einfach gegen diesen Vorwurf wehre.
Das betrifft jetzt nicht speziell dich. Aber hat man ja auch hier gesehen.
Also Objektiv gesehen ist MW3 eine gut gemachte Kopie von MW1 und 2. Und da MW1 und 2 so gut waren bekommt jetzt MW3 eine goldene GW-Medallie für die beste Kopie des Jahres?
Ich behaupte jetzt einfach mal das Ihr vor solchen großen Publishern einfach keinen Arsch in der Hose zeigen könnt, da euch ansonsten das gleiche passiert wie der norwegischen "Fachpresse" - nämlich das Ihr keine der "Blockbustertitel" mehr zum Testen bekommt und dann irgendwann mal den Laden dicht machen könnt weil euch keine Sau mehr liest.
Eine Aussage wie: "Die "Fachpresse" wertet durchweg sehr gut" muss noch lange nicht bedeuten das ein Spiel auch gut ist.
MW3 ist vielleicht solide... aber solide heißt für mich max 75%...
Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel aber verglichen mit der Konkurrenz finde ich gerade die CoD Teile mittlerweile so beliebig und austauschbar das mir einfach das Verständnis dazu fehlt es auch noch mit Awards zu schmücken. Denke eine Wertung von 75-80% wäre da sinnvoller gewesen. Wäre damit imme rnoch ein gutes Spiel aber so herausragend wie es hier dargestellt wird ist es einfach nicht mehr.
Wieso ist die Wertung hier ein Schlag ins Gesicht und bei Uncharted 3 nicht? Schließlich, auch wenn die Genre komplett verschieden sind, gibt es ja Parallelen was den Fortschritt der Spielmechaniken betrifft.
Es stimmt natürlich, dass ein Spiel nicht jedem spaß macht und das fließt nun mal in die Wertung mit ein. Bei "euch" lese ich auch, dass ein Spiel im Faktor Spielspaß wenig bis gar nicht vorhanden ist, was auch Punktabzüge bekommt.
Wird hier etwa mit zweierlei Maß gemessen, weil ihr das Spiel bzw. eure Wertung/Redakteure verteidigen wollt? Da ist auch nichts falsches dran aber dann bitte objektiv, weil ich bei dir schon einen gewissen trotzigen Unterton herauslese (alleine schon die Überschrift zu diesem Beitrag).
Hier behaupte ich jetzt einfach mal, dass die Leute das auch aus Gewohnheit kaufen. Man weiß woran man bei CoD ist (gerade weil sich alles wiederholt). Wie man weiß ist der Mensch ein Gewohnheitstier und da sogar jährlich ein CoD den Markt betritt und es dann auch fast ausschließlich von den Fanboys gekauft wird, ist es nicht verkehrt zu denken, dass es bei MW3 das gleiche Verfahren ist.
Trotzdem hat man bei diesen Engines das Gefühl, dass sie für jedes Spiel weiterentwickelt werden und das ist der Punkt. Man hat einfach nicht das Gefühl immer den selben Brei auf den Tisch gestellt zu bekommen.
HIer behaupte ich einfach mal, dass das eine viel zu subjektive Sichtweise ist, um sie als Argument nutzen zu können, weil das, was auf einem visuell wirkt, nicht für jeden gelten kann. Daher denke ich auch, dass man einfach nur den Vergleich zu den Vorgängern ziehen sollte/muss, was zum Ergebnis führt, dass ich da wenig bis nichts getan hat.
Soweit ich weiß ging der Singleplayer in Teil 2 etwas um die 6 Stunden und hier sind es "nur" noch 5.
ärgerlich das man gar nicht mehr alle Kommentare lesen kann! Komm immer nur bis Kommentar 32. Das Thema hat doch einen gewissen Unterhaltungswert!
Immer schön sachlich bleiben!